Future Weekly

#521 - Anthropic leitet IPO ein, AI Bubble Check & EU Inc Update

Hannah Wundsam & Markus Raunig Episode 521

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🦄 Anthropic leitet IPO ein

🎈AI Bubble Check

⛪ Pope Publishes ENCYCLICAL LETTER on AI

🇫🇷 €93bn FDI for AI in France 

🇪🇺 EQT managed EU Scaleup Fonds

🔥 EU Inc Update

🧪 Durchbruch gegen Cholesterin?

🇦🇹 Contextflow Exit

🏄‍♂️ Newcomer: Elisabeth van Holthe tot Echte 

🎸 Rockstar: Adrian Zettl

Production: Hanna Moser

Musik (Intro/Outro): www.sebastianegger.com

Einen wunderschönen guten Morgen, guten Mittag, guten Abend, willkommen bei Future Weekly heute mit mir, Markus und der großartigen Hannah. Hallo Hanna, hallo ihr da draußen. Ja, viele, viele News stehen heute auf unserer Agenda. Ein Tropic geht an die Börse. Wir reden natürlich darüber. Mein Sohn fangt an zu weinen, wenn er das hört. Was ist das für ein Omen? Wir reden darüber, ob es das vielleicht ein Omen für eine Bubble ist, die da draußen im AI-Bereich entsteht, und schauen uns da diverse Indikatoren an. Wir schauen uns an, was der Papst zu EAI sagt und warum Frankreich das führende Land in Europa ist, wenn es um Investments in diesem Bereich geht, wie die EU in Zukunft Scale Ups fördern will, beziehungsweise in sie investieren will, was bei EU Inc. Neues gibt, was es für einen Durchbruch gegen Cholesterin gibt, beziehungsweise was sich da abzeichnet, welcher Exit in Österreich diese Woche passiert ist. Und wir haben natürlich einen Newcomer und einen Rockstar der Woche. In diesem Sinne, Future Weekly, here we go. So, und wir starten mit den News und das werdet ihr wahrscheinlich alle mitbekommen haben, weil es auch in allen großen Medien einer der Headlines war gestern und zwar Entropic hat den IPO eingeleitet. Das wurde schon erwartet, dass dieses Jahr sowohl Entropic als auch OpenAI die Gunster Stunde nutzen, um den Weg an die Börse zu tätigen und einfach die unfassbaren Investitionen, die sie gerade tätigen, auch finanzieren zu können. Was sagst du dazu? Ja, super spannend. Vor allem, glaube ich, wird das jetzt auch eine Welle lostreten. Auch OpenAI spricht ja schon lange davon, jetzt bald an die Börse zu gehen. Und es kommt ja sehr rasch nach ihrer letzten Finanzierungsrunde, die ja schon mal ein Wahnsinn war. Letzte Woche hat Anthropic 65 Milliarden Dollar aufgenommen und hat damit auch geschafft, zum höchst bewertesten Unternehmen der Welt zu werden mit 965 Milliarden Dollar Bewertung. Privates Unternehmen, oder? Entschuldige. Ich glaube, also die, die noch nicht an der Börse quasi sind. Stimmt, stimmt. Also mal schauen, womit sie, wohin sie kommen, wenn sie jetzt an die Börse gehen. Naja, da wird da, also wenn der Cerebral-IPO von letzter Woche irgendwie ein Signal ist, der ja sehr erfolgreich war, dann wird da wahrscheinlich schon einiges auch an Zufluss passieren. Ich glaube, das ist auch der Grund, warum sie jetzt vielleicht auch noch einmal beschleunigt haben, weil es einfach, da gab es jetzt das Beispiel einer AI-Company oder einer AI-Infrastruktur-Company in dem Fall, die einen sehr, sehr starken IPO hingelegt haben. Das ist natürlich das große Signal an alle, die am Weg sind. Jetzt ist das Fenster gerade offen. Jetzt heißt es diese Gunst der Stunde auch zu nutzen, weil das kann sich sehr schnell auch wieder drehen. Und wenn man sich das anschaut, in was für einer Geschwindigkeit die in den letzten zwei, drei Jahren skaliert haben, das ist schon unfassbar. Absolut unfassbar. Das, was sie jetzt an Risikokapital aufgestellt haben, in der letzten Runde nur, das ist mehr als die gesamte europäische Start-up-Szene im letzten Jahr an Venture Capital aufgestellt haben. Das sind unfassbare Dimensionen. Und das ist eine Wachstumskurve, die ist absolut gewaltig. Wenn man sich anschaut, wo das Unternehmen vor eben noch zwei, drei Jahren war, muss man ehrlicherweise auch wirklich den Hut sind. Die haben es geschafft, unglaubliche Performance auf die Straße zu bringen, sind über die Spitze gekommen, sind einfach unglaublich gut im Coding gewesen. Deshalb haben die ganzen Lead-User, die Developer da draußen haben, dann sehr stark auf Entropy gesetzt. Cloud ist dort zur ersten Wahl geworden und auch zum Innovationstreiber. Also es ist ja auch so das ganze Open Claw-Thema ist ja auch befeuert worden, dadurch, dass eben Cloud schon einiges aufgezeigt hat, was ging. Und dann sind sie aus dieser Position raus dann mit voller Kraft in die Breite gegangen, mit ein bisschen Rückenwind auch vom Narrativ durch dieses Thema Entropic Versus A US-Regierung. Open Air hat sich auch ein paar Mal irgendwo angepatzt und haben so einfach unfassbares Umsatzwachstum auch