Future Weekly
Die zwei Startup Veteranen Daniel Cronin und Markus Raunig sprechen mit jeder Menge Humor über Technologie, Unternehmertum und die Zukunft. Jeden Donnerstag analysieren sie die interessantesten News der Woche und küren Rockstars, die die Welt von morgen prägen. Jeden Sonntag begrüßen sie im Deep Dive visionäre Gäste für einen Blick hinter die Kulissen aktueller Trends und formulieren gemeinsam Moonshots & Predictions. Ein Podcast der verschiedene Welten verknüpft und mit mutigen Thesen inspiriert.
Future Weekly
#530 - Matteo Rosoli über ehrliche Souveränität, Kaderschmieden & den wahren Kern der Sprache
Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.
In diesem Deep Dive spricht Markus mit Matteo Rosoli, CEO und Co-Founder von eustella und Newsrooms AI. eustella ist eine europäische Agenten-Plattform: Chat-Interface und AI-Agent für Privatpersonen, dazu die komplette Infrastruktur als B2B-Angebot. Rechenzentren, Zahlungsanbieter und Netzwerk kommen ausschließlich von europäischen Anbietern wie Ionos oder Scaleway. Nur bei den Chips gibt es keine Alternative zu Nvidia.
Matteo sieht nicht andere europäische Anbieter wie Langdock als Konkurrenz, sondern Google, OpenAI, Anthropic und Perplexity. Er spricht über die Kapitalintensität des Rennens, sein Zeitfenster von eineinhalb Jahren für europäische KI-Souveränität und die Rolle der Spengergasse als Kaderschmiede der Startup-Szene.
Production: Hanna Moser
Musik (Intro/Outro): www.sebastianegger.com
Einen wunderschönen guten Morgen, guten Mittag, guten Abend, willkommen bei Future Weekly. Heute hatten wir Markus und weil Deep Tive Tag ist mit einem sehr spannenden Gast und das ist diese Woche der Matteo Rosoli. Hallo Matteo, hi. Freut mich hier zu sein. Vielen Dank. Same here. Matteo, auf deinem LinkedIn steht, du bist CEO und Co-Founder of Ustella.com und Newsrooms AI. Jetzt erzähl uns kurz, was machen Ustella.com und Newsrooms AI.
SPEAKER_00Absolut richtig. Also Ustella ist geschichtlich gesehen eigentlich das Startup in unserem Startup. Also Ustella ist das Startup in unserem Startup Newsrooms AI. Newsrooms AI ist das Originale, mit dem wir angefangen haben. Das ist eigentlich ein spezialisiertes Produkt, Enterprise-Plattform für Medienhäuser und Unternehmenskommunikation, um in ihrem eigenen Sprachstil mit KI zu schreiben. Und das ist auch so ein bisschen meine Hintergrund-Backstory. Ich komme nämlich aus der Data Science und eben über die HTL-Sperrengasse eigentlich davon, Large Language Modelle fein zu tunen oder zu trainieren auf bestimmte Sprachstile. Und Justella ist draus geboren, sozusagen.
SPEAKER_02Und was macht Ustella?
SPEAKER_00Ja, das ist ja das Big Secret. Nein, Justella. Mit Ustella haben wir zwei Needs, einem Personal Need und einmal den Company Need von Newsrooms erfüllt. Wir haben nämlich damals Anfang des Jahres 2026 für den Kunden bei Newsrooms eine komplett souveräne KI-Plattform oder Infrastruktur hinter Newsrooms AI. Newsrooms AI ist ein ganz klassisches Application Layer AI, SARS-Produkt sozusagen. Das heißt, es baut on top auf den klassischen Frontier-Modellen oder anderen KI-Modellen auf. Also von Anthropic, Mistral, OpenAI etc. Und ein Kunde wollte eine komplett souveräne Lösung, eine europäische Lösung. Komplett europäisch. Und wir haben uns erst gedacht, naja, die Lösung finden wir bei Mistral. Hat unser Kunde aber gesagt, nein, tatsächlich nicht, weil der größte Teil der Compute von Mistral liegt bei Microsoft Azure und bei Google. Die können sie nicht nehmen. Dann haben wir uns weiter im Markt umgeschaut und niemanden gefunden, der tatsächlich in der kompletten Lieferkette nur europäische Unternehmen hat. Und dann haben wir uns gedacht, ja, okay, dann bleibt uns eigentlich nichts übrig, müssen wir es selber bauen. Und ich habe mir gedacht dabei, ich habe mir den schönen Namen Justella ausgedacht, der ist mir tatsächlich über Nacht gekommen. Ich wurde schon gefragt, wie oft ich bei ChatGPT den nach diesem Namen geprompt habe, nie. Der ist mir tatsächlich noch selbst eingefallen, weil jeder andere Name war irgendwie mit KI behaftet und Justella passt so unglaublich gut zu dem, was wir machen. Ustella ist nämlich altgriechisch und bedeutet sowas wie gerechter Stern. Hat auch EU-Namen und Stella, also ein weiblicher Namen, ein wunderbarer Name. Und da haben wir gedacht, wir machen das gleich als B2C-Produkt und nicht nur als langweiliges Infrastrukturprojekt für einen von unseren Kunden, weil wir eben gesehen haben, es haben normale Bürger und Bürgerinnen in ganz Europa haben auch keine Auswahlmöglichkeit. Sie können auswählen zwischen Mistral oder amerikanisch, amerikanisch, amerikanisch, chinesisch, chinesisch und chinesisch. Umsonst nichts. Es gab da keine wirklich europäische Alternative, da haben wir die große Lücke gesehen und das macht Justella. Das europäische Chat-GPT, ein europäischer AI-Agent und alles, was man noch für Wörter einem Infrastruktur- und KI-Plattformbetreiber nachwerfen möchte.
MarkusIch meine, das ist ja, wenn man sich aktuell ambitionierte Ziele setzen kann, dann ist das wahrscheinlich ganz oben auf der Liste, also mein Kommentar dafür. Jetzt lass mich kurz fragen, wie alt bist du gerade? 21 Jahre alt bin ich. 21 Jahre. Und schon so große Ambitionen, das finde ich ja sehr cool. Jetzt lass uns einen Sprung mal zurückmachen. Du hast schon gesagt, du kamst aus der HTL Springer Gast, aber vielleicht gehen wir nochmal weiter zurück. Denk an den kleinen Matteo, als er vielleicht in der Volksschule war. War da auch schon eine Leidenschaft für Data Science, vielleicht schon für AI da, vielleicht fürs Unternehmerische oder ist das erst später gekommen?
SPEAKER_00Für Videospiele war eine riesige Leidenschaft. Für Videospiele war eine riesige Leidenschaft. Pokémon habe ich viel gespielt. Ich habe auch viel am Shiny Handen, falls das irgendjemand mal sagt. Also die schlimmste Art von Pokémon-Spielen habe ich gemacht. Und das war auch der Grund eigentlich, warum ich in die Spegelgasse gehen wollte, waren Videospiele. Und was auch mitgespielt hatte, ich bin eigentlich Legastehniker, sehr schwerer. Also ich kann gut lesen und alles andere, was nicht mit Sprachen zu tun hat. Aber Schreiben hat mir unglaublich schwer gefallen und da gab es dann halt wenig andere Sachen, die man machen kann, außer sich halt irgendwie mit Mathe und später dann halt programmieren zu beschäftigen. Und so ist es irgendwie dann zur Spengergasse gekommen.
