Future Weekly

#529 - Eurobashing, Österreich will Anthropic & Hansmann Family Office

Daniel Cronin & Markus Raunig Episode 529

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🔥 Eurobashing via Freddy & Klimaanlagen

🇦🇹 Österreich will Anthropic in Europa hosten

🏛️ Wiener Zentrum für digitalen Humanismus

📈 Emerald Horizon Börsengang

💰 Hansmann Family Office mit 150 Mio AuM

🍏 Apple Preiserhöhung

📣 Empfehlung: Entrep Week Lead

🚀 Rockstar: Markus Zechner

Production: Hanna Moser

Musik (Intro/Outro): www.sebastianegger.com

Daniel

Einen wunderschönen guten Morgen, guten Mittag, guten Abend oder auch gute Nacht und herzlich willkommen zu Future Weekly, dem wohltemperiertesten Starter-Podcast seit der Erfindung von Eiswürfeln. Ich bin wieder mal der Daniel und mit mir ist wie immer der Markus. Das war mal wieder eine richtig 1A an Moderation, denn wir werden gleich zur richtigen Fahrt kommen, denn wir betreiben Eurobashing, aber mal umgekehrt, weil warum denn nicht? Wir reden über Klimaanlagen und Strohhalme. Da muss ich sogar lachen an der Stelle, was ist ja einfach so ein Thema. Also auf gut Deutsch, ich trigger mich selber und Markus triggert mich ein bisschen mit und ich werde wieder mal ordentlich gelüftet. Wir reden darüber, was man machen müsste, um Antrophic nach Österreich zu bringen. Wir reden über digitalen Humanismus, über Emerald Horizon, das Hansmann Family Office, dass Apple wieder teurer wird. Wir haben eine Empfehlung und natürlich einen Rockstar der Woche. In dem Sinne, auf los geht's. Los. Ich hätte ja gesagt, los geht's mit den News, aber los geht's mit dem moralischen Dilemma. Markus. Was würdest du machen, wenn du gerade einen Podcast aufnehmen willst, aber du hast eine Handvoll Gummibären in der Hand, bereit, um sie zu essen. Willst du sie jetzt 45 Minuten in der Hand halten oder willst du die einfach schamlos in den Mund stopfen und den Podcast starten?

Markus

Definitiv essen. Deswegen machen wir ja einen Podcast und nicht irgendwie ein seriöses Format hier, oder? Das finde ich sehr gut.

Daniel

Nachdem wir das geklärt hätten, fand ich das gut. Ich finde das gut. Gummibärchen machen mich noch immer richtig glücklich. Was sind so dein Go-To-Süßigkeiten?

Markus

Dunkle Schokolade mit Halbsen.

Daniel

Wie Prozent?

Markus

Ja, jetzt nicht gewaltig viel, also irgendwo 60, vielleicht 70 in diese Richtung.

Daniel

So 80%ig auch nicht schlecht, aber ich bin einfach so ein richtiger, süßer Mensch und seitdem ich die Kinder habe, habe ich immer irgendwo Gummibärchen für mich versteckt, aber ich so richtig durch bin, dann staufe ich mir auch 17 Gummibärchen auf einmal in den Mund, esse die und danach geht es weiter. Das ist irgendwie so das Gel für die Eltern. Es war und ist heiß, was mir aufgefallen ist, aber dir nicht aufgefallen ist. Und so sind wir quasi im Epizentrum der Diskussionen. Es gibt so zwei Diskussionen, die beim LinkedIn gerade stattfinden. Ich meine, LinkedIn ist ja auch zu 100% die Realität. Nummer eins ist so ein bisschen so das deutsche LinkedIn, die gerade alle auf die Fußballmannschaft einprügeln, alle sind wieder Nationaltrainer, weil und was man alles schon mal gesagt haben müsste und überhaupt. Und die anderen reden über das Thema Klimaanlage. Mir war ja vor der Hitzewelle so gar nicht bewusst, dass Klimaanlage so ein geopolitisches Thema ist. Aber mir ist halt auch gefallen, dass Klimaanlage ja eigentlich ist das ja eine relativ moderne Errungenschaft, die so jetzt so gefühlte 50, 60 Jahre altes, in jedem Auto vorhanden ist, an jedem öffentlichen Ort vorhanden sein sollte. Und dann habe ich ein Posting gesehen von einem Rettungssanitäter aus Deutschland und der hat so schön in diesem Post gesagt: Ja, seit irgendwie zwei Wochen sind sie nur noch dabei, alte und anfällige Personen zu helfen, die in völlig überhitzten Wohnungen kollabieren. Und die nehmen sie mit in Krankenhäuser, die teilweise neu gebaut wurden, in denen aber keine Klimaanlagen sind, in denen sie wieder abgelegt werden, in denen sie in völlig überhitzten Räumen darauf warten, auf Personal, die in völlig überhitzten Räumen extra lange arbeiten, weil Leute aus völlig überhitzten Räumen zu ihnen kommen. Puh. Ich meine, so eine Klimaanlage ist ja auch was sehr Komplexes. Und dann kommt natürlich wieder die Fraktion, die sagt, ja, aber wir müssen alle aus Papierstrohhalm trinken, weil sonst sterben alle Bambis. Und deswegen darfst du keine Klimaanlage haben. Und jetzt würde ich gerne von dir wissen, Markus, weil du schwitzt ja auffällig nie in unseren Podcasts. Wie war denn da deine Entscheidungsfindung, als du Bambi in die rehbraunen Augen geschaut hast und gesagt, schau, es ist zwischen dir und mir Bambi und heute ist nicht dein Tag.

Markus

Naja, also ich Entscheidungsfindung. Relativ einfach, ich habe den Erfahrungswert, dass ab 25 Grad in dem Bereich, wo ich arbeite, keine Produktivität mehr ankommt.

Daniel

Was machst du denn beruflich?

Markus

Spaßgangs. Oh, oder ist ja auch Schwerstarbeit, das verstehe ich völlig handlich. Du kannst dir nicht vorstellen, wie viel Blödsinn ich erzählen würde, hätte ich keine Klimaanlage. Kann ich mir gut vorstellen. Ich lebe gerne in hellen Räumen und das Problem mit hellen Räumen ist, dass sie sehr sonnenexponiert sind. Das heißt, ohne Klimaanlage wäre ich, glaube ich, einer von diesen Menschen, die aktuell mehr als 30 Grad in der Wohnung hätten. Und dann, ja, wie gesagt, ich glaube, das muss dann jeder für sich selbst entscheiden. Aber ich glaube, der tatsächliche direkte Fußabdruck einer Klimaanlage ist jetzt auch nicht dramatisch. Im Großen und Ganzen natürlich, was das Problem ist mit Klimaanlagen in der Stadt ganz generell. Sie irgendwie dann halt den Außenraum noch mehr aufheizen, weil das ist ja eine verkehrte Wärmepumpe. Und in der Form natürlich genau diese Hitzelinseln, die es in der Stadt gibt, nochmal schlimmer machen. Aber ich glaube, wir haben jetzt auch einfach einen Punkt erreicht, wo, wie du anfangs schon eingeführt hast, du daran in vielen Kontexten nicht mehr vorbeikommst. Und wie gesagt, wenn man eine Wohnung hat, die halt gar nicht sondern exponiert ist, dann kann das, glaube ich, auch weiterhin gut funktionieren. Aber in vielen Bereichen sollte jetzt einfach eine Klimaanlage stehen. Und das ist natürlich auch in Krankenhäusern, natürlich auch in Wohnräumen, wo Menschen leben, die vielleicht nicht so widerstandsfähig sind. Das kann man, wenn man böse ist, auch sagen, okay, es ist ein Weg, mit unserem Pensionsproblem umzugehen, dass man alten Menschen keine Klimaanlagen gibt. Das ist extrem hart gesagt. Aber das kann man manchen Leuten vielleicht auch unterstellen in diesem Kontext. Aber ich bin relativ schmerzbefreit da.