hingelegt. Also man muss sagen, die Fundamentals sind nicht so schlecht. Es ist jetzt schon verdient, dass die unfassbare Bewertungen abrufen. Und jetzt dreht sich gerade in der Spitzenzielgruppe, gehen jetzt ein paar Leute gerade wieder zurück zu OpenAI, aber die nutzen jetzt die Gunster Stunde, dass sie in der Breite gerade voll, voll, voll, voll Gras wachsen. Absolut. Und ich meine, was so irre ist, ist, dass die einfach erst 2021 gegründet wurden. Es ist so eine so ein Speed. Und diese, also ich meine, dass du sagst, das ist jetzt eine größere Runde gewesen als das gesamte europäische Ökosystem an, wie C-Kapital eingesammelt hat im letzten Jahr, da fragt man sich schon, also wie kann man mithalten mit diesen Beträngen. Also ist das nicht absolute Barriere, ich meine, wir haben schon öfter gesprochen von Death by Claude für viele Startups, aber wenn halt auch nicht diese Kapitalmöglichkeiten offen sind für Startups in Europa, dann wird es immer schwieriger, etwas zu bauen, das da auch gegenhalten kann. Ja, und es ist halt die Frage, weil einerseits könnte man natürlich auch sagen, es zeigt eigentlich, dass es möglich wäre, weil wenn es Entropic innerhalb von fünf Jahren geschafft hat, so eine Firma aufzubauen aus dem quasi nichts, dann kann es auch doch jede europäische Firma aktuell sagen, naja, wenn wir einfach so gut sind und es schaffen, so erfolgreich dieses Produkt, also zuerst das Foundation Model, aber dann halt auch die Anwendungsebene aufzubauen, dann können wir das auch schaffen. Natürlich ist einfach als gesagt als getan, weil Untropic ist aus dem Open AI-Umfeld heraus entstanden. Es ist aus dem geografischen Umfeld vom Silicon Valley entstanden, wo eine unglaubliche Talentdichte im Bereich der AI-Forschung vorhanden ist. Das heißt, das hat schon einen Grund, warum das amerikanisch ist. Aber gleichzeitig ja, ich glaube, man braucht den Mut und man muss sich auch nicht immer verstecken. Ich glaube, man muss hier eigentlich das Positive hervorstreichen und sagen, ja, das fehlt uns in Europa. Es fehlt uns die neuen, wirklich, wirklich groß wachsenden Unternehmen. Das ist, wenn man sich einfach den Unterschied zwischen Amerika und Europa anschaut. Wie viele von den größten Unternehmen, die es jeweils gibt, wie alt sind, dann sieht man halt, die europäische Unternehmenselite stammt weitgehend aus, ich glaube, sogar der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, oder zumindest bis 1970 or so, where in America halt schon einfach das Wachstum der Tech-Unternehmen, die seit 1990 gegründet wurden, in einer ganz anderen Relation passiert ist. Und da geht es um schöpferische Zerstörung, da geht es um wie sehr halt auch bestehende Märkte geschützt werden. Und da kann man sich sicher vieles abschauen. Bei einem Jobic ist einfach unfassbar, was das Umsatzwachstum auch in den letzten Monaten angeht, deshalb auch verständlich, warum sie so erfolgreich sind. Gleichzeitig, und das muss man halt auch sagen, sicher mit ein Grund, warum sie jetzt diesen Schritt machen. Es gibt diesen Trend des Token Maxim, es gibt viele Unternehmen, die sagen, ja, liebe Leute, gebt aus, was ihr wollt zu an AI, das ist jetzt dort, wo die Zukunft gestaltet wird. Wir müssen lernen, wie wir das möglichst gut einsetzen können. Und wenn wir das jetzt nicht machen, dann verlieren wir den Anschluss. Gleichzeitig gibt es jetzt schon mehr und mehr Unternehmen, die das machen, unfassbare AI-Rechnungen bekommen. Also einfach sehr, sehr, sehr viel Geld dafür ausgeben. Das Geld müssen sie irgendwo anders dann einsparen, weil, was sie noch nicht schaffen, ist, dass sie aus diesen effizienzsteigernden, potenziell effizienzsteigernden AI-Einsatz dann tatsächlich auch Revenue und Bottomline Profitabilität rausziehen. Und wenn das so ein bisschen der Gist ist, ja, theoretisch ist das alles cool, aber wir schaffen es organisatorisch nicht umzusetzen. Und deswegen müssen wir jetzt sofort wieder zurückfahren oder wir müssen uns komplett restrukturieren, damit das Ganze halt viel systemisch anstrengender, als man sich das vielleicht vorstellt. Und ich glaube, genau deshalb macht ein Tropic auch jetzt den Schritt. Jetzt den Schritt, weil gerade vielleicht eben dieses Fenster gerade sehr attraktiv ist, wo alle jetzt in der Breite gecheckt haben, wow, es passiert was, es ist unglaublich viel möglich, aber noch nicht, dass böse Erwachen da ist, das ist sau teuer und es ist schon auch mit Schmerzen und Strukturwandel verbunden, den man jetzt nichts einfach so umsetzen kann. Also meinst du, wir sind noch auf der ersten Phase quasi, irgendwo dieses Hype Cycles, wo es gerade noch vor dem Peak. Ja, ich glaube, die Definition ist auch immer