MarkusGanz genau. Die Spengergasse hat natürlich mittlerweile schon einen Ruf als quasi Kaderschmiede der österreichischen Start-up-Szene. Aber gut, du bist als Videospielfanatiker da eigentlich reingekommen. Jetzt erzähl mal, was ist in der Spengergasse passiert, dass du von den Videospielen zur Data Science und zu den AI-Modellen gekommen bist.
SPEAKER_00Ja, ich bin, das ist eine lustige Geschichte, weil ich verstehe noch immer nicht ganz, warum die Spengergasse das ist, was sie ist. Ich habe mit vielen Spengergaslern darüber geredet und wir haben alle nicht verstanden, warum sie das ist, was es ist. Es muss wirklich ein unglaubliches Zusammenkommen von ganz vielen Faktoren sein. Für mich war es nämlich zum Beispiel einfach die verschiedenen Möglichkeiten, die kleinen Möglichkeiten, zu dem mein bester Freund Alexander Mayz, der CTO ist und mit mir in die Klasse gegangen ist, und ich repeatedly said yes. Und das hat dazu geführt. Das war sowieso das Größte. Ah, möchtest du nicht dieses Projekt mal kurz anschauen? Ah, hast du schon mal von NLP gehört, Natural Language Processing? Ah, willst du nicht dieses Projekt machen? Ah, willst du nicht mal mit diesem Kollegen oder dieser Kollegin sprechen? Willst du nicht da mal am Wochenende doch in die Schule kommen? Und dann sagst du, ja, ja, ja, ja, ja, ja. Und nach drei Jahren Ja sagen, passiert das, was mit uns passiert ist. Das war es so für mich. Und anders. Wer hat diese Fragen gestellt? In dem Fall war es dann, das ist der Harry natürlich, der Haraldzupf. Der ist groß, aber es gab auch zwei andere sehr wichtige Lehrer. Ich habe mich tatsächlich am Dienstag mit ihnen getroffen, gab es ein Klassentreffen wieder. Es war unser Sales- und Vertriebslehrer, Professor Haudeg, und unser Klassenlehrer, Professor Schenk, waren auch wunderbare Professoren für das. Alle sehr anders. Alles hatten ihren eigenen Stil und haben das eigene vermittelt. Der Herr Professor Zumpf hat uns beigebracht, dass wir sehr viel mehr Industriewert haben, als man als 14-Jähriger, 15-jähriger, 16-jähriger Schüler glauben würde. Es hat viel geholfen, Herr Professor Haudeck hat uns beigebracht, dass Vertrieb eine Vertrauenssache ist und es ist unglaublich Schönes gewesen, so früh zu lernen. Und der Herr Professor Schenk hat uns den ganzen Rahmen zu geben, auch neben diesem Bürokratiekonstrukt namens Schule auch tatsächlich was lernen zu können.
MarkusCool. Tun jetzt lass mich noch eine Sache fragen. Du hast vorher gemeint, Legasthenica und eigentlich Sprachen für dich eine Challenge gewesen. Und gleichzeitig arbeitest du jetzt einerseits an einem Sprachmodell auch, aber und beziehungsweise auch mit Training Topics, aber gleichzeitig habe ich auch das Gefühl, dass du dich sehr gut ausdrücken kannst. Also besonders auch für jemanden mit technologischem Background, da eigentlich, du sprichst wie ein, aber schon literarisch bis zu einem gewissen Grad. Hat sich das in der Schule entwickelt oder kam das über einen anderen Kanal?
SPEAKER_00Teils, teils. Also ich bin, ich habe irgendwo sicher noch zu Hause meinen Zettel herumliegen, wo man mich mit Legacy nie diagnostiziert hat. Ich hatte einen großen Vorteil, dass ich keine Leseschwäche hatte. Das heißt, ich konnte immer gut lesen. Und durch das Lesen habe ich mir die Legacy nie rausgeprügelt. Also ganz viele Diktate von meiner Mutter, wirklich sommernächtelange Diktate, um mir die Rechtschreibung zu korrigieren und dann viel lesen. Das hat viel geholfen. Hat viel mit meinem Sprachbild gemacht, nehme ich jetzt mal schwer an. Und die andere Sache war, ich war ein Jahr lang, bevor ich oder eigentlich während ich angefangen habe mit Startups, war ich in Tschechien und war Guide und Pädagoge. Und ich habe dort jeden Tag mindestens zweimal für zwei bis drei Stunden Führungen gegeben. Also teilweise so vier bis sieben Stunden am Tag geredet, vor immer jeweils 40 Leuten meistens. Und das macht sehr viel mit deiner Rhetorik und deinem Sprachbild. Was hast du da für Führungen gegeben? Erinnerungsarbeit habe ich gemacht. Also ich habe über die NS-Zeit aufgeklärt in Tschechien.
MarkusOkay, cool. Alright, das heißt, Spengergasse, dort viel gelernt, inspiriert worden. Dann Erinnerungsarbeit in Tschechien und dann wäre ja wahrscheinlich für die meisten so der klassische Weg Uni und das war bei dir schon auch der Fall, oder?
SPEAKER_00Ja, aber dazwischen ist nochmal was passiert. Wir haben da sehr parallel gearbeitet. Also das ist auch eines der viralesten Videos geworden auf Social Media von Alex und mir, wir wurden von Training Topics damals vom Jakob und von Bassi noch während der Schulzeit angeheuert sozusagen. Also wären kurz vor unserer Matura noch, haben wir bei Training Topics schon angefangen zu arbeiten für das Projekt Musrooms AI. Kann mich dann auch sehr gut erinnern. Das war, ich glaube, da hatten wir unsere Programmiermatura, der Alex und ich, was übrigens ein super witziges Examen ist, die Programmiermatura, weil das ist Programmieren ohne Internetzugriff und das ist so wie Autofahren ohne Motor, so ungefähr. Und das ist uns ziemlich auf die Nerven gegangen, diese Programmiermatura. Und wir sind so ungefähr drei Stunden vorher gegangen, der Alex und ich. Also nach zwei Stunden sind wir gegangen und sind zu Training Topics gefahren, um das erste Werbevideo für den Unschirm zu drehen. Also so hat das Ganze angefangen und dann gab es eben die Zivildienstlash Erinnerungsarbeit und etc. Zeit. Und dann sind wir zurückgekommen, also ich aus Tschechien und der Alex aus dem Zivildienst. Und dann haben wir gesagt, naja, wir studieren, haben aber auch gleichzeitig die Stunden aufgestockt bei Training Topics, beziehungsweise dann wurden Newsrooms ausgegründet, als eigene Startup. So hat das Ganze mal begonnen als Gründer, die Gründerzeit ein bisschen. Und haben aber währenddessen studiert. In dem Fall von Alex war es Pharmazie und in meinem Fall war sie JUS und Philosophie. JUS habe ich im September dann angefangen und Philosophie schon in Tschechien. Und das war so mein Triangle of AI. Ich konnte es programmieren und entwickeln, dann habe ich die Regulatorik gelernt und die Philosophie dahinter, also die gesellschaftlichen Aspekte. Ich habe mich sehr viel mit Wittgenstein befasst. Unglaublich faszinierender Philosoph, wenn man sich das aus der Brille der Large Language Modellen anschaut. Da haben wir studiert und gearbeitet und noch mehr studiert. Ganz genau. Das war 2025.