Daniel

Ja, ich meine, also hätte ich jetzt eine Klimaanlage. Ja, das Lustige ist bei mir an Klimaanlagen, das Einzige, was ich immer bei der Diskussion sehe, ist, ich mag Klimaanlagen generell nicht so gerne, weil ich das Gefühl habe, dass ich sehr oft damit krank fährt. Aber es liegt immer daran, dass ich auf die amerikanischen Klimaanlagen treffe, wo man draußen 40 Grad hat, einen Innenräumen 18 Grad oder dass du den ganzen Tag macht. Ich finde auch immer in Hotels, es ist mir zu kalt. Ich weiß nicht.

Markus

Ja, es hängt auch wirklich davon ab, wie kann man klimatisieren, wie gut funktioniert, wohin strahlt die Klimaanlage. Ich finde auch in Hotels, wo quasi die Klimaanlage über dem Bett ist und dir das dann voll drauf hat, ist natürlich auch für den Körper wiederum eine Belastung, auch der hohe Unterschied zwischen Innen- und Außenraum, wenn du halt von draußen 35 Grad reinkommst und da hat es 18 Grad, dann muss der Körper mal damit umgehen. Also dann brauchen wir nicht drüber reden, wie hart die Hitze für alte Menschen ist, sondern auch, wie hart dieser Unterschied ist. Und deshalb finde ich auch, dass was ja aktuell auch total viel passiert im digitalen Raum ist, das Eurobashing, wo entweder jetzt da dieser, wie heißt der Freddy, dieser deutsche Fußballfan, der jetzt in Amerika sich den ländlichen Raum angeschaut hat und dort halt ein paar Kommentare geschoben haben, dass es ja cool ist dort. Darauf bilden sich jetzt die ganzen Amis ein. Das sind die zurückgebliebenen Europäer, die nach Amerika kommen und plötzlich ist alles toll und groß. Und das andere, was da halt ständig kommt, ist, dass die Europäer gar keine Klimaanlagen haben, was natürlich auch nicht stimmt. Das sind halt in den eher nördlicheren Ländern hat man es halt bisher nicht so schlimm gebraucht. In den zwillischen Ländern ist eher alles klimatisiert. Also das muss man, finde ich, auch wieder ein bisschen.

Daniel

Das ist halt so ein Kulturthema. Wir trinken unseren Kaffee schwarz, wir haben gerne Hochleistungsautos, wir sagen gerne Dinge so, wie sie sind, wir können mit Schimpffortern umgehen, wir können verantwortungsvoll mit Schusswaffen umgehen, wir heiraten unsere Cousins nicht. Und wir sind auch der Meinung, dass Korruption grundsätzlich schlecht ist. Und wir können auch mit unserer Hitze umgehen. Das ist so der. Ich finde, wenn man das die Amerika-Europa-Diskussion haben will, muss man sich immer unseren und deren Kaffee anschauen. So zum Beispiel ein Italiener, wenn du so einen italienischen Mann anschaust, schaut gut aus, er hat einen guten Anzug, beeindruckende Haare, viel zu viel Tätowierung und hat so einen kleinen, richtig schwarzen, ehrlichen Kaffee, aus dem es fast rausstaubt. Cool. Und dann hast du unseren schwerst adipösen amerikanischen Cousin, der quasi beim Atmen schon schwitzt, weil es zum anstrengend ist und er dann seinen Halb Liter Kaffee, in dem so drei Tropfen Kaffee sind, aber dafür irgendwie 47 Geschmacksrichtungen, drei Kilo Karamell, noch einen Schuss Schokolade obendrauf, Schlagerbörsen, alles, was dazugehört, hat ein Beatmungsgerät dabei, aber hat das Recht, auf jeden zu schießen, der irgendwie in seine Nähe gehen möchte. Ja, man kann ja grundsätzlich entscheiden, welchen Weg man besser findet. Und das soll jedem freigestellt sein.

Markus

Finde ich jetzt so gesagt. Also hier einmal Reverse Europe-Basching von Daniel. Ist ja wahr, oder? Das finde ich ist ein, wenn wir dann, vielleicht machen wir mal eine öffentliche Diskussionsrunde und du bist dann der Vertreter von Europa, der da subtil zurückschießen kann.

Daniel

Aber ich sage dir eine Sache und das werde ich meinen Lebtag nicht vergessen. Ich war, wann war das, 2016, 15 auf Neu dir, auf einer Delegationsreise mit dem damaligen Außenminister Sebastian Kurz. Und da waren ein paar Gründer und Gründerinnen dabei und wir landen im gelobten Land im Silicon Valley und fahren mit dem Bus zum Flughafen zu irgendeiner unfassbar geilen Hütte, wo lauter Tech Bros uns die Welt erklären. Unfassbar geil. Und wir schauen aus dem Fenster und wir sehen einen Obdachlosen nach dem anderen, die dort liegen, mit den schlimmsten und vermeidbarsten Verletzungen, offenen Beinen und weiß der Teufel was. Ja. Kriegen sie nicht hin, weil sie kein Sozialsystem brauchen, glauben. Und mehr brauche ich nicht hören über die Diskussion. Weißt du, was ich meine? Bei aller Coolen ist, dass da du ganz innovativ sein kannst, was ich so sehr liebe, aber in dem Moment ist die Diskussion für mich eigentlich schon geklärt. Und ich glaube halt zutiefst daran, wenn du. Man muss auch sagen, das klingt jetzt sehr politisch inkorrekt, aber es ist mir auch immer ziemlich scheißegal, aber wenn du hier Personen siehst, die in so einem Zustand auf der Straße liegen, dann sind das ja Personen, die in sehr häufigen Fällen nicht unbedingt Hilfe in Anspruch nehmen wollen. Muss man einfach mal so gesagt haben, weil tatsächlich, wenn du verletzt bist und in ein Krankenhaus gehst, dann wird dir jemand grundsätzlich helfen, wenn du dennoch nicht in einem Krankenhaus bleiben möchtest oder nicht in ein Krankenhaus gehst aus freien Stücken, was es ja gibt, dann ist das irgendwo am Ende des Tages etwas, weil es dir nicht gut geht oder weil du es bewusst nicht willst. Aber ja, niemand muss hier mit offenen Beinen rumliegen. Und ich finde es immer wieder aufs Neue krass, wenn ich auch in meinem Social Media dann Leute auf Instagram sehe, dass jemand zum Beispiel sagt, ja, hier hat bla bla bla einen schweren Unfall gehabt oder hat eine schwere Krankheit, jetzt müssen wir alle sammeln, dass wir dafür sorgen können. Holy fuck. Holy fuck, das geht doch gar nicht. Und ja, so, jetzt erst mich aber fast ein bisschen getriggert, mein Freund.

Markus

Ja, ich weiß. Aber das war, finde ich, jetzt eine schöne Brücke.