die Frage, wie breit legt man mal der Hype Cycle für AI. Ich glaube, der hatte schon viele Peaks und schon, also da gibt es schon etliche AI-Winter im 20. Jahrhundert. Jetzt ganz spezifisch, die LMMs, die haben auch schon ein, zwei Backlash erlebt, aber so dieses Erkenntnis, wie funktioniert ein Unternehmen, das voll diese Capabilities nutzt und gleichzeitig das auch auf die Straße bringt beim Endresultat, klappt, da ist noch ein bisschen unklar. Vor allem für bestehende große Unternehmen. Also wenn du jetzt ein neues Unternehmen aufbaust, dann kannst du halt es AI-Först gleich aufsetzen und dann hast du die Einsparungen quasi, also das sind es keine Einsparungen, sondern dann schaffst du einfach viel mehr Produktivität, ohne je die Legacy-Strukturen aufgebaut zu haben. Die Legacy-Strukturen abzubauen und tatsächlich Mitarbeiter wegzurationalisieren mit AI, das ist halt viel, viel härter. Und auch auf etwas zu verzichten, was du mal hast, an Konfortabilität durch eine gewisse MitarbeiterInnen-Anzahl. Das ist die ganze Rechnung. Am Ende ist natürlich irgendwo gibt es organis auch so etwas wie eine Abhängigkeit. Und das sind, es können Menschen sein, das kann eine AI sein und das ist, worüber es diese Abhängigkeit gibt, die Gewöhnung an das, was es schon gibt, ist es sehr schwierig, Veränderungen anzutreten. Und das ist auf der anderen Seite auch das, was natürlich ein Tropic wünscht sich, dass die Unternehmen abhängig von AI werden und dementsprechend dann auch Schwierigkeiten haben, sich davon wieder zu lösen, selbst wenn es deutlich teurer wird. Weil dort müssen sie schrauben. Grundsätzlich ist ihre Marge immer noch das, wo man Kritikpunkte bringen kann. Die machen unfassbaren Umsatz, aber vergleichsweise wenig Gewinn immer noch. Immerhin Gewinn muss man auch sagen, in der Phase, in der sie sind. Also das ist schon auch eine Leistung. Aber für eine amerikanische Billionenbewertung, Trillion-Bewertung eigentlich, im Amerikanischen kann man sich da sicher noch ein bisschen Substanz sich wünschen. Insgesamt, aber ja, die Story passt gerade. Die Leute wollen irgendwie an einem Tropic beteiligt sein, auch in der Breite. Es ist schon, macht schon Sinn, was sie tun. Und passenderweise hat wir auch einen Blogpost diese Woche gelesen von Exponential View, wo sie sich wieder angeschaut haben, haben sie schon einmal vor ein paar Monaten gemacht. Wie sehr sind wir denn gerade in einer AI-Blase auf Basis von diversen Indikatoren, die man bisher heranziehen konnte, wenn sich Blasen entwickelt haben. Diese Indikatoren sind einerseits der Economic Strain, also wie sehr Capital Expenditure, also Kapitalinvestitionen getätigt werden im Vergleich zum GDP, also das ist die makroökonomische Perspektive, also im Vergleich zum Bruttoinensprodukt. The Industry Strain, wie sehr investiert wird auf Basis von Revenue der gesamten Industrie, der Revenue Growth, also wie sehr wachsen diese Unternehmen auch tatsächlich, wie schnell verdoppelt sich der Umsatz? Die Valuation Heat, Price Earnings Ratio ist eine ganz klassische Kennzahl, um sich anzuschauen, sind gerade Aktien eher oder generell Unternehmensbewertungen eher billig oder teuer im Vergleich, im langfristigen. Und die Funding Quality, also der Composite Index. Und überraschenderweise hätte ich nicht gedacht, ist immer noch die meisten Indikatoren zumindest nur gelb, teilweise sogar grün. Es gibt nur einen Indikator, das ist der Industry Strain, der schon rot ist. Da geht es eben darum, wie viel investiert wird im Vergleich zum Revenue der Companies. Und das ist nur logisch, dass das gerade nicht besonders beruhigend ist, weil ja unfassbar viel in Infrastruktur, also sowohl in Data Center als auch in tatsächlich Kraftwerke zur Energiegenerierung gesteckt werden. Aber sonst schaut das alles noch relativ gesund aus. Ja, finde ich spannend. Also vor allem, dass der Bereich, der jetzt wirklich grünes auch die Umsatzdynamik ist, wo du siehst, wie sehr sich das Wachstum auch beschleunigt hat. Also eine Umsatzverdopplung alle 0,73 Jahre ist schon stark. Die Frage ist eben Umsatz versus Profitabilität, da kommen dann natürlich die ganzen Investitionen dazu, die eben in Energie und Co. gehen. Und ich glaube, das ist auch das größte Risiko, du hast es jetzt schon angesprochen, wie viele Investitionen in Datencenter, in Kraftwerke gehen. Ich glaube, da gerade auch mit den derzeitigen Entwicklungen, mit dem Iran-Krieg, der jetzt auch nicht dazu führt, dass Energie günstiger wird, dem nicht so schnell wachsenden Bereich der nachhaltigen Energien, wie man es sich wünschen würde. Ich glaube, da, dass da besteht wirklich das größte Risiko, dass wir halt irgendwie die Energiekosten