MarkusNormalerweise in Future Weekly reden wir da so über Dekaden von Karrieren von Menschen, bei dir ist das dann alles innerhalb von wenigen Jahren passiert, was ich ja sehr impressive finde. Aber jetzt erzähl mir nochmal kurz. Du hast schon gesagt, der Jakob und der Bastian haben euch dann eigentlich direkt aus der Sprengergasse gehiert. Wie kam es da dazu? Wie habt ihr die kennengelernt und was hast du dir auch gedacht, als dann noch vor der Matura da tatsächlich ein Jobangebot kam?
SPEAKER_00Das war, das war ein bisschen wie Schicksal, das hat einfach gepasst. Also den Connex hat uns der Hall als Sumpf gelegt, der hat uns auf LinkedIn verknüpft. Und dann haben Jakob und ich angefangen zu schreiben. Und dann haben wir uns relativ schnell entschieden, wir treffen uns bei der Margaretenstraße im Blue Orange, falls du das kennst hier in Wien. Super Café, gleich neben dem Johnnies Papp bin, also gleich ums Eck dort. Und dann haben der Alex, der Jakob und ich hat den Kaffee getrunken und nach 20 Minuten haben wir entschieden, wir werden zusammenarbeiten. Das liegt daran, dass Training Topics, dadurch, dass sie ein Tech und Innovation und Startup-Medium sind, immer sehr früh am Ball waren und Vorreiter ihrer Zeit, hatten natürlich damals schon sofort den Drang, etwas mit KI zu machen. Da ist gerade ChatGPT released worden. Es war so der Hotshit sozusagen. Und wir haben zufälligerweise da Alex und ich eine Diplomarbeit gehabt mit der Krone Multimedia, wo wir uns darauf fokussiert haben, eben Sprachmodellen, Sprachen beizubringen und Sprachstile beizubringen und genau das zu machen, was Newsrooms eigentlich als Idee von Jakob war. Nämlich gezielt gegen AI-Slob war, das ist so das Buzzwort dazu, wirklich so zu klingen, wie ein Markus klingt oder schreibt oder wie ein Matthäus klingt und schreibt und so weiter. Und es hat einfach super gepasst.
SPEAKER_02Cool.
MarkusUnd jetzt Newsrooms, ich schätze, wurde dann zuerst einmal innerhalb von Trending Topics verwendet, aber wie war das dann auch? Wie habt ihr euch die Arbeit, weil jetzt muss man sagen, Trending Topics gab es ja schon eine Zeit lang, aber Newsrooms war ja irgendwie dann schon auch so ein bisschen ein Spin-Off daraus. Wie ist aus diesem Projekt innerhalb von Trending Topics dann auch ein Unternehmen geworden und wie habt ihr euch da auch die Rollen aufgeteilt?
SPEAKER_00Ja, also es war so Product und Tech Lead war ja eine große Zeit lang ich, bis ich irgendwann die Geschäftsführung dann übernommen habe. Das war aber dann Ende 2025. Aufgeteilt haben wir so, Basti und Jakob waren so ein bisschen die Ideen Marktinnovationstreiber und haben auch den Vertrieb gemacht, während Alex und ich entwickelt haben. Wir haben dann Stück für Stück über die nicht ganz drei Jahre, wenn ich mich richtig erinnere, oder sind es jetzt schon fast drei Jahre, ich weiß es nicht. Haben wir ein paar Entwickler nämlich aus unserer Klasse dazu geholt. Wir haben uns Unterstützung im Backend geholt, das ist eher Alex seine Sache und ich mir im Frontend. Das war eher meine Sache dazu geholt. Und bei der Rausgründung haben wir das Ganze gleich behalten. Also Jakob und Basti waren noch immer die Hauptvertriebler, beziehungsweise nicht Vertrieber, sondern eher so wie Medienmenschen einfach. Und haben diese ganze Expertise für ein Medienprodukt und die Medienindustrie mitgebracht. Und wir haben halt dieses Wissen genommen und in ein KI-Produkt gegossen. Und erst Ende 2025 habe ich dann auch die Geschäftsführung übernommen, habe den Technical Lead abgegeben an Alex und mache jetzt quasi, bin jetzt jetzt über der Strategie und das, was halt Geschäftsführer sonst so machen müssen.
SPEAKER_02Cool.
MarkusUnd von ist das dann trotzdem noch, ist das eine eigene Entity auch gewesen in New York oder war das innerhalb von Trending Topics in der Company?
SPEAKER_00Es war, es war bis 2024 eine eigene, also innerhalb von Trading Topics und dann haben wir es rausgegründet. Ganz genau. Okay. Ganz genau.
MarkusGut, und wenn du hast vorher schon so ein bisschen erzählt, wie Ustella entstanden ist. Aber es würde mich schon nochmal interessieren, du studierst zwei Studien. Du hast dann bei Newsrooms schon die Geschäftsführung übernommen. Und gleichzeitig war dann trotzdem der Impetus dann nochmal ein zusätzliches Projekt mit unglaublich großen Ambitionen daneben zu starten. Wie machst du das?
SPEAKER_00Ich habe die zwei Studien pausiert, wie wir mit Justella angefangen haben tatsächlich. Für mich war es der einzige Weg vorwärts. Also philosophisch-rechtlich und auch Produkt- und Startup-like haben, das war eine Amalgation aus vielen verschiedenen Sachen gewesen. Ich hätte das Glück, im November Peter Steinberger kennenlernen zu dürfen, noch bevor Open Claw, lange bevor Open Claw ein Ding geworden ist, um mit ihm ein bisschen zu quatschen. Das hat extrem viel mit uns gemacht, wie wir programmieren und wie ich selber SARS-Software und AI sehe. Dann hatten wir diesen Fall mit dem Kunden, der eben das wollte und das wir ihm nicht bieten konnten und wie man am Markt bieten konnte. Und das ist immer so ein bisschen etwas, wenn man ich nicht so lange im Start-up-Game, also in totalen Jahren, aber relativ gesehen, da riecht man dann etwas. Dann sagt das Bauchgefühl meistens etwas und das stimmt dann meistens. So haben wir uns gedacht, es gibt eigentlich nur eine Sache und das ist jetzt Ustella. Und es passt gut, weil Nussrooms ist weiterhin Applikation drüber, es ist fertig, das ist maßgeschneidert, die Expertise ist da, die geht auch nicht verloren. Aber das, was verloren gehen wird, die nächsten eineinhalb Jahre, ist unsere europäische Chance, noch irgendwie im AI-Raids mitzumachen. Und wenn man jetzt nicht mitmacht, dass es zu viel Goldgräberstimmung und zu viel Pfadwind und zu viel Need und das bewegt sich so viel und so schnell und wenn, wenn nicht wie und wenn, wenn nicht jetzt.