Daniel

Aber letzte Sache ist, wir sind halt so scheiße, was Geschichten erzählen betrifft. Das ist unser Problem. Und das ist, ich könnte jedes Mal im Kreis kotzen. Und weißt du, das Witzige ist ja, jetzt kam mir jemand zu und sagt, ja, dann mach doch was, Decking. Ganz ehrlich, ich habe so vielen Personen selber schon gesagt, wer ich bin und was ich tue und dass ich gerne pro Bono daran arbeiten würde. Pro Bono Leuten helfen, dass wir bessere Geschichten gemeinsam erzählen. Und selbst da kommt nichts. Nicht, dass ich jetzt die besten Geschichten finden will, aber der Punkt ist, das Problem ist nicht einmal so, dass man drauf kommt, dass es ein Problem ist. Und das ist halt die wahre Tragödie, weißt du was ich meine, dass wir es eben nicht erzählen. Und wenn wir die Geschichten erzählen, dass wir es nicht machen mit so ein bisschen Ecken und Kanten, dass wir es immer jedem recht machen wollen. Und das ist halt auch scheiße. Man muss dann auch einen Finger drauf zeigen und Dinge ansprechen, die kacke sind. Das können wir gerade überhaupt nicht. Das ist halt das Hauptproblem.

Markus

Und ich gebe vollkommen recht. Ich glaube, da das ist ein Riesenunterschied und ein Unterschied, der Europa unglaublich wehtut. Neben halt einfach den technologischen Themen, die uns zurückfallen lassen und irgendwann halt auch dieses Sozialsystem bröcken lassen werden. Aber was mich bei der ganzen Diskussion auch so nervt, ist es eigentlich so ein Nebenschauplatz. Was die Klimaanlage ist. Es ist eigentlich nicht die große Frage, weil die große Frage ist, dass die Hitze halt spürbar macht, ist der Klimawandel. Und das, was damit einhergeht, ja, ist die Hitze und damit fertig werden und da ist die Klimaanlage eine Lösung, eher eine, sage ich jetzt mal, kurzfristige Lösung, beziehungsweise eine Lösung, die halt einen irgendwie mit diesem Problem umgehen lässt. Aber dahinterliegende Problem, das geht ja weit darüber hinaus. Das bringt, da sind wir mittlerweile in einem Bereich unterwegs, wo nicht mehr absehbar ist, was die gröberen Folgen davon sind, also das Ökosystem des Planeten sind. Also es ist ein Riesending. Und anstatt dass wir wieder mehr in den Vordergrund rücken, was können wir für Lösungen finden, wie können wir Technologie enablen, um hier tatsächlich einen Sprung zu machen, verlieren wir uns in Kulturkampf und den kleinen Dingen. Und das ist sehr bezeichnend für den Zustand unserer Welt aktuell.

Daniel

Ja, mit dem Ergebnis, dass wir in Wahrheit unsere eigenen Industrien killen und dafür anderen den globalen Vormarsch überlassen. Autoindustrie ist das beste Beispiel. Schau es an, wir haben jetzt zehn Jahre lang unsere Industrie gekillt für irgendeinen vermeintlichen, was weiß ich, grünen Abdruck, mit dem Ergebnis, dass die Chinesen, denen es das völlig latte ist, die die Industrie kurz und klein schlagen und dann ohnehin ihre meines Erachtens schlechteren Produkte zu Dumpingpreisen, die zu ganz grausamen Bedingungen hergestellt werden, in den Markt schießen. Ja, cool. Ich glaube, man sollte uns einfach machen lassen mit dem Ergebnis, wenn wir dann machen, dass wir dann auch wesentlich sozialere Dinge bauen. Ich finde ja, wenn du so möchtest, ist ja jedes europäische Unternehmen ein Impact-Unternehmen, wenn man sich mal so ganz weit aus dem Fenster lehnt, weil jeder von uns irgendwo Abgaben leistet, die ins Sozialsystem einfließen, die irgendwo was Gutes tun. Ist ja was anderes, als wenn du dein Raubtierkapitalistisches, amerikanisches Unternehmen hast, das du nur an die Aktionäre zufließen lässt. Das ist ein bisschen übertrieben, aber ja, schau am Ende des Tages, wenn du 50% Steuern zahlst, dann zahlst du ja für jeden mit.

Markus

Ja, es gibt, glaube ich, trotzdem Unternehmen, die nicht negativ sind, sei es Tabak, sei es vielleicht Glücksspiel oder ähnliches. Aber auch die, wenn sie in Europa in der Karte bezahlen, die Steuern, es ist ja klar, aber trotzdem finde ich, wenn du das in Relation stellst zu dem Schaden, den sie anrichten, glaube ich, kann man das schon hinterfragen. Und meine persönliche Meinung ist tatsächlich, dass die Autoindustrie in erster Linie sich halt auch selbst nicht geschafft hat, sich zu verändern. Du hast recht, dass natürlich gewisse von den gewisse politische Rahmenbedingungen haben da stark mitgeholfen, aber ich finde, da darf man nicht ihnen durchgehen lassen, hey, den Finger nur auf die Politik zu zeigen. Die sind selbst einfach nicht stecken geblieben in der Vergangenheit. Kulturell, und das weißt du aus eigener Erfahrung auch, dass es einfach kulturtechnisch von der Organisation haben die es nicht geschafft, ihren großen Tanker zukunftsfähig zu machen. Aber ich lasse uns nicht wieder in die gleiche Diskussion. No, no, no, no, no. Jede zwei Wochen.

Daniel

Aber es ist halt exemplarisch so schön. Fang mich wieder ein.

Markus

100% Österreich, äh oder europäische Autoindustrie ist es ein schönes Beispiel für Fehler.

Daniel

Aber ich will eine Brücke bauen. Ich will eine Brücke bauen. Mir geht es eigentlich darum, nochmal zu dieser Aussage eben mit dem Impact. Am Ende des Tages, solange du ein Unternehmen hast, das ihren Kern in Europa hat und in Europa Teil unserer Kultur ist und Teil unseres Steuersystems und dadurch unser Sozialsystem mitträgt, schafft es einen gesellschaftlichen Impact. Ein Unternehmen, das sensationell europäisch ist und die Welt verändert und dann aber bei einer Series A oder Series B ins Valley auswandert und wir klatschen denen nach, die bringen uns gar nichts. Und das Lustige ist, und das kam für mich so ein bisschen aus dem Nichts heraus. Es gibt ja kaum Beispiele davon, dass wir irgendwelche Amis hatten, die es schaffen, sich bei uns anzusiedeln. War ich nie, weil das macht ja Sinn außer für die schöne Lebensqualität. Fand ich ja so schön wieder. Arthur Schnitzlers Haus und daneben Felix Saltens Haus. Bis dann plötzlich die Überschrift kam, dass Österreich out of all places Antrophic hier ansiedeln möchte. Holy fuck! Wo kommt denn das her? Und was für ein Fiebertraum ist das? Denn wer hat denn da in seiner Dachgeschosswohnung bei 50 Grad sich gedacht? Das ist die Realität. Wo kommt das denn her?