so hochtreiben, dass das Ganze dann doch noch platzt. Aber soweit ist die Prediction, dass wir hier mit einem Boom weitergehen und nicht mit einer Blase es zu tun haben. Ja, for now. Ich glaube, das kann dann potenziell auch recht schnell gehen, besonders weil einfach so unfassbar große Summen investiert werden. Wenn da dann halt in diesem Kartenhaus, was man aufbaut, was mir gesagt schon sehr groß wird, wenn da dann vielleicht so zwei von diesen Indikatoren gleichzeitig dann wegfallen, dann kann es auch relativ schnell kippen. Aber ja, aktuell, was sie halt wirklich rettet, ist der unglaubliche Revenue Growth. Also aktuell der ganze E-Sektor, haben sie sich da angeschaut, verdoppelt den Umsatz alle 0,73 Jahre. Und das ist einfach besonders der Größenordnung, in der man mittlerweile unterwegs ist. Für ein junges Startup ist, sich in einem Dreivierteljahr zu verdoppeln, ist so schuld, es passt, ja, das ist okay, es könnte auch mehr sein. Aber für eine Company, die halt hunderte Millionen oder Milliarden sogar einen Umsatz macht, ja, das ist schon, muss man erst einmal schaffen. Dafür muss der Markt groß genug sein und das ist halt das große Ass im Ämal, dass halt AI-Produkte für fast alle Branchen mittlerweile interessant sind und sie es geschafft haben, diese da halt auch in die Breite zu kommen mit ihren Produkten. Also dass auch wirklich die Anwendungsebene nach und nach entwickelt wurde. Ja, und es eben so breit in der Gesellschaft angekommen ist. Also es ist sowohl die Gesellschaft als auch die Regierungen, die halt AI stärken, investieren und hier auch quasi damit die Basis schaffen, dass die die größte Industrie eigentlich auch werden kann, mit der wir es hier zu tun haben. In den USA sieht man es besonders stark, aber auch in Europa ist es halt, wenn wir um technologische Souveränität sprechen, ist AI das Thema der Stunde. Und wenige wollen da Riegel vorschieben, wie weit man das tatsächlich auch anwenden kann und für welche Themen man AI anwenden kann. Außer eine Stimme sich diese Woche zu Wort gemeldet hat. Und zwar hat der Papst die Enzyklical zum Thema AI gepostet, also im Endeffekt so einen offiziellen Brief, den der Papst mal wieder zu gewissen Themen an seine Bischöfe auch ausschickt. Normalerweise ist das immer auf Latein verfasst, er hat schon mal einen Bruch mit dieser Tradition gemacht und hat die Originalsprache in Italienisch verfasst und hat dann das Ganze mehr wie so eine Tech-Konferenz aufgezogen, wie die großen AI-Unternehmen ihre Produkte präsentieren und hat halt da eine Veranstaltung gemacht, wo eben offiziell auch diesen Brief über AI und quasi AI in Bezug zur Würde des Menschen und AI versus quasi der Menschlichkeit auch präsentiert hat. Und ein sehr spannender Teilnehmer dieser Konferenz war einer der Co-Founder von Anthropics, wenn wir schon bei Enthropics heute wirklich sind, der dem ganzen Ball gewohnt hat und auch offiziell quasi zugestimmt hat. Und zwar im Endeffekt bezieht sich der Papst in seinem Text auf mehrere Themen. Auf der einen Seite sagt, dass es wichtig ist, dass der Mensch weiterhin im Vordergrund steht und im Endeffekt ruft er zur Entwaffnung der künstlichen Intelligenz auf. Und sagt, dass man es auf keinen Fall für Themen wie Krieg verwenden darf, wo er sich auch ganz aktiv gegen die Position von Trump und anderen KI-Firmen wie OpenAI stellt und was sich ja auch ein Grund ist, warum Anthropic da dabei ist, die ja auch ganz klar sich positioniert haben, dass sie nicht wollen, dass ihre Modelle verwendet werden für die Generierung von KI-gestützten Waffen. Ein anderes Thema, was auch eher untypisch ist, dass der Papst sich dazu positioniert, ist eben die Nutzung und der starke Impact auf unsere Umwelt von den vielen Ressourcen, die verwendet werden, um KI auch zu generieren. Also es ist wirklich ein massives Dokument, 42.000 Wörter lang, dass wir wirklich in die Tiefe geht und bis hin zu sagen, dass es quasi auch eine digital slavery is, wenn man hier als Mitarbeiter solche KI-generierten Inhalte auch überprüfen muss, zum Beispiel irgendwelche sexualisierten oder Gewaltinhalte, was sagt quasi das ist zu viel für den menschlichen Körper, die menschliche Seele, wenn sie sich sowas dann Anschauen und flaggen müssen. Also geht da recht tief hinein und finde ich spannend, dass sich jetzt der Papst als Stimme hier nicht für, sondern gegen die KI auch so stark positioniert. Ja. Und man muss also zuerst einmal finde ich für die katholische Kirche Glück, beziehungsweise vielleicht muss man auch dem Konzil gratulieren, dass das eine bewusste Entscheidung war, dass es dass sie einen Papst haben, der das Thema scheinbar in der Tiefe schon gut genug