MarkusJetzt hast du natürlich dir da eine Vision ausgesucht, die gewaltig ist und die, wenn man sich anschaut, wer da auch eure Konkurrenten sind, besonders im internationalen Rennen, wo man Giganten hat, mit denen man konkurriert, auch finanziell ausgestattete Giganten. Wie seid ihr das Thema Finanzierung angegangen? Wie habt ihr euch aufgestellt, damit ihr da auch bestehen könnt in dem Rennen?
SPEAKER_00Also tatsächlich, bis vorher haben wir Justella aus dem Cashflow von unserem ersten Startup finanziert. Gestern hatte ich ein paar Gespräche zu der nächsten Finanzierung, und das baut sich jetzt auf, da kann ich aber noch nicht viel dazu verraten. Was klar ist, es ist relativ kapitalintensiv, könnte man sagen. Also das auf jeden Fall. Was heißt, warum Giganten und warum sehe ich das nicht so als, wie sagt man, als großes Problem? Unsere, das kann man ganz offen sagen, unsere Competitors sind drei, vier, fünf Unternehmen. Das ist Google, das ist OpenAI, das ist Anthropic, vielleicht Perplexity. Das ist so ungefähr in dieser Range, in der wir uns bewegen. Und dann die ganzen chinesischen Anbieter sollten sich mal wirklich aggressiv mit ihren SaaS-Lösungen auch in Europa einmarschieren und nicht nur einfach ihre Modelle open sourcen. Dann hätte man das auch als Competitor. Und hier in Europa gibt es halt einfach keine, das ist ein riesiger Vakuum in diesem Markt. Es gibt vielleicht Langdock, dass sich jetzt gerade so das größte europäische Flagship AI-Startup präsentiert. Aber wenn ich mich richtig erinnere, ist, das gehört auch an einem amerikanischen Holding von einem Startup. Also das sehe ich, solche Startups sehe ich nicht als direct competitors, sondern eher as symptom der Zeit gerade. Ja, es geht, es gibt jetzt we can provection, and with traction we get the money, and with more money we get more traction to get more money. So very basic principle.
MarkusDu hast vorher gesagt, glaube ich, eineinhalb Jahre haben wir Zeit, dass wir in Europa irgendwie diese Unabhängigkeit irgendwie bewahren, beziehungsweise eigene dieses Anschluss im Ehrenrennen nicht komplett verlieren. Wieso genau dieses Zeitfenstern? Was glaubst du, muss in diesen eineinhalb Jahren passieren, dass wir diese technologische Souveränität erhalten können?
SPEAKER_00Es ist, die eineinhalb Jahre sind so ein bisschen aus meinem Bauchgefühl, ein bisschen aus der Geschwindigkeit, also zum einen Teil Bauchgefühl, zum anderen Teil die Geschwindigkeit, wie sich die Modelle entwickeln, und zum anderen Teil, was andere Opinionleader, wie zum Beispiel Europe 2041, The Report, sagt. Also das ist so die Amalgation für diese eineinhalb Jahre. Wir sehen, dass wir extrem viel schneller werden, noch viel schneller als wir gedacht haben. Und das, was, warum sage ich eineinhalb Jahre? Weil das, was wir wissen, ist, jedes Jahr seit so ungefähr vier, fünf Jahren verdreifachen sich die Expenses, um noch immer Frontier-Modellqualität zu forschen zu können. Also das, was ich 2025 an Kapital gebraucht habe, um quasi einer der besten zu sein, das ist jetzt dreimal so kapitalintensiv 2026. Und das wird 2027 wird es dreimal so kapitalintensiv werden wie 2026. Das ist das, was man nicht aufholen kann, ja, wenn es, und deswegen sagen wir eineinhalb Jahre, weil du hast zwar in der totalen Zeit bist du nur vielleicht zwei, drei, vier Jahre dahinter, aber die Geschwindigkeit, in der sich der Rate of Improvement dort bei den anderen Competitors verbessert hat, die kannst du nicht mal nachordern. Das sind die eineinhalb Jahre. Was braucht es dafür Europa? Europa macht schon die ersten Schritte, es muss nur sehr viel intensiver gemacht werden. Wir bauen jetzt schon recht. Rechenzentren mehr, also wirklich europäische Rechenzentren. Auch zum Beispiel die AI Factory hier in Wien ist ein guter erster Schritt, aber es ist nicht mehr Angstweise genug. Da braucht es viel mehr. Das zweite ist, wir müssen ein bisschen unser Mindset shiften, die europäische Wirtschaft. Zum Beispiel die Niederlande. Hat extrem viele Rechenzentren. Wirklich extrem viele Rechtszentren. Die meisten gehören amerikanischen Unternehmen. Und das gleiche sieht man auch, wenn man jetzt mit einem Großunternehmen hier in der Dachregion spricht. Wenn die kein Microsoft Office-South haben, dann ist es fast eine Rarität. Diese Mindset Shift braucht es sehr schnell, weil dann gibt es auch genug Geld aus der Privatwirtschaft um Solutions, um komplett europäische Solutions auf der ganzen Bandbreite. Nicht nur in dem AI-Provider, sondern auch bei E-Mails und Zahlungssystemen zu ersetzen und zu verwenden. Und das Kapital muss sich ein bisschen mehr bewegen, weil es gibt das Geld und die Talente sowieso, darüber muss man gar nicht mehr reden oder streiten. Talente hat Europa und schon immer gehabt. Und das Kapital hat Europa auch schon gehabt. Es ist nur nicht so sehr ein Risikokapital veranlagert wie in Amerika zum Beispiel. Und diese drei, vier Dinge braucht es in Europa hier.
MarkusEs ist für euch natürlich wahrscheinlich einfacher als noch für andere Startups eine klare Entscheidung, dass Yoostella eine österreichische europäische Company ist. Aber du hast vorher auch gemeint, dass du jetzt schon über Finanzierung sprichst. Ist da für euch klar, ihr wollt nur europäische Investoren oder wenn da jetzt, weiß nicht, Sequeuer daherkommt, würdet ihr euch das schon überlegen?
SPEAKER_00Nein, also kann ich nicht sagen, auch diese Antwort, aber ich möchte europäisch bleiben. Das Problem ist grundsätzlich bei diesem ganzen Getrieben, was ist, ab wann ist es nicht mehr amerikanisches Geld? Weil stellen wir uns vor, es kommt ein neuer österreichischer VOVC vorher und dahinter ist ein Holding und dahinter ist dann vielleicht Sequoia. Ist das jetzt besser, als wenn ich direkt zu Sequoia gehe? Das ist eine Frage, die ich mir noch nicht direkt gestellt habe. Und wo ich auch noch nicht die Antwort wissen würde, wo man hier die Abgrenzung macht. Ich weiß es sehr gut in einer Infrastruktur Lieferkette. Ich akzeptiere die Nvidia-Chips, weil es gibt einfach niemanden anderen, aber ich hole sie mir halt nicht von Google, sondern von Ionus oder Scaleway oder wer da. Das ist für mich da, weil kenne ich mich aus bei dem Geld, da muss ich mich noch, müssen wir uns noch sehr, aber ganz Europa muss ich dann mit so noch sehr viel mehr verbessern. Und tatsächlich wurde mir schon von einem, von jemandem sehr ans Herz gelegt, zu Y-Combinator zu gehen, weil unsere Story so gut zu Y-Combinator passt, passen würde, weil wir haben so schnell, wir haben jetzt knapp bei 12.000 User, ist eine Woche gewesen, haben genau diese Nische und das Vertical und den ganzen Plan, disruptive Technologie, aber ich möchte halt nicht zu Y-Combinator. Ich möchte halt hier in Österreich bleiben. Also das wäre meine Antwort darauf. Hoffentlich tauchen noch die europäischen Y-Combinators auch in dieser Skalierung auf.
MarkusDas wäre jetzt auch meine Frage gewesen. Siehst du in Europa, ich weiß nicht, ich glaube Project Europe war eins, was da aufgepoppt ist in den letzten Jahren. Es gibt wahrscheinlich Sigma Squared, aber ist das für dich etwas, was dich interessieren würde, sowas wie Y-Combinator in Europa oder sagst du eigentlich voller Focus auf Execution und erstmal keine Programme.
SPEAKER_00Also 100% voller Focus of Execution. Auch so ein Programm würde nichts anderes hören wollen als voller Focus of Execution. Es ist immer voller Focus of Execution. Grundsätzlich persönlich finde ich das extrem interessant. Also Sigmasquare und Evor und so weiter und grundsätzlich solche Projekte finde ich extrem interessant. Ich finde auch das Konzept von Y Combinator sehr spannend, nur nicht die amerikanische Exekution davon. Davon bin ich nicht ganz, da bin ich nicht ganz d'accord mit diesem für sechs Wochen lang sich in ein Zimmer einspenden und auf einer Matratze schlafen. Das ist mega sweet, das ist eine gute Story, aber sie sollten schon etwas Gutes essen, weil sonst können sie nicht so gut programmieren. Aber ja, also auf die Execution kommt drauf an. Ich finde das spannend, es braucht ein bisschen mehr in Europa und auch hier in Österreich. Es wird da immer sehr viel über Strategien und Ökosystem geredet, etc. Wir brauchen ein bisschen, und das können wir uns von den Amerikanern und den Chinesen abschneiden, ein bisschen mehr den Drive einfach zu machen. Bevor ich mir eine Förderung oder ein Programm oder irgendetwas überlege, einfach mal anfangen mit etwas und dann sich über Kadan, und das machen die Amis nämlich ganz gerne und sich dann überlegen, wie kann ich das eigentlich finanzieren.
MarkusJetzt bist du ja auch ein studierter Philosoph. Jetzt würde mich interessieren, das hast du schon angesprochen, eine Challenge zumindest, also das beschäftigt mich sehr viel, österreichische Kultur und die halt selten wirklich dieses Macherische hat und selten das Anpackerische und einfach dazu führt, dass viele Leute sich ja auch nicht als Pilot im eigenen Leben fühlen und spüren. Was glaubst du, kann ein Weg sein, das zu ändern?
SPEAKER_00Die Mentalität sozusagen. Das ist ja fast, das ist gar nicht so philosophisch, sondern eher sozioökonomisch. Also grundsätzlich widerspreche ich dieser, also diese Nicht-Piloten in seinem eigenen Leben, das stimmt, das ist ein extrem starkes Phänomen, aber dieses Anpackerische, das hat Österreich, also wenn man das so als Österreich bezeichnen möchte, eigentlich schon. Vor allem so zum Beispiel ein steirischer Bauer, ja, der packt an, ja, oder eine Bauerin, Bäuerinnen. Also die haben wirklich Anpackmentalität, aber halt auch nur in ihrem Dorf und schauen nicht über den Berg hinaus. Das ist Österreich. So würde ich das sehen. So würde ich das sehen. Ja, wie kann man das ändern? Ich glaube, es ist halt, es gibt Ausreißer halt, so wie halt die Startup-Szene hier in Österreich, die dann halt durchaus groß denken. Und wie kann man das ändern? Ist tatsächlich einfach anfangen. Also das ist ja auch so, ich habe zum Beispiel auch bei meinen Großeltern ein kleines Dorf in der Steiermark. Wenn man da haben, da weiß man davon, dass dann zum Beispiel jemand eins sich mit Cybersecurity beschäftigt oder der war mal in Amerika, also ein großer Talk dann in so einem 100, 200 Personendorf und das verändert die Leute. Und wenn es da einfach nur ein, zwei, drei, vier, fünf Personen gibt, die etwas anderes machen und ein bisschen mehr anpacken, ein bisschen mehr machen, ein bisschen internationaler denken, dann das verändert schon viel. Wenn Sie sich aber alle so in diesem Triest und so weiter vertun, dann wird es halt nicht gehen. Das merke ich, wenn ich zurück nach Wien komme und in der U-Bahn stehe, dann bekomme ich automatisch den Wiener Grant. Das ist wie so ein Mantel, den ich anziehe. Und das finde ich wunderbar, ja, aber man sollte es nicht die ganze Zeit im Leben mittragen.
MarkusJa, ich sage immer, der Wiener Grant, beziehungsweise das Ranzen ist ja eigentlich ein guter Nährboden für unternehmerisches Wirken, weil man erkennt immerhin die Probleme, jetzt müsste nur der nächste Schritt nachfolgen. Jetzt war für dich, glaube ich, die Spengergasse schon auch ein prägendes Umfeld. Glaubst du, ist das, was die Spengergasse macht, ist das skalierbar oder kann man das nur in diesem spezifischen Rahmen machen?
SPEAKER_00Also ein Großteil von dem, was die Spengergasse macht, ist skalierbar. Es ist die Vernetzung zur Industrie, die viel stärkere und intelligente Vernetzung zur Industrie. Die Spengergasse hat ein großes Problem und das ist die Finanzierung, also die tatsächliche Finanzierung des zum Beispiel Hochbegabtenprogrammes, weil es einfach schwierig ist, als Schule irgendwie Geld aus der Privatwirtschaft zu. Also ich bin ja kein Profi, aber das habe ich schon öfter gehört, irgendwie Geld aus der Privatwirtschaft zu beziehen, verständlicherweise, auch da braucht es gute Regeln dafür. Aber wenn man das irgendwie lösen könnte, könnte man das in so ein Endlich eskalieren. Also so viel wie halt Geld da ist. Weil es reicht, einfach einem einer 15-jährigen Superhackerin einfach mal einen Computer und eine Grafikkarte zur Verfügung zu stellen, weil die weiß eh genau, was sie damit machen möchte. Aber sie braucht einfach nur die Option und die Möglichkeit. Und wir haben sicher noch viel mehr solche Hackerinnen hier in Österreich, die aber zum Beispiel, weiß ich nicht, im Gymnasium oder in Tirol oder wo auch immer, nicht zu dieser Grafikkarte kommt. Also wenn da einfach der Access sehr Low-Key da wäre, ohne große Application-Programme, nicht diese keine 90er-Jahre Online-Formulare, die man ausfüllen muss, sondern einfach, wo einfach eine vielleicht schüchternde Person, die sich nicht trauen würde, auch etwas zu verlangen, von einem Lehrer oder einer Lehrerin einfach die Möglichkeit bekommt, jo, schau dir das doch einfach mal an, hier ist eine E-Mail, hier red mal mit dieser Person, geh da mal auf einen Café, hier ist ein Buch. Das ist skalierbar und das ist der größte Multiplikatoreneffekt, der Schmecke. Das ist der Umteil der Connects zu Wirtschaft. Also wir hatten Projektmanagement in der dritten Klasse, das ist, glaube ich, dann die siebte, wenn ich mich richtig erinnere, umgerechnet. Und da haben wir schon mit echten Unternehmen zusammengearbeitet. Da kamen die Projektspezifikation nicht von irgendeinem Lehrbuch, die hat sich niemand ausgedacht, die hat man nicht nur zum Zweck des Lernens erfunden, diese Projektspezifikation, sondern es war ein Actual Need und man hat mit actual Companies in der tatsächlichen Wirtschaft zusammengearbeitet. Und das macht halt den riesigen Unterschied. Weil wenn es macht einen Unterschied, ob ich mit 25 nach dem Masterstudium das erste Mal mit der Wirtschaft zusammenkomme oder mit 15, während ich noch in einem richtig guten Safe Space bin und dann weiß ich ja ganz genau, was ich studieren, lernen und machen muss, um dann mit 25 nicht blöd dazustehen. Das ist auch skalierbar.
MarkusWas glaubst du jetzt da der entscheidende Faktor, dass in welcher Form ist die Zusammenarbeit mit Unternehmen prägend? Ist das, weil man das Gefühl hat, das, was man tut, ist nicht nur simuliert, sondern hat tatsächlich einen Impact oder ist es eher die Professionalität, die man dadurch lernt?
SPEAKER_00Beides. Also einfach das Gespür dafür bekommen. Vor allem Programmieren ist ein Handwerk, das ist nicht etwas, wo man groß studieren geht. You learn by doing. Von Softwareentwicklung etc. Weil es ist super schön zu wissen, was es für Arten von Protokollen und Netzwerken und Ontologien gibt und so weiter. Aber bis einmal der Network-Traffic wirklich kaputt geht oder ein Compiler einfach spinnt und du versuchst, das zu debuggen, wirst du nicht wissen, wie man das reparieren kann. Und so ähnlich ist es in der Wirtschaft, ja, oder wenn man grundsätzlich mit Aufträgen arbeitet. Es ist anders, wenn man ein ganz normaler Dienstnehmer und Angestellter ist. Es ist durchaus anders, aber wenn man so klassisches Entrepreneurship und unternehmerisches Denken, das ist einfach Learning by Doing. Und je früher man exposed wird auf was auch immer, eine Art und Weise, desto besser. Es wäre, wenn ich das so rausfantziert, gar nicht mal schlimm, sogar zum Beispiel eine schlimme Erfahrung mit einem Unternehmen zu machen, dass zum Beispiel einen ghostet, das ist ein-, zweimal vorgekommen bei Kollegen und Kollegen, dass sie einen Projektpartner hatten mit einem Unternehmen und das hat einfach ein halbes Jahr lang nicht geantwortet. Wow ja. Und das ist für einen Schüler oder eine Schülerin extrem distressing, dass die Note hängt daran, was macht man, aber du kommst in den Prozess, du weißt, wie das ist und wenn man dann mit, weiß ich nicht, in dem Fall mit 19 war es bei mir tatsächlich in einem Unternehmen sitzt und das auch passiert, dann das passiert solche Sachen, dann weißt du das schon. Und das ist viel besser, wenn man das mit 16 schon mal gesehen hat, als wenn man dann mit 30 drauf kommt, dass er erstmal keine Ahnung was zu machen ist.
MarkusOkay, das erstmal zurückkommen zur künstlichen Intelligenz. Jetzt sind wir in einer Zeit, wo unfassbar viel Geld in diesen Sektor hineinfließt, wo auch schon für die Zukunft Commitments quasi abgegeben werden, wo die großen Hyperscaler Rechenpower quasi für die Zukunft einkaufen mit einem Geld, wo irgendwie noch niemand weiß, wo das herkommen soll. Natürlich viel Gerede über eine potenzielle Blase. Wie ist da dein Blick darauf? Glaubst du, das geht weiter so? Glaubst du, es gibt da jetzt schon bald auch mal eine Korrektur? Und wie siehst du auch euer Projekt in diesem Umfeld?
SPEAKER_00Ich bin kein Profi im internationalen Finanzmarkt, muss ich zugeben. Meine persönliche Einschätzung ist vielleicht sehr naiv. Die Technologie ist unglaublich disruptiv, das hören wir seit den letzten Jahren. Und der Finanzmarkt spiegelt das ein bisschen wider. Und er spiegelt auch eins zu eins wieder, wie unsicher sich die Menschen grundsätzlich sind über die Technologie. Weil, und es spiegelt auch sehr viel wieder darüber, dass viel, der Großheit der Menschen eigentlich keine Ahnung hat, was diese KI ist, über die wir reden. Zum Beispiel mal wieder dieses Jahr einen Vortrag an der Uni Wien für Publizistik gehalten und hat Schüler und Schülerinnen gefragt, was sie, also Studenten oder Studentinnen gefragt, was sie sich vorstellen, wenn man über KI denkt. Und die haben geantwortet, das ist ein Chatfenster. Und das ist überhaupt nicht falsch. Das ist genau das, mit dem sie exposed werden. Aber das ist halt nicht KI. Das ist halt die Applikation von einer KI-Technologie, der Large Language Modellen, der Transformer-Technologie, und da gibt es noch 10.000 andere Sachen. Und das hört man auch oft. Jeder sagt, das hat jeder mindestens ein, zweimal gehört, der sich mit diesem Thema beschäftigt. KI ist nicht nur Textgenerierung, das hört auch. Aber was bedeutet das? Haben das die Leute verstanden? Was ist eine Transformer-Technologie? Warum hat, was ist diese statistische Repräsentation, die dann quasi in Token repräsentiert und ausgegeben wird? Da wissen Leute, ah, das deswegen halluzinieren sie, aber was bedeutet das wirklich? Und diese genaue Ungenauigkeit und Unwissenheit, die wird halt im Finanzmarkt auch wieder gespiegelt. Jeder weiß, okay, scheiße, excuse my French, das ist heiß, das wird extrem viel machen, aber niemand weiß genau, was das eigentlich ist, wie das funktioniert und was das soll und wo das hingeht, wie schnell das funktioniert und so weiter. Und wie man das überhaupt anwenden kann. Und das sieht man halt im Finanzmarkt, das sieht man bei den Ausgaben, das sieht man bei den Revenue-Streams, die dann wieder in den Finanzmarkt und die Bewertungen einspielen, die dann wieder in so ein Bubble-Geschäft und so weiter fallen. Spannende Markt habe ich jetzt bei Bloomberg gelesen, den man sich anschauen kann, ist der südkoreanische Markt, was genau diese Blasenindikatoren angeht. Bin ja auch so kein so ein großer Profi, aber angeblich hat er extreme Schubschübe gehabt und teilweise wieder sehr stark gefallen. Ich glaube, jetzt ist wieder ein, ich kriege mich nicht so, aber die sind sehr, sehr dependent teilweise auf die Ausgaben der amerikanischen Hyperscaler. Voll. Das ist so meine Meinung nach dazu. Ist es eine Blase finanziell, maybe? Da bin ich kein Profi, ist meine Meinung wenig wert. Technologisch überhaupt nicht. Also hätten wir von einem halben Jahr aufgehört, jegliche KI-Beiterentwicklungen zu machen, hätten wir in fünf Jahren noch immer revolutionären disruptive Technologien. Weil wir einfach noch nicht mehr ansatzweise das ausgeschöpft haben, was mit Large Language Modellen möglich ist.
MarkusSchon jetzt möglich ist, okay, spannend. Und jetzt auf nicht auf der Finanzebene, sondern auf der gesellschaftlichen Ebene, weil ich sage nochmal, du hast ja auch den philosophischen Background. Wie glaubst du, wird eine Gesellschaft in fünf oder zehn Jahren ausschauen, wenn die Entwicklung von KI so voranschreitet, wie du das dir heute vorstellst? Was macht das mit seiner Gesellschaft? Und wie glaubst du, können wir da auch, sage ich jetzt einmal, die sozialen Netze, den sozialen Zusammenhalt, den wir uns wünschen, erhalten bzw. auch wieder stärken?
SPEAKER_00Ich glaube, da kann keiner eine seriöse Antwort darauf geben, auf diese Frage, was sehn, 15 Jahren mit unserer Gesellschaft ist oder passiert. Ich stimme dieser Doomsday-Vorstellung überhaupt nicht zu. Ich glaube, es wird, also wenn man sich gesellschaftlich dann den Arbeitsmarkt und arbeitsmarktpolitisch das anschaut, das wird dann durchaus spannend, weil KI ja nicht der einzige, der einzige große externe Faktor gerade ist, den wir durchleben. Wenn man sich den Klimawandel und so weiter anschaut, das wird viel spannender in 7 bis 15 Jahren, wenn wir wirklich viel Erderwärmung haben. Und dass da mit KI zusammenkommt, das ist eine Frage, wo man sich denkt, ja, okay, was macht die Gesellschaft damit? Weil wir Superintelligenz haben und eine sehr intelligente Maschine, heißt ja nicht, dass alle anderen Probleme dadurch nicht mehr existieren. Die große Hoffnung natürlich ist, dass sie uns dabei unterstützt. Das ist aber, glaube ich, auch eine Traumvorstellung, weil man kennt das Sprichwort oder das Sing, man kann einen Menschen nicht zu seinem Glück zwingen. Sonst kennst du, oder? Und ich glaube, dass wir auch mit Superintelligenz sein. Also was ich glaube, ist, dass definitiv nicht alle unsere Probleme gelöst sein werden, in dem Moment, wo wir Superintelligenz haben. Weil man Menschen eben nicht zu ihrem Glück zwingen kann. Weil dann wird erstmal darüber gestritten, was wird als erstes gelöst, wie wird es gelöst, wer darf es lösen, warum wird es gelöst, ja, dann möchten manche es nicht lösen, und so weiter und so weiter und so weiter. Wenn wir Superintelligenz hadten. Wie schaut die Gesellschaft aus in 15 Jahren? Das würde dann meine Buch Empfehlung mitspielen, wenn ich die schon vorwegnehmen darf. Das wäre nämlich, kann ich sehr empfehlen, Quality Land von Marc Uwe Kling. Kann ich sehr empfehlen, da geht es um Not safe for work teilweise, ist aber sehr witzig. Kann ich wirklich schwer empfehlen. Das wäre eine lustige Geschichte, von die die Welt aufschauen könnte. Ganz genau. Das wäre meine Antwort. Grundsätzlich habe ich mich philosophisch mehr mit der Sprache befasst, weil das ist das, was ich wirklich interessant finde an Technologie. Es gab nämlich, ich hatte das Paper dazu vergessen. Aber ich glaube, man findet es unter Universal Embedding Translator. Das ist ein Paper darüber, dass man einmal ein KI-Modell, also ein Embedding-Modell, trainiert hat, mit dem Zweck dahinter andere Embeddings, also andere KI-Modelle, also sagen wir zum Beispiel ein Gemini Embedding oder ein DC Embedding Modell von Enthropic, etc., to verstehen. Also so etwas wie ein Google Translate nur für KI-Vectoren and KI-Modelle. Mit diesem Paper haben sie tatsächlich geschafft, dieses Modell zu trainieren, ohne this Modell beizubringen, wie the other embeddings and Vectoren of Modelle. And this Translator has trotzdem geschafft, an Großteil dieser Embeddings to forgot. Also, clarous beyond we have this übersetzer, they had zum Beispiel noch nie die Embeddings and quasi KI-Sprache vom Google Gemini Modell gesehen. And jetzt becomes the embeddings, also the Vektoren, also the Tokens, so wie man sich das vorstellen kann, ganz viele Zahlen und what's auch immer. Von, sagen wir zum Beispiel, einem Anwaltsbrief in einer Mietrechtsache. Das steht aber nicht in Klartext, sondern eben in Embeddings. Und diese Embeddings werden diesem Übersetzer gefüttert, und der versteht tatsächlich, ja, okay, es geht hier um Mietrecht und es ist ein Brief. Nicht genau, aber es hat das ungefähr verstanden, worum es dahin geht. Und das ist für mich philosophisch extrem spannend, weil damit könnte man argumentieren, philosophisch, dass es einen wahren Kern, eine Absolutheit sozusagen oder eine Logik, eine universelle gibt in der Sprache selbst. Und das ist nämlich extrem spannend für mich, weil deswegen habe ich mich mit Wittgenstein befasst, weil das würde bedeuten, egal wie, weil jedes Embedding-Modell ist anders, jedes Modell embedded ein bisschen anders, kommt darauf an, welche Slap dies geschrieben hat, egal wie ich eine Sprache mathematisch verarbeite, ich komme irgendwie in the gleich. Und jetzt könnte man sich sagen, wie weit muss ich das mathematisch berechnen? Egal wie, ob ich das jetzt plus rechne, minus rechne, it's for me, come on to that wahren, come as so to the logic welt von Plato, when man das so, oder zum Himmel oder was auch immer this is, the Sprache, kann ich da die absolute Logik finden. Weil warum sonst kann dieser Embedding-Übersetzer, ohne that I have this embedding jemals gesehen hat, trotzdem den Sinn und Zweck dahinter verstehen? Und das genauso wie bei einem anderen, der vielleicht ganz anders kalkuliert ist. Und das ist für mich extrem spannend. Also gibt es tatsächlich vielleicht irgendetwas Absolutes hier in dieser Welt? Finden wir den Matrix-Code sozusagen oder einen Gott oder können wir irgendeine Art von Religion vielleicht beweisen oder nicht beweisen. Also das Gegenteil beweisen, das wäre extrem spannend. Oder gibt es tatsächlich in unserem Sprachverhalten etwas, was sich über den, ist das dann biologisch gesehen, wie sich die Sprachen entwickeln, es würde sich extrem viel tun. Und wenn wir das endlich herausfinden, da hätte die Philosophie wieder so viel Spaß. Ich glaube, das finde ich extrem spannend. Ich glaube, die Gesellschaft, was die Gesellschaft angeht, wir sind Menschen, wir haben schon immer geschafft, mit schlimmeren und teilweise nicht so schlimmen Umwegen uns nicht selbst zu stören. Ich glaube, das wird auch mit der Cadison sein. Da habe ich mehr Angst vor dem Klimawandel, als dass uns eine Superintelligenz zerstören wird.
MarkusLass uns, bevor wir jetzt zu unserer Speedrun kommen, noch eine letzte Frage zurück in die Gegenwart. Jetzt habt ihr eine riesige Vision. Was ist aktuell eure größte Challenge?
SPEAKER_00Zeit. Zeit ist eine riesige Challenge. Durchaus auch Finanzierung aufzustellen in der chronologischen Phase, in der es für ein Unternehmen auch Sinn macht, ist eine Challenge. Technisch ist es eine Challenge, aber das haben wir uns ganz bewusst eingesetzt. Und es ist auch von der Kommunikation her eine Challenge. Wenn ich, ich mit Ustella bauen wir die erste souveräne Lösung, das ist die quasi die Communikationsebene und das stimmt auch. Dann erwarten Leute aber alles als souverän. Warum ist der Zahlungsanbieter das, das, das? Die Grafikkarten besitzt ihr aber nicht, and seid ihr überhaupt nicht souverän, wenn ihr Nvidia-Grafikkarten verwendet. Naja, aber es gibt ja nur Nvidia-Grafikkarten und AMD-Karten. Da kann ich ja wenig machen. But then sieht man gleich als nicht souverän abgestempelt, wenn die Grafikkarten nicht souverän sind. Das ist eine extreme Challenge. Aber mach mir einfach weiter, weil das ist ein europäisches Problem. Wenn nicht alles super funktioniert, dann fangen die Leute meistens nicht an. Und wir mit Justella fangen halt genau dort an, wo wir anfangen können. Das ist mit der Datensicherheit, die Datenkontrolle, die Lieferkette, das Netzwerk an europäischen Unternehmen, Open Weight Modellen, die wir selber kontrollieren können. Und das sind jetzt halt chinesische und auch amerikanische Modelle, aber außer ein Sam Altman oder ein Alibaba bricht in mein Rechenzentrum in Berlin ein, können sie diese Daten nicht stehlen, auch nicht rechtlich stehlen, weil die haben keinen Zugriff auf eine deutsche GmbH. Das ist der erste Schritt, den kann ich machen. Den hat nur noch niemand gemacht, außer wie bis jetzt. Und das bedeutet ja nicht, und das ist das, was seine Challenge ist, aber das werden wir schon noch kommunizieren lernen, das bedeutet ja nicht, dass wir in einem Jahr nicht ein eigenes Modell haben. Man braucht, wir müssen nur die Zeit, ich kann aber jetzt nicht ein, zwei Jahre warten, bis ich mein Modell habe. Ohne Proof, dass es die Europäer und Europäerinnen eigentlich wollen. Das sind so Challenges, aber die baut man einfach im Weg ab.
MarkusJa, das ist, glaube ich, der Startup Approach. Man bleibt am Weg und wir bleiben am Weg zu unserer Speedround. Wenn du jetzt da zurückblickst auf die doch sehr spannenden letzten Jahre, was ist dein größtes Learning?
SPEAKER_00Ja sagen. Ja sagen und lernen, wann man wirklich Nein sagen sollte. Das ist das Biggest Learning.
MarkusSagst du, ist das mehr geworden, die Momente, wo du Nein sagen musst mit der Zeit?
SPEAKER_00Ja, mittlerweile, weil jetzt brauche ich den Fokus.
MarkusMacht Sinn. Was ist dein bester Lifehack?
SPEAKER_00Bester Lifehack gut schlafen. Ich lese noch immer ganz gerne Fantasy-Bücher. Das ist mein größter Lifehack gewesen, weil dann kann ich tatsächlich abschalten, wenn ich mal vier Stunden schlafen kann, wenn ich kurz 20 Minuten davor was lese oder was auch immer einem gefällt. Also irgendwie so 20 Minuten Abendroutine, was auch immer das sein sollte, ist mein Lifehack.
MarkusZum Runterkommen. Buchempfehlung hast du schon gegeben, das ist Quality Lines von Marco Wickling. Ganz genau. Was ist dein Lieblingsprodukt?
SPEAKER_00Mein Lieblingsprodukt. Ich habe mir das schon überlegt, ich bin noch nicht zu einer Antwort gekommen. Ich würde jetzt ganz frech Justella sagen. Aber sonst, was ich derzeit enjoye, ist der Aura Ring. Es macht mir Spaß, da zu schauen, wie schlecht mein Schlaf gerade ist. Diese zwei Sachen würde ich sagen.
MarkusOkay, jetzt hast du es mir natürlich sehr einfach gemacht, weil jetzt stell dir vor, du warst in der Früh auf und Justella ist down und ihr schaffst das auch nicht, schnell wieder in Gang zu bringen. Was ist dein Lieblingsschimpfwort?
SPEAKER_00Waffanculo ist mein Lieblingsschimpfort.
MarkusAber hast du Italien, gut, mit dem Namen hast du wahrscheinlich italienische Urzeln, oder?
SPEAKER_00Meine Ur-U-Ur-Großeltern haben noch Italienisch gesprochen. Okay.
MarkusJa, Waffanculo. In meinem Fußballverein hatten wir einen Italiener. Da ist dieses Wort öfter gefallen.
SPEAKER_00Ja, das kann ich mir vorstellen, ja. Ich finde es ein wunderbares. Es hat eine so eine unglaublich schön bildliche 1 zu 1-Übersetzung. Ich liebe es.
MarkusEine sehr schöne Melodie auch. Ja, das stimmt. Da steckt viel Leidenschaft drin. Cool. Da mit einem ganz leidenschaftlichen Waffe von Kulo. Kommen wir zum Moonshots und Predictions. Das heißt, wir brauchen von dir einen Moonshot für Frei nach GFK, eine große Vision für die Zukunft, die dadurch, dass du sie aussprichst, ein bisschen realer und greifbarer wird und eine Prediction, eine Vorhersage, von der du Felsenfestival zeigt bist.
SPEAKER_00Mein Moonshot ist, dass jede Art von disruptiver KI-Technologie für alle Menschen in Europa über das Gateway Ustella erlebt werden. Auf eine sichere Art und Weise. Das ist meine Moonshot, wovon bin ich auf jeden Fall überzeugt. Dass meine Prediction, Menschen oder wir sind noch immer, we überschätzen das, was KI im nächsten Jahr machen wird, und wir unterschätzen ganz stark das, was KI in fünf bis zehn Jahren kann. Und meine Prediction wird, dass wir extrem viel disruptive Technologie in den nächsten fünf bis zehn Jahren erleben werden und die ziemlich, ziemlich disruptiver sein werden als die, was wir jetzt in den nächsten ein bis zwei Jahren sehen werden. Cool.
MarkusMatthew, das sind ja großartige Schlussworte. Vielen, vielen Dank für die sehr spannende Reise, auf die du uns da mitgenommen hast. Viel Erfolg auch bei dem, was noch kommt. Vielen Dank auch euch da draußen fürs Mit dabeisein. Wir wünschen euch noch einen schönen Sonntag und einen guten Wochenstart. Genau Donnerstag. Ciao.
SPEAKER_00Macht's gut.