Markus

Ja, und zur Digitalisierung stattfindet. Alexander Poul hat einen Brief geschrieben an die EU-Tech-Kommissarin Hemna Wirkunen und vorgeschlagen, die strategische Ansiedlung und Beteiligung von Anthropic innerhalb der EU zu prüfen. Also das ist jetzt ein politischer Schacht, um das Thema mal aufs. Genau. Das ist natürlich jetzt einmal ein Weg, eine Story zu kreieren und dieses Thema irgendwie anzusprechen. Wir Österreich können da natürlich alleine relativ wenig machen. Tatsächlich, die Realität ist auch, Europa wird, beziehungsweise die EU wird da nicht viel ausrichten können. Ganz einfach, weil selbst wenn ein Tropic, die aktuell sicher genervt sind von der US-Regierung, selbst wenn die sagen, ja, wir gehen nach Europa und tun uns das ganze regulatorische Thema, was damit daherkommt, an, das werden die Amis nicht zulassen. Da wird Trump alles tun, um das zu verhindern. Und der hat ja wohl auch die Hebel, um einfach das zu tun. Also der wird auch die Abwanderung tatsächlich über Exportkontrolle wieder verhindern. Gleichzeitig, man muss sagen, den Dialog zu starten, finde ich jetzt gar nicht so blöd, weil es wurde dann leider relativ kurz und knapp von der EU-Kommission ja halt quasi beiseite geschoben. Aber ich finde die Diskussion, sich zu überlegen, was kann man denn internationalen Tech-Champions bieten in Europa und wie kann man sich da attraktiver machen, vielleicht jetzt nicht realistischerweise einen Jobic herzuholen, aber das einmal als Aufhänger zu sehen, was müsste passieren, damit man da überhaupt eine realistische Chance hätte. Ich finde, der forscht, das ist nicht so blöd.

Daniel

Also da muss man ja sagen, das klingt ja so, als wäre das eine gute Idee, wenn ein kleines europäisches Land was tun würde, um amerikanische Tech-Giganten anzulocken. Stell dir vor, das wäre schon mal passiert. Irland, denk an Irland. Irland! Irland. The Celtic Tiger. Ich meine, es klingt so, als hätten sie gerade, als hat Österreich gerade die Idee für Whisky, wo man sagt, Junge, das haben wir schon gemacht für euch. Ja, aber trotzdem eine schöne Idee, aber man kann sich ja natürlich sich das anschauen. Was war es bei Irland? Das waren im Übrigen riesengroße Steuervorteile. Und dann natürlich auch richtig gut ausgebildete Leute. Und dann natürlich eine gewisse Nähe zu Europa. Ich sage gewisse Nähe zu Europa, weil Teil von Europa, aber auch eine gewisse Nähe zu den Amis und dieselbe Sprache. Wenn man ganz ehrlich, mit unseren Studenten und Studentinnen hier. Wien ist jeder Zehnte in Wien ist Student. Ich meine, ich weiß jetzt so, Gender und publizistisch zählt nicht, aber so generell, also ja. Jetzt habe ich wieder viele getriggert.

Markus

Ja, jetzt hast du wieder viele getriggert. Daniel, Daniel. Unnötig Spaß. Was studiert man da eigentlich? Aber jetzt lass mich dich bitte korrigieren, weil das ist schon ein Unterschied. Was Irland gemacht hat, ist amerikanische Konzerne den Europastandort hierher zu holen und in erster Linie die Commercial-Seite. Also es ist jetzt auch nicht das große Tech-Zentrum in Dublin, sondern da sitzen halt die ganzen Sales-Teams. Genau, das ist daraufhin optimiert. Das hat natürlich Irland auch viel Steuereinnahmen gebracht. Gleichzeitig hat es dort auch wieder für genug Herausforderungen gesorgt, weil halt dann Wohnungspreise exportiert sind und so weiter. Und für die lokale Bevölkerung war das nicht so fein. Aber in dem Fall ging es ja tatsächlich um die technologische Ebene. Also diese Modelle auch hier zu hosten und den technologischen Teams in Europa aufzubauen, was, glaube ich, für die Souverände. Souveränität. Da ging es auch nicht nur um ein Europa Office, da ginge es darum, dass man die Company selbst nach Europa bringt. Was wie gesagt, es ist nicht realistisch, es wird sicher nicht passieren. Aber Dialog zu führen, sie prüfen es eben nicht. Es wurde nur dazu angehalten, es zu prüfen. Es passiert da sicher nichts. Aber ich hätte mir zumindest erhofft, dass daraus ein Dialog entsteht, zu sagen, ja, Entropic ist unrealistisch, aber wie schaffen wir es, dass wir, wenn sich das nächste Entropic entwickelt, dass die sich ernsthaft überlegen, mache ich das im Valley oder mache ich das in London? Oder London ist wahrscheinlich ein schlechtes Beispiel, weil nicht die EU, aber halt in irgendeiner Form ein europäischer habt, der vielleicht in Schweden.

Daniel

Ja, aber die Diskussion ist ja ganz schnell geführt. Die Antwort ist nee. Nein, ich meine unter Diskussionen.

Markus

Aber das B wäre nicht die Antwort sein. Du musst dir irgendwie einen Case bauen, dass du.

Daniel

Nein. Also schau, ganz, ganz ehrlich, ich finde, das ist nichts anderes als ein Fiebertraum.

Markus

Natürlich ist es ein Fiebertraum.

Daniel

Aber es ist wirklich ein reiner Fiebertraum. Es ist einfach eine Zeitverschwendung, muss man so sagen, weil diese Diskussion ist in einer Minute erledigt. Weil würde man irgendeinen amerikanischen Tech-Giganten hierher bringen und sagen, jetzt müsst ihr aber eine GmbH machen, jetzt müsst ihr aber eine AG machen und dann kommt aber die Notariats und dann kommt auch noch die Schuster-Innungung dazu und dann kommt auch noch der Erbsendreher-Innungsmeister dazu, da möchte auch noch sehen, ob die Türknaufe passen. In dem Moment ist das Thema erledigt. Und dann sagt der Army, uh fucking what? Now go off, fuck off. Und dann ist das Thema erledigt. Würde man aber es umdrehen und sagen, was müsste alles passieren, damit das funktioniert? Und würde man sagen, aber wir machen es auch nur, wenn wir wirklich mal so bei Null anfangen, so wie es in Mina passiert, also Middle East, also in Saudi und UAE und so. Und würde sagen, wir siedeln die an und wir sorgen dafür, dass es auf jeden Fall funktioniert, auch wenn wir ein paar Dinge kaputt machen müssen. Das wär's. Und das ist das eine Thema, was mich immer in Europa so wahnsinnig nervt, dass man auch in der Kommunikation probiert, niemanden anzustoßen. Und dass es allen rechts zu machen hat. Hast du gesehen, dass der Babler allen Ernstes die Fußballnationalmannschaft gegendert hat? Ich meine, ich bin ja, ich finde das ja toll, aber hey, es ist die Herren Fußball-Nationalmannschaft und er hat die SpielerInnen gesagt. Ich meine, weiß ich nicht, vielleicht ist das jetzt zu kleinlich, aber Alter, das sind elf Typen. Das sind ich hoffe auch nicht, dass er Fußballer und Fußballerinnen bei den Damen sagt. Es ist so, komm schon, irgendwo, irgendwo, irgendwo musst du ja mit der Political Correctness echt mal aufhören und mal ein paar Leute anercken in dem Moment, wenn man immer probiert, alles richtig zu machen und niemandem auf die Füße und auch nie das Kind seinem Namen gemacht.

Markus

Das sind einfach ein dummes Statement, da brauchen wir nicht drüber reden.

Daniel

Nein, aber solange du es probierst, jedem recht zu machen, wirst du es nie schaffen, etwas wirklich Herausragendes zu machen. Weil wenn du etwas Herausragendes machst, machst du etwas, wo viele sagen, das klappt doch nicht. Oder das gefällt mir nicht. Oder du machst aber mein Geschäftsmodell kaputt. Da musst du sagen, stimmt, mach ich. Und ich will dir auch nichts Böses, aber it's gonna happen. Und ja, und damit will ich einfach sagen, so mit dieser Grundtendenz wird man das einfach schlichtweg nicht schaffen. Und das ist schade. Vielleicht kommt ja jemand und hat mal ein bisschen Bock, Leute zu triggern. So im guten Sinne.

Markus

Ja, es ist, wie du richtig gesagt hast, schade, aber es ist auch insofern dramatisch, weil das, wenn man dieses Szenario zu Ende spielt, wenn man sich überlegt, was passiert, wenn wir es nicht schaffen, in Europa ein führendes Frontier-Model zu etablieren, aktuell ist wahrscheinlich noch die größte Hoffnung Mistrahl. Aber wenn uns das nicht gelingt, wenn wir abhängig sind von den amerikanischen Playern und Geopolitik, die haben uns voll an den Eier. Und die werden dieses, den Leverage werden sie massiv ausspielen. Ich sage nochmal, das ist halt einfach produktiv.

Daniel

Aber sie haben uns ja schon nichts bei den Eiern.

Markus

Die haben uns schon nichts bei den Eiern, aber es ist, glaube ich, aktuell die Abhängigkeit von AI noch nicht dort, dass du es so massiv spüren wirst. Aber in drei, vier Jahren, wenn du dann sagst, entweder ihr habt keinen Zugang mehr zu den neuesten Modellen oder ihr macht es XYZ und das wird bis zum Ende durchexerziert, dann wird es ein massives Problem geben, weil unsere Wirtschaft wird nur in irgendeiner Form wettbewerbsfähig sein, wenn wir dieses Delta nicht haben, wenn wir Zugang zu den besten AI-Modellen haben. Und deshalb ist es nicht nur schade, sondern es ist hochdramatisch, wenn da nichts passiert.

Daniel

Richtig, und sie haben uns aber schon längst bei den Eiern, weil wir durch Social Media völlig abhängig sind. Und komm, du kannst mir nicht erklären, dass es da nicht Leute gibt. Ne, aber ein Gedanke zu Ende. Du kannst mir nicht erklären, dass man nicht jetzt schon Social Media seit mindestens zehn Jahren benutzt, um Wahlen zu beeinflussen, Meinungen zu beeinflussen, Bewegungen zu beeinflussen. Das ist doch, das ist doch im Prinzip pure Psy-Ops. Das ist ja nichts anderes als das.

Markus

Ja, aber also Psy-Ops, ich glaube, du hast halt leider einen natürlichen Hang durch die Algorithmen, dass polarisierende Inhalte dort höher gefeatured werden und dadurch hast du Biases, die entstehen, dass jetzt tatsächlich die Social Media Betreiber hingegangen sind und ihnen gesagt haben, bei den österreichischen Wahlen wollen wir Partei XY unterstützen und geben denen daher gratis Reichweite. Bin mir nicht sicher, ob das wirklich schon passiert ist.

Daniel

Ich würde es gar nicht ausschließen, weil stelle vor, du sagst, hey, ich hätte gern, dass an dem Standort wir einfach Sachen haben, die mehr unsere Intention begünstigen. Warum denn nicht? Es muss ja gar nicht schlimm gemeint sein. Es muss ja gar nicht mit der Intention gewesen sein, es politisch zu machen, aber einfach zu sagen, hey, die, die zu denen und denen und den Themen kritischer sind, die wollen wir jetzt eher nicht so.

Markus

Ja, also eigentlich so. Glaube ich nicht, dass es passiert ist, aber hat natürlich Gesellschaft verändert und grundsätzlich gäbe es natürlich Möglichkeiten, wie man ganze Gesellschaften dadurch vom Meinungsbild verändern kann. War ja auch TikTok in Amerika das Thema, wie sehr China dadurch Einfluss hat. Aber ich glaube, durch AI hast du nochmal viel mehr Leverage. Klar.

Daniel

Klar. Und ich meine, da ist halt wirklich das Thema da, da ist das Zeltfenster so krankhaft klein. Ich hoffe ja noch immer einfach, dass wir durch zum Beispiel Quantum oder so etwas in die Richtung einfach einen Riesensprung schaffen, dass wir uns dort einfach gut positionieren können. Das wäre cool, weil das Talent ist ja da und die Fähigkeiten sind ja da. Man muss einfach nur Leute machen lassen. Und das ist ja das Fiese. Aber das haben wir ja jede Woche. Ja, aber manchmal passieren ja auch Dinge. Schau, Österreich ist noch immer drin in der WM, Deutschland ist draußen. Das hätte man auch vor ein paar Jahren gesagt, nicht gesagt, oder?

Markus

Naja, aber ich glaube, sie werden zum quasi gleichen Zeitpunkt rausfliegen oder in der gleichen Runde.

Daniel

Glaubst du nicht, dass die Spanien platt machen?

Markus

Ich bin leider skeptisch. Hier ist eine Prognose.

Daniel

Selbst wenn Österreich 9-0 gewinnt und Arnautovic alle Tore schießt, wird er ein halbdepressives Interview geben.

Markus

Weil es noch keinen Feiertag gibt, oder was?

Daniel

Ich habe noch nie jemanden gesehen, der so unfassbar depressiv in jedem Interview wirkt. Der ist einfach immer unglücklich, der Typ. Warum immer unglücklich? Egal was der sagt, der ist unglücklich. Oder? Oder nehme ich das nur so wahr?

Markus

Also ich schaue jetzt nicht Jendika Arnatovic-Interviews, aber. Der ist manchmal auch recht lustig.

Daniel

Okay.

Markus

Halt richtig wenigerisch.

Daniel

Lustig. Naja, gut. Kann man ja auch, wenn man Leuten das Leben abkaufen kann. Aber egal. Geiler Typ. Es ist ja gerade ein Duell des exzellenten Hochdeutsches, das ist da auch gerade passiert mit den ganzen Fußballexperten, sowohl im deutschen Fernsehen als auch im Österreichen. Da werden Sätze konstruiert. Es ist unfassbar. Irgendwo kotzt Goet gerade in seine Urne. Lass uns über Themen sprechen, über die wir was verstehen. Was werden das so?

Markus

Was verstehen wir?

Daniel

Ich verstehe, meine Frau hat immer recht. Das habe ich verstanden. Andere Dinge weiß ich jetzt nicht. Mein Sohn hat auch meistens recht. Meine Tochter ist süß.

Markus

In Wien gibt es jetzt ein Zentrum für digitalen Humanismus. Eine Initiative, um Anthropic anzulocken.

Daniel

Entschuldigung, ist es so.

Markus

Oh, da kommen wir ja jetzt. Aber wenn man die Anthropic-Werbetexte hernimmt und die Positionierung, dann wäre das ja tatsächlich für sie wunderbar passend.

Daniel

Aber wenn du die meinen aber nicht hernimmst, wirst du ein Cowboy. Spaß, Entschuldigung.

Markus

Nein, also soll sein. Ich glaube, die Realität ist, dass mehr Rechenkapazität wahrscheinlich ein realistischerer Weg wäre, die Zukunft des digitalen Humanismus hier gestalten zu können als ein universitäres Zentrum. Ich finde grundsätzlich ist es gut, wenn man sich dem Thema auch auf universitärer Ebene damit beschäftigt und auch die Szenarien durchspielt, was passieren. Also ich hoffe, dass das halt nicht eine komplett abgekoppelte Elfenbeinturm-Geschichte ist, sondern dass man da auch halt eben genau die harten Fragen, die wir gerade angesprochen haben, diskutiert und das auch politisch aufbereitet oder für die Politik aufbereitet, dass man das auf guter Forschungsebene aufbereitet. Und ja, dann glaube ich, kann daraus was werden, wenn es auf der Reihen, wie regulieren wir KI möglichst gut bleibt, dann weiß ich nicht, ob es uns gelingen wird, damit viel Impact zu haben, weil wir da wahrscheinlich dann nicht den Hebel haben, dass es für potenzielle Resultate auch gut umsetzen.

Daniel

Weißt du was? Ich sage dir was. Ich finde ja in dem Moment, wo man sich die Konstellation der Personen, die an solchen Dingen teilnehmen, anschaut, dann sieht man auch, warum das dann immer fast immer eine Totgeburt ist. Da sind ein Intellektueller über noch einem Intellektuellen über noch einen Intellektuellen und die anderen, die ein Buch verfasst haben, über wie das Leben als Intellektueller ist, du brauchst halt auch Leute dabei, die einfach wirklich Assis sind, die die Diskussion auch ein bisschen anheizen. Na, brauchst du. Ich bin ja großer Fan von Leuten wie Felix Lobrecht. Den kennst du ja noch immer nicht, oder? Okay, den solltest du mir ein deutscher Comedian, ich weiß, das eine schließt das andere aus.

Markus

Sehr klein hast du mir feigebroß.

Daniel

Sehr kleiner Typ, dafür sehr lustig. Das ist ja auch eine gute Kombination, klein, aber ziemlich lustig. Das ist ja auch so das Überlebensrezept von kleinen Menschen. Aber, that being said, Personen, die einfach unangenehme Wahrheiten auch in einer sehr direkten Sprache ansprechen. Und nicht, dass dann irgendein Pamphlet herauskommt, das du nur verstehst, wenn du drei PhDs in Literaturwissenschaften hast und was einfach auch niemand liest. Sondern es muss Realitäten anpacken. Und dann finde ich das sensationell. Aber weißt du, das sind ja Personen, die so viel auch Diversität fordern, dann sollten sie aber auch intellektuelle Diversität und intellektuelle Durchlässigkeit erlauben. Und das tun die aber meistens nicht. Und zack, hast du einen Elfenbeinturm und zack, hast du irgendein Paper, das dann irgendwann mal vorgelesen wird und dann. Das habe ich leider schon immer mal wieder erlebt. Und das ist halt sehr, sehr, sehr schade. So sehr ich aber das begrüße. Und der Hannes Wertner, der dahinter steckt, ist meines Erachtens ein hochfaszinierender, hochintellektueller Mensch und ich finde es toll, dass er es treibt. But you get the gist, wie man so schön sagt.

Markus

Ja. Vielleicht hören Sie es ja. Glaube ich. Wir werden sehen. Wir werden sehen, was rauskommt und dann werden wir urteilen, so wie wir das immer machen.

Daniel

Aber ich wäre ja freiwillig dabei. Man kann mich davor in einen schlecht temporierten Raum stecken. So wie jemand mal gesagt hat, und überhaupt nicht gelüftet auf die Leute zulassen.

Markus

Daniel macht euch gerne den Felix-Lobrecht.

Daniel

Ja, aber weißt du, ich finde Political Incorrectness ist einfach so wahnsinnig wichtig, weil in dem steckt einfach auch irgendwo ein bisschen Wahrheit drin.

Markus

Tja, was auch wichtig ist, ist, dass wir mehr Börsengänge in Europa und in Österreich schaffen. Und da gibt es tatsächlich jetzt ein Listing, das letzte Woche passiert ist, von einem Grazer Deep Tech-Startup, Emerald Horizon. Die sind an der Wiener Börse gestartet. Man glaubt es kaum, aber das sogar durchaus erfolgreich. Also sind mit einem Referenzpreis von 760 gestartet und sind dann relativ schnell gleich einmal um 15 bis 18 Prozent gestiegen und haben dadurch eine Unicorn-Bewertung auf der Marktkapitalisierung erreicht. Jetzt muss man natürlich sagen, Streubesitz ist jetzt bei 25 Prozent. Es gibt jetzt nicht unglaublich viel Volumenaktivität. Das heißt, man muss solche Bewertungen immer mit einer Prise Salz nehmen, aber gleichzeitig muss man das sowieso bei privaten Bewertungen auch. Also grundsätzlich, ja, ich finde, man kann sagen, die sind jetzt tatsächlich in Unicorn. Und arbeiten auch an einem sehr spannenden Thema. Da geht es nämlich um Energie, da geht es um Nuklearenergie. Und zwar probieren die quasi Nuklearenergie neu zu erfinden. Und zwar so, dass deutlich weniger Regulierung, deutlich weniger Sicherheitsvorkehrungen notwendig sind. Weil das Problem ja bei einem normalen Atomreaktor ist, das ist wie ein Lagerfeuer, wenn man das einmal anzündet, dann brennt es und dann muss man sich eher damit beschäftigen, wie man verhindert, dass das Ding außer Kontrolle gerät. Und beim Approach von Emerald Horizon dreht man das um, das ist eher dann so wie ein Schweißbrenner oder so, wo man sagt, es gibt nur Hitze, solange du das Gas an hast. Sie nutzen da halt Thorium statt Uran und das hat dementsprechend weniger Kettenreaktion und muss konstant mit Neuronen, Neutronen beschossen werden. Und diese Neutronen kommen von einem Teilchenbeschleuniger. Und dadurch kann man das deutlich besser steuern. Das ist frühphasig noch, die haben noch nicht, meiner Süßes glaube ich gar keine Umsätze oder wenige Umsätze. Das heißt, es ist frühphasig Forschung. Es gibt gewisse Themen im Modell, die sind schon ziemlich ausgereift, andere sind noch in einem Forschungs-Technology Readiness erst Stufe 4. Man arbeitet an einem getesteten Prototyp für 2029, Serie soll 2030, 31 kommen. Also grundsätzlich super spannendes Thema. Könnte Nuklearenergie viel agiler, kostengünstiger machen und damit ein ganz wichtiger Bestandteil des Energiemixes werden. Was ich trotzdem spannend finde, dass dein Unternehmen noch bevor es Umsätze hat, ein Direct Listing macht an der Börse. Das ist schon ein spannender Schachzug, weil du dadurch halt das Unternehmen auch ganz anders bewerten musst, sondern das ist halt jetzt wirklich eine Wette, dass die Forschung aufgeht. Und dann kann das Ganze natürlich massiv viel mehr Geld wert sein. Wenn die einer der führenden Player global in dem Bereich werden, dann kann man wahrscheinlich ein, zwei Nullen definitiv dranhängen an das Ganze. Und dass das an der Börse handelbar ist, finde ich insofern spannend, weil es ein Schritt zurück in die Vergangenheit ist, wo wir eine Zeit lang sehr viele Börsengänge schon sehr frühphase gesehen haben, wo eigentlich die breite Masse mit partizipieren konnte, auch an der klassischen Startup Journey, natürlich dann gebrandmarkt wurde von Dotcom-Blase und so weiter. Aber es hatte schon Vorteile. Es war dadurch halt auch einfacher, Aufmerksamkeit zu bekommen, einfacher potenziell auch Liquidität zu bekommen. Und es war auch einfacher für die breite Masse, wenn man es gut anstellt, an diesem Thema mit zu partizieren. Aktuell läuft das Ganze ja eher darauf hinaus, dass viele andere viel später als bisher an die Börse gehen und sehr viel in Private Markets passieren, auch mit Secondaries und so weiter, dass viele Exit-Events eigentlich auch schon vorgezogen werden in private Transaktionen. Und das ist ein Gegenstück zu diesem Trend, wenn man so will.

Daniel

Ja, es ist super spannend. Aufregender Move. Ich meine, ich muss ja immer dran denken, an Börsengängen hat mir vor ein paar Jahren die 300, wo das tierisch in die Hose gegangen ist. Schön zu sehen, dass es so gut vorbereitet zu sein scheint und auch auf so gute Resonanz stehst und stößt und natürlich faszinierend, dass es so ein richtig schönes Thema ist, das da in unseren Reihen wächst. Kann man nur sagen, Kompliment. Vielleicht noch so zum Ende, weil wir da ja auch so langsam Richtung Ende tickern. Es gab ein Rebranding von jemandem, der ja eigentlich unser halbes Ökosystem mit aufgebaut, zumindest aber mitfinanziert hat und da eigentlich schon selber wahrscheinlich mehr Liquidität als die meisten Börsen hat. Das Hansi Hansmann. Das gab ja die Hans Woman Group. Also Hans und ein Klammern Wo und dann ein Group. Und die haben sich jetzt nochmal ein Stückchen neu erfunden, beziehungsweise auch mit einem sehr klaren Zukunftsversprechen aufgestellt. Magst du uns erzählen, was das ist?

Markus

Ja, das ist tatsächlich kein direktes Rebranding, sondern es ist eigentlich so, dass sie neben den Startup-Investment-Aktivitäten, die sie bisher gemacht haben, die sie auch weiter im Rahmen der Hans-Roman Group machen, bauen sie sich andere in Investment Verticals auf. Also werden eigentlich zu einem breiteren Setup und das wird eben das Hansmann Family Office, das jetzt quasi als Dach drüber liegt. Und da machen sie jetzt neben Venture Capital auch Private Equity, Real Estate, also Immobilien und Entrepreneurial Philanthropy, wo hier auch disclaimer, die unsere Stiftung, die Stiftung Unternehmerische Zukunft, eines der zentralen Projekte sind. Also wir sind auch super dankbar, dass wir eines der Projekte sind, die aus diesem Family Office gehebelt werden, mit dem ganz klaren Approach, dass man sagt, Philanthropie wirklich unternehmerisch zu machen. Also genau die Ansätze, die Kultur, die man in einer Startup-Szene verfolgt, wo man sehr zielorientiert arbeitet, wo man sehr unternehmerisch, sehr hemmsärmlich rangeht, dass man das auch im philanthropischen Bereich macht. Und ich bin sehr gespannt, wie, weil, und jetzt muss man sagen, der Hansi hat ja, beziehungsweise und sein Team haben Angel Investing in Österreich massiv geprägt in den letzten 15 Jahren. In einer Art und Weise, wie, also einfach unfassbar erfolgreich gewesen, auch mit seinen Approaches. Viele gute Teams sehr früh gefunden, aber dann eben auch diesen Teams massiv auf dem Weg geholfen. Also auch ganz stark immer involviert in die potenzielle Exit. Da hat er sehr viel Erfahrung mitgenommen, halt auch aus seinem früheren beruflichen Leben. Und wenn man mit den Gründerinnen und Gründern da draußen spricht, es ist einfach den Hansi in seiner Ecke zu haben, quasi in seinem Team zu haben. Es ist einfach unfassbar viel wert. Und da bin ich auch sehr gespannt, wie sehr er mit diesem Approach, mit seinen Skills, mit seiner Erfahrung halt auch in den anderen Bereichen jetzt ganz neue Approaches, ganz neue Erfolgsstrategien auch entwickelt. Und ja, da freue ich mich schon sehr auch persönlich immer ein Teil davon zu sein, mit der Stiftung Unternehmerscher Zukunft. Und bin sehr gespannt und ja, muss man auch wirklich gratulieren, weil da haben sie halt auch geschafft, über Venture Capital ein recht breites finanzielles Portfolio jetzt aufzubauen. Das sind 150 Millionen Under Management mittlerweile von diesem Family Office. Und damit kann man schon einiges bewegen.

Daniel

Und vielleicht muss man kurz erklären, für die, die nicht ganz so nah an unseren Themen drin sind, was ein Family Office ist und ab wann es losgeht. Es geht ja, sagt man ja meistens los, so um die 100 Millionen bis 150 Millionen aufwärts. Und da geht es eigentlich darum, dass man hochliquider ist und probiert dieses Geld tatsächlich auch entsprechend brauchbar zu verwalten und zu investieren. Und irgendwann ist es natürlich so, dass es nicht mehr so gemacht ist. Hier ist ein bisschen was, da ist ein bisschen was, sondern es wird ein Full-Time-Thema. Und dann gibt es in Europa einfach eine Reihe von Family Offices, die genau das machen. Super aufregend. Super aufregender Move. Toll, spannend. Was wollen wir noch machen, bevor meine Rübe wegschmilzt? Ich hoffe, erst heute Abend. Die Abkühlung. Das ist ja schöner am Wiener Altbau. Ich liebe Altbau in Wien, aber eben, man findet fast keinen Altbau mit der brauchbaren Klimaanlage, die schon bereits installiert war, wenn man zur Miete wohnt. Aber bin ich gespannt, ob sich das ändert. Ich glaube auch. Das ist irgendwie super. Stell dir mal vor, du hast ein Startup, wo du Klimaanlagen liest. Zum Beispiel, wo man sagt, hier, du wohnst für drei Jahre, fünf Jahre zur Miete und wir kommen und machen dir eine Lösung, die für drei bis fünf Jahre bleibt und das halt so und so viel. Und danach bauen wir es wieder ab und nehmen es mit. Das wäre natürlich saugeil. Weil es ist ja ein Investmentthema und wenn es einem gehört, cool, aber normalerweise hast du da eine fünf Jahre und dann ziehst du ein, machst den ersten Sommer, denkst dir, fuck, ist das heißt? Ich brauche eine Lösung.

Markus

Und das wäre natürlich cool. Wir liefern euch gute Startup-Idee.

Daniel

Ja, ich will 10%. Potenziell gute Startup-Idee.

Markus

Dafür raut sich euch. So, wir reden noch über unsere Hörer und Hörerinnen auch für den EI-Boom zahlen, denn was wurde letzte Woche angekündigt, Apple hat die Preise durch die Bank von quasi allen Produkten. Ich glaube, das iPhone ist noch nicht dabei, aber das wird wohl auch kommen bei der nächsten Generation, massiv erhöht. Wir reden von 25 bis 30 Prozent. Es ist schon eine ganze Hausnummer. Ich habe noch schnell eine Bestellung für ein neues MacBook in Auftrag gegeben, bevor diese Preiserhöhung in der Realität angekommen ist. Ich hoffe, das kommt auch noch an. Es ist verdächtig ruhig um diese Bestellung. Oh Gott, oh Gott. Aber ja, man sieht, die Nachfrage nach Speicher auf der Welt ist besonders durch den KI-Boom aktuell so groß, dass sogar Apple dem nachgeben muss. Weil Apple war eigentlich immer der Lieferant, der gesagt hat, nein, wir federn Veränderungen in unseren Lieferantenpreisen ab. Wenn das einmal billiger wird, super, dann behalten wir uns die Marge. Und wenn es teurer wird, dann können wir das eine Zeit lang auch wegstecken und erst bei der nächsten Produktgeneration adaptieren wir, dass die innerhalb eines einer bestehenden Generation dann plötzlich Preise erhöhen. Das zeigt schon, wie außergewöhnlich die Lage aktuell ist. Und ja, damit zahlt jetzt auch der Konsument die Teche für den E-Album.

Daniel

Es sind schon echt Preise. Ich schaue nebenbei so ein bisschen und ich habe seit vielen, vielen, vielen, vielen Jahren Max und ich weiß immer ungefähr, was ich so konfiguriere. Was hast du jetzt für deinen hingelegt, wenn ich frage?

Markus

Also ich, also das Modell, was ich jetzt hoffentlich bekomme, ist ein mit 48 GB Arbeitsspeicher, 14 Zoll Pro wieder, oder? MacBook Pro und auch die bisschen stärkere, also nicht die Max, aber die stärkste Pro-Prozessor-Variante, um halt irgendwie auch für KI wirklich zukunftsfit zu sein. Und bin unter 3000 geblieben. Ich weiß den genauen Preis jetzt nicht, aber das ist jetzt, glaube ich, kriegst das Ding nicht mehr für unter 3.5.

Daniel

Nee, nee, ist genauso, wie ich es gerade konfiguriert habe, nämlich auch irgendwo so schon sportliche 3.5 oder so. Das war es verrückt. Es ist verrückt. Meiner ist jetzt so, was hast du für ein Baujahr?

Markus

Viereinhalb Jahre ist meiner jetzt alt. Also du merkst jetzt, dass es langsamer wird, der Akku ist schon mal die Hälfte der ursprünglichen Dauer. Also es ist sowieso ist es angestanden. Ich habe überlegt, noch dieses Ultra-MacBook abzuwarten, was ja bald kommen soll. Aber in Arbeit nachdessen, dass das dann wahrscheinlich nochmal eine ganze Hausnummer teurer wird. Und ja, also das war dann für mich so irgendwie der ausschlaggebende Punkt, okay, ich mache das jetzt noch schnell, bevor die Preiserhöhung ankommt. Hast du schon gestört.

Daniel

Ja. Es ist schon echt gestört. Also wenn man jetzt zum Beispiel genau das so einen mittleren Chip, 48 Gigabyte, RAM 1 Terabyte, bla bla bla, Final Cut 9, bla bla bla bla, 3.8.

Markus

Das ist schon echt gewaltig.

Daniel

Das ist echt solide. Und das steht bei mir noch nicht an, weil meine läuft heute heute heu noch gut. Aber ich glaube, die nächste Generation iPhone werde ich mitmachen müssen. Ich sage bewusst mittlerweile auch müssen, weil ich einfach, da haben wir schon so oft diskutiert. Und auch das ist so kranke teuer. Mittlerweile so krankteuer. Aber gut, irgendwann ist es halt auch bei den Dingern. Der Wert ist da. Man nutzt es ja dann doch ausreichend genug. Trotzdem ist es krankteuer. Gut, dann haben wir noch eine Empfehlung und einen Rockstar. Und dann würde ich sagen, machen wir einen Laden dicht, bei mir ist echt heiß.

Markus

Passt. Empfehlung kommt in eigener Sache. Die vorher gerade erwähnte Stiftung Unternehmerische Zukunft sucht einen Head of Program für die Youth Entrepreneurship Week. Das ist das Flagship-Schulprogramm, was wir gemeinsam mit IFTE und diversen Ministerium, also Wirtschaftsministerium, Bildungsministerium und der WGO gemeinsam umsetzen, mittlerweile in über 150 Schulen in ganz Österreich sowas wie den Schulschul-Kurs für Unternehmen zu machen. Und das ist, glaube ich, eine der wenigen Rollen im Land, in der man ein funktionierendes Bildungsprogramm skaliert und gleichzeitig aber Startup-Tempo mit strukturellem Zugang verbindet. Und das, also wenn man Impact haben will, wenn man Ownership übernehmen will, wenn man keine Lust auf Konzernbürokratie hat, sondern wirklich anpacken will und damit auch einen positiven Impact auf unsere Zukunft haben will, dann ist es glaube ich eine der coolsten Rollen, die man haben kann. Wenn euch das interessiert, schaut es auf stiftungunternehmertum.at und dort dann auf Karriere. Dann seht ihr, was die Eckdaten sind und wir würden uns euch natürlich sehr freuen, wenn wir da ein paar coole Bewerbungen bekommen und dann einen von euch vielleicht auch im Team begrüßen dürfen.

Daniel

Absolut, also ich sensationell. Ich glaube, wenn man wirklich was verändern möchte, das ist der Job, das ist die Möglichkeit. Und wenn ihr bis jetzt zugehört habt und mitgeraunzt habt und mitgeschimpft habt und gesagt, da müsste noch mal jemand was tun. Jo, bingo, das bist du. Du bist die Person, die was tun kann. Also du weißt, was du tun musst, no pressure, aber geil. Und das Lustige ist ein von denen werden wir dann früher oder später kennenlernen. Also du sowieso und ich früher oder später. Finde ich echt geil. Finde ich toll. Cool, und dann haben wir noch einen Rockstarm-Angebot.

Markus

Jawohl, das ist der Markus Zechner von Terra.ai. Das ist ein gebürtiger Österreicher, der aber im Valley sein Startup gegründet hat, weil er auch schon ein Stanford seiner PhD gemacht hat. Cohleinvestoren mit an Bord. Cross La Ventures hat Series A jetzt von über 20 Millionen US-Dollar aufgestellt. Und macht auch ein sehr spannendes Thema mit dem Ding. Und zwar hilft er, geologische Szenarien im Untergrund zu simulieren. Das bedeutet, wenn jemand nach Rohstoffen bohrt, sei es Kupfer, Lithium, Öl, aber CO2, dann ist das normalerweise so ein bisschen ein, wir bohren da ein bisschen und da ein bisschen und wir glauben, da könnte was sein und dann schauen wir uns an, da gibt es Probebohrungen. Auf der Basis ist es natürlich auch kostenintensiv und anstrengend. Und was Terra AI macht, ist das dem Namen nach, probiert, AI dafür einzusetzen, dass man geologische Faktoren im Boden analysiert und so vorab schon ein besseres Bild hat, wo macht Sinn zu bohren. Und die haben große Kunden schon global, also zum Beispiel Rio Tinto oder auch die OMV, die als Partner mit an Bord sind. Und das zeigt schon auch die Relevanz von diesem Thema. Also cool, das wird da auch im Valley einen österreichischen Footprint hinterlassen. Und hoffentlich kommt das Know-how dann auch irgendwann mal zurück.

Daniel

Einfach super cool. Schön. Genauso wie das du an dieser Stelle noch zuhörst. Es hat uns größte Freude gemacht. Take care. Stay safe. Und wir hören und sehen uns das nächste Mal. Dankeschön, ihr Lieben, und bye bye.