versteht, dass er auch die Relevanz für das religiöse, das spirituelle Menschen von dieser technologischen Transformation, dass er das versteht. Weil das ist, finde ich, schon ein sehr wichtiger Punkt. Wenn man mit einer AI zu tun hat, hat das ja etwas Göttliches, oder? Dass es da eine Instanz gibt, die du einfach jeden Scheiß fragen kannst. Und das war jetzt eigentlich immer eine Antwort, ob sie dann immer hundertprozentig richtig ist und ob das kann man alles diskutieren. Aber es ist schon etwas Magisches und etwas Göttliches, was da erschaffen wurde. Und dass man sich als Weltreligion diesem Thema widmet, ist, glaube ich, dementsprechend nur nachvollziehbar. Und natürlich auch nachvollziehbar, dass wenn es um Spiritualität geht, so wie auch Arbeit für viele Menschen schon sehr sinnerfüllend ist, wenn jetzt stattdessen hier eine Arbeiterklasse entsteht, die eigentlich Maschinen sind, die dementsprechend auch keine Spiritualität mitbringen, zumindest aktuell nicht, kann man natürlich auch philosophieren, ob da etwas entsteht. Aber dann ist es natürlich auch für eine Religion ein, weiß nicht, das ist nicht menschlich, es ist nicht das, worauf wahrscheinlich die Werte dieser Religion basieren. Und insofern glaube ich sehr nachvollziehbar, warum er dann auch sich mit dem Thema beschäftigen sollte und das auch tut, durchaus auf einem inhaltlich guten Niveau. Ich glaube, es ist schon auch medial sehr dramatisiert worden. Er ist jetzt nicht komplett technologiefeindlich. Er schreibt, glaube ich, auch ausdrücklich, Technologie sei keine der menschlich-feindliche Kraft und an sich nicht böse, sondern gleichzeitig aber auch nie neutral, weil sie natürlich so die Züge derer annimmt, die sie entwerfen, finanzieren und regulieren. Also ich glaube, grundsätzlich holt er weit aus und sagt halt dann ganz spezifisch bei gewissen Anwendungsfeldern sieht er sehr klar. Das ist eben zum Beispiel die Kontrolle über Waffen, das hat mit Leben und Tod zu tun, das ist auch wieder aus der religiösen Perspektive für mich irgendwie nachvollziehbar, dass das einen besonderen Wert hat. Aber spannend finde ich, dass Entropic dabei war. Also einer der Co-Founder von Entropic, das sagt schon auch was aus, mit welchen Themen man sich dort beschäftigt und welche potenziellen Alliierten man aufsucht. Also es ist irgendwie ein schönes Zeichen der Zeit. Ich finde schon spannend, dass du sagst auch, eben ein medial aufgeblasenes Event ist ja auch irgendwie für sowohl Anthropic als auch für die Kirche, die katholische, ein Positionierungsthema und ein quasi Aufmerksamkeitsthema, weil die katholische Kirche verliert ja am laufenden Band Anhänger und Mitglieder und vor allem in der jungen Zielgruppe und hier ein Thema aufzugreifen und sich als moralische Instanz, die ja schon sehr viele Menschen irgendwie wahrnehmen, sich hier zu positionieren und zu sagen, nicht nur zu Themen, die uns seit Jahrtausenden bewegen, haben wir eine Meinung, sondern wir stellen uns auch als klare Stimme, moralische Stimme für unsere Entwicklungen der Zukunft. Und der Gegenwart her finde ich schon sehr smart, um diese Zielgruppe wieder stärker abzuholen. Und für Anthropics, da sind sie natürlich auch in aller Munde damit. Und positioniert sich auch ganz stark als eben, wir sind die AI-Firma, die auch moralisch. Und humanistisch agiert. Absolut. Also den Papst interessiert das Thema. Europa probiert im Thema aufzuholen. Da gab es auch eine Schlagzeile, über die wir kurz sprechen sollte. Wenn es in Europa ein Land gibt, was es noch am ersten gebacken bekommt, was man irgendwie zumindest probiert mitzuhalten mit dem, was da in Amerika auf der finanziellen Ebene passiert, dann ist das jedenfalls Frankreich, wo auch einfach von ganz oberster Ebene, also Macron, die Devise kam, das ist Priorität Nummer eins, AI, AI, AI und dann einmal lange nichts. Und das sieht man jetzt schon auch, naja sieht man erste Resultate auch, sowohl was halt die Startup-Szene angeht, aber jetzt auch ganz spezifisch was den Infrastrukturausbau angeht. Nämlich gab es das Announcement, dass es 93 Milliarden Euro Direct for an Investment für französische Infrastrukturprojekte geben soll. Explizit eben Data Center und Größter Financier, Softbank, auch ganz interessant. Ja, also größer Financier ist fast schon eine Untertreibung, weil es mehr als 70 Milliarden quasi kommt von Softbank, von diesem Paket. Und was ich auch interessant fand, ist die Begründung, warum Softbank gerade in Frankreich hier so viel investiert und an Frankreich auch als AI-Standort glaubt. Und dass es hier schon sehr viel investiert wurde in eben Energieinfrastruktur, vor allem dadurch, dass im Gegensatz zu vielen anderen europäischen Ländern Frankreich weiterhin sehr stark auf Atomenergie setzt und gesetzt hat und dadurch einfach auch viel günstige Energie zur Verfügung steht. Und das natürlich jetzt dann für den Ausbau von Datencentern etc. sehr attraktiv ist. Was ich spannend fand, es gab quasi dann auch Kommentare von Ökonomen, die sagen, ja, quasi ist aber auch, man darf jetzt nicht Frankreich zu sehr feiern, weil wenn man sich generell die Industrie anschaut und quasi Investments in die traditionelle Industrie, da stecht Frankreich nicht irgendwie positiv hervor. Und ich fand das irgendwie ganz spannend, weil ich glaube, dass das ein recht bewusster Schritt ist, zu sagen, ja, auch von Macron, wir investieren jetzt nicht massenhaft in die traditionelle Industrie, sondern wir investieren in AI und eneben da auch quasi die nächste Generation an Unternehmen, die schöpferische Zerstörung in Anspruch zu nehmen und umzusetzen und hier quasi neue Industrie zu bauen. Ja. Anders als in Österreich, da passiert genau das Gegenteil. Spannend dabei ist ja auch jetzt, also zumindest bei dem konkreten Fall, das ist ja nicht öffentliches Geld, das ist privates Geld und das private Geld sucht sich ja auch die besten Investments aus. Also es ist ja jetzt nicht so, dass wenn das eine staatliche Entscheidung ist. Aber was natürlich hilft, ist, wenn eben ein dort ein Macron sich hinstellt und sagt, wir wollen das E-Eiland Nummer 1 und es hat Signalwirkung. Und das hat mehr Signalwirkung als wenn sich halt in Österreich der gute alte Bekannte hinstellt, wir machen eine Spritpreisbremse oder den Agrardiesel oder was auch immer halt einfach Unterstützungen, Gießkanne oder spezifisch Industrieprotektionismus. Da haben wir eine andere Strategie, wenn wir das jetzt mal ganz neutral ausdrücken. Diese Strategie ist wahrscheinlich nicht zukunftsfähig, um es direkt zu sagen. Und ich fürchte auch, diese Strategie wird am Ende nicht bei den nächsten Wahlen erfolgreich sein, wenn man sich die aktuellen Umfragen anschaut. Man muss natürlich sagen, gleichzeitig auch die Strategie von Macron. Auch dort sind die Rechtspopulisten sehr weit vorne, was die aktuellen Umfragen angeht. Und er ist in seinem Land schon ein bisschen eine Lame-Duck-Leiter geworden. Also ich habe ja Verena Pauster getroffen vor ein paar Wochen und habe mit ihr darüber gesprochen, ob sie eigentlich oft das Beispiel Frankreich nutzen, um auch in Deutschland Druck zu machen, dass auf höchster Ebene das Thema Startups auch ernster genommen wird und KI. Und sie hat gesagt, das haben sie vor einigen Jahren recht stark gespielt, diese Karte, derzeit eigentlich eher weniger, weil eben Frank Macron intern halt so viel Widerstand hat in Frankreich mittlerweile und halt auch einfach nicht mehr sehr agierungsfähig und regierungsfähig ist, weil er keinen Rückhalt mehr hat im Land. Ja, und halt genau in der Breite, besonders in ländlicheren oder bildungsferneren Schichten, es wird ein bisschen out of touch auch. Aber man muss sagen, die Legacy, die hinterlässt, ist wahrscheinlich eben etwas, was Frankreich viel bessere Zukunft ermöglicht als die Legacy, die wir aktuell in Deutschland oder in Österreich hinterlassen. Und das finde ich stark. Entscheidungen, weil das muss ihm klar gewesen sein. Dass wenn er das Startups und AI als, ich meine, AI weiß ich nicht, aber damals als erstes angefangen hat zu promoten, dass das nicht die Themen sein werden, die ihm die Wähler schafft in der Breite, in den ländlichen Gebieten, in den nicht so hochgebildeten Gebieten auch schaffen wird. Und trotzdem hat das gemacht. Und das finde ich auch mutig, sich für Themen zu Entscheidungen überzeugt ist, dass es langfristig einen Wettbewerbsvorteil für das eigene Land schaffen wird, mit dem Wissen, dass man sehr, sehr viel Widerstand haben wird und vielleicht nicht wiedergewählt wird. Ja. Nein, man fordert oder verdient viel Respekt und ich hoffe, man schaut dann in der Zukunft irgendwann mal zurück und würdigt das auch. Und vielleicht nehmen sich da und auch andere Politiker ein Beispiel daran, weil dann zumindest die Legacy, die man hinterlässt, eine positive ist und nicht sie, man muss halt sagen, in der Welt, in der wir aktuell leben, sehr polarisiert. Könnte ich mir auch gut vorstellen, dass zuerst einmal dann viel Backlash kommt und es braucht, bis man diese Legacy auch als so positiv wahrnimmt, wie sich das wahrscheinlich abzeichnet schon. Gut, lassen Sie in Europa bleiben. Da gibt es ja das schon länger angekündigte Projekt eines EU-Scale-Up-Funds mit einer Dotierung von 5 Milliarden Euro, was ja durchaus schon einmal ein ganz netter Betrag ist. Da wurde announced, wer diesen Fonds managen soll. Weil das anders als sonst ist das sonst oft üblich, in einigen Ländern ist das nicht, dass das eine Agency vom Staat macht oder quasi ein öffentlicher Akteur, sondern es wird ein privater Fondsmanager beauftragt, dass er diesen Fonds managt. Und da gab es zwei Bewerber. Einerseits EQT und andererseits Atomico, zwei riesige Fondplayer, EQT, klarer Private Equity Focus, das BlackRock von Europa, da unfassbare Dimension, also sicher der naheliegendste Player auch in Europa, wenn es um diese Größenordnungen geht. Der andere Finalist Atomico ist ein bisschen näher an Startups noch dran. Also die sind eigentlich voller Lifecycle im Startup-Business, wäre ein bisschen die community-nähere Variante gewesen, aber dadurch ein bisschen weniger institutionell geprägt. Es ist EQT geworden, durchaus erwartet. Ich kann mich reden, ich habe mit einem Speedinvest-Partner vor ein paar Monaten geredet, der hat schon gesagt, das ist alles aufgelegt für EQT und deswegen bewerben sich da auch nicht viele andere. Er hat recht behalten. Am Ende wird die Performance entscheiden und wie sehr es auch dabei hilft, dass man dadurch wirklich das europäische Ökosystem einfach was die Skalierung, einfach die ganz nackte Größe angeht, ob man dadurch ein anderes Level erreicht. Vielleicht für diejenigen, die noch nicht so im Bilde sind zur europäischen Start-up-Politik, warum gibt es diesen Scale-Up-Fonds überhaupt, was ist da das Ziel dahinter? Grundsätzlich geht es darum, die Funding Gap zu schließen, die wir vor allem in Later Stage Rounds sehen. Dass wenn Startups wirklich wachsen und große Finanzierungsrunden aufnehmen wollen, dass sie eigentlich in Europa kein Geld dafür finden. Das heißt, der Scale-Ap Europe Fund wird auch hauptsächlich in Deep Tech investieren und hier in Late Stage-Runden. Und ja, das finde ich auch gespannt. Und jetzt wird es mal aufgesetzt, und im Herbst 2026 sollen schon die ersten Investments stattfinden. Also auch wenn ihr da draußen Scaler-Founder seid im DeepTech-Bereich, vielleicht ganz spannend, mal in Kontakt zu kommen mit Equity. Ja. Und dann gerne uns auch berichten, ob dieser Schachzug da einen privaten Manager an Bord zu holen, vielleicht dafür sorgt, dass es ein bisschen effizienter und weniger bürokratisch geht als das klassische EU-Geld, was jetzt schon zur Überführung steht für viele Startups. Lass uns europäisch bleiben. Es gibt nämlich ein Update von EOINC, ein Thema, das uns ja schon viele Monate begleitet, wofür wir uns schon lange sehr einsetzen und wo wir vor ein paar Monaten sehr intensiv darüber gesprochen haben, was da jetzt denn das aktuelle Proposal ist von der EU-Kommission. Und tatsächlich, wenn ich mich recht erinnere, haben wir damals das richtige eingeschätzt. Wir haben gesagt, das kann funktionieren, solange es möglich ist, dass man, egal wo man geografisch ist, seine Company in ganz Europa aufsetzen kann. Das ist das, was damals wir herauslesen konnten aus dem Proposal und was in unserer Logik dazu führen würde, dass es einfach einen Wettbewerb gibt, wer hat die beste Rechtsform. Das kam jetzt auch, also hat die EU-Inc-Initiative das jetzt länger auch anwaltlich geprüfen lassen und kommt zu einem ähnlichen Ergebnis. Das kann so funktionieren, ist nicht das, was ursprünglich gedacht wäre, ein gemeinsamer Standard in allen Ländern. Das wäre, glaube ich, auch immer noch die Wunschvorstellung von uns allen. Aber es ist auch ein Weg, solange diese Möglichkeit der freien Wahl der Rechtsform, unabhängig vom Standard, bestehen bleibt. Weil natürlich, no wonder, die uns bekannten Interessensvertretungen, die schon seit Jahrzehnten jegliche Veränderungen im Gesellschaftsrecht verhindern, tun natürlich alles, um genau das zu verhindern, weil damit würde ja tatsächlich ein Wettbewerb der besten Rechtsformen entstehen. Und dann hat man ja vielleicht mit einer dieser Rechtsformen, die immer noch Pfinder schützen und nicht schnell und nicht einfach sind, keine Chance mehr zu bestehen. Genau. Und ich glaube, was ganz wichtig ist, da zu verstehen, ist der große Punkt, diese Keule, mit der die Interessensvertretungen herkommen, ist, das öffnet Tür und Tor für Geldwäsche. Und es öffnet Tür und Tor, unsere hart erkämpften ArbeitnehmerInnenrechte auszuhebeln. Und genau diese Themen sollten eigentlich durch die EOINC nicht ermöglicht werden, sondern es sind legitime Sorgen, aber im Endeffekt bei Geldwäsche, wenn man sich die Zahlen anschaut, im seltensten Fall ist es so, dass die Geldwäsche zum Zeitpunkt der Gründung passiert oder mit der Unternehmensform zu tun hat, sondern Geldwäsche passiert eben später, dann sobald das Konstrukt aufgesetzt wird. Und wer dann eigentlich die Prüfungen macht, das sind die Banken. Die Banken haben da sehr starke KYC-Prozesse im Hintergrund, wo sie sich anschauen, bei jeder Transaktion im Endeffekt ist das eine legitime Transaktion. Und ist da jemand dahinter, der ein Mensch dahinter ist, der eine geht es da mit rechten Dingen so? Also es hängt eigentlich wenig an der Rechtsform, ob Geldwäsche per se passiert. Und das zweite Thema mit den ArbeitnehmerInnen rechten, hier sollte die, also wie du mit deinen MitarbeiterInnen umgehst, was du für Verträge mit ihnen haben musst, etc., das ist trotzdem verwurzelt, wo die MitarbeiterInnen angestellt sind. Also wenn du eine österreichische EOINC gründest und aber in denen registriert bist, also wenn du eine EOINC gründest, der registrierte Sitz ist in Spanien und in Österreich ist aber der Sitz, wo du operativ bist und wo du deine MitarbeiterInnen angestellt hast, dann musst du die nach österreichischem Recht behandeln. Das eine Thema, das eben hier noch offen ist, wie das gehandelt wird, ist, ob du einen Betriebsrat ab 500 MitarbeiterInnen aussetzen musst. Das ist das eine Thema, das muss jetzt noch irgendwie ausdiskutiert werden, wie man das genau aufsetzt. Ob das dann eben der registert, also ob das bestimmt wird, wo du die MitarbeiterInnen sitzen hast oder ob das davon abhängt, wo du registert bist, welches Recht hier zu greifen kommt. Aber da wird sich eine Lösung finden lassen. Das sollte nicht das ganze Thema jetzt kippen. Ja, mögest du Recht haben, mögest du in was ist in einem Monat, glaube ich, also EOENK hat geschrieben, dass im Juli da jetzt eine Deadline ist, auf die es auch ankommt. Mögen wir alle dann durchatmen und sagen, Gott sei Dank, immerhin immerhin diese Kompromisslösung funktioniert und sorgt dafür, dass es ein besseres Endresultat gibt für Europa und eine wettbewerbsfähige Rechtsform. Ja, aber ich glaube, damit das passiert, müssen wir zeigen, dass die Stimmen, die da so viel Angst haben vor Geldwäsche und Co., nicht die Mehrheit sind. Die Mehrheit sind Personen, die diese neue Rechtsform wollen und die eine gute Lösung hier haben wollen. Und ich glaube, deswegen ist es wichtig, dass wir jetzt auch laut sind. We have auf LinkedIn gepostet and auf eoinc.com.org findet ihr alle Informationen zu der Kampagne, zu was es jetzt braucht. And ich würde jeden, der zuhört, auch auffordern, selbst einerseits zu posten, darüber zu teilen, warum es wichtig ist, und eure lokalen PolitikerInnen zu taggen, wenn ihr irgendwie einen Zugang habt zu Entscheidungsträgerinnen, mit denen zu sprechen. Weil die PolitikerInnen, die verstehen den Alltag von Gründerinnen ja nicht. Die sind da ja nicht drinnen und vor allem Startups sind für viele irgendwie sehr weit weg und was die Bedürfnisse dieser Zielgruppe sind. Von dem her hier auch wirklich in die Konversation gehen und einfach mitarbeiten daran, dass wir hier in Europa einen Standard bekommen, der wirklich für uns alle eine Möglichkeit ist, europaweit zu skalieren, mehr internationales Investment nach Europa zu bekommen und diesen europäischen Markt stärker zu vereinheitlichen. Dem kann ich nichts hinzufügen. Und Warum das so wichtig ist, weil nur dadurch werden wir in irgendeiner Form wettbewerbsfähig bleiben, in irgendeiner Form es schaffen, auch in Zukunft Unternehmen hervorzubringen, die die großen Probleme unserer Zeit lösen. Und genug Probleme gibt es an allen Ecken und Enden. Eines davon ist Gesundheit. Wir haben eine alternde Bevölkerung, wir haben ein Gesundheitssystem, das immer teurer wird. Das heißt, wir müssen besser darin werden, Krankheiten zu verhindern, bevor sie überhaupt ausbrechen. Und da gab es letzte Woche einen Durchbruch, der für viel Aufsehen gesorgt hat und sich einreiht in eine Reihe von Signalen, dass hier jetzt wirklich einiges möglich wird, was davor noch nicht denkbar war. Und zwar gibt es eine, man muss sagen, es ist eine Phase 1-Studie, das heißt, ist noch sehr frühphasig, aber dafür sehr, sehr vielversprechende Daten von einer Impfung gegen, oder eigentlich eine Impfung, die LDL-Colesterin, also einer der allerwichtigsten Faktoren für Herz-Kreislerkrankungen, also Herzinfarkt und so weiter, die mit einem Shot langfristig dieses LDL-Colesterin reduziert und damit einfach die Basis für eine der wichtigsten Krankheiten da draußen eliminiert. Wie gesagt, Early Days muss noch viel getestet werden, was es an Nebenwirkungen und so weiter gibt. Aber die Forschungsrichtung ist eine, wenn das so durchgeht, wenn das funktioniert, dann kann man analog sehr, sehr gut ähnliche dramatische Krankheiten wie Krebs, Videmenz und so weiter, kann man von der gleichen Logik genauso angehen. Auch das muss man dann wieder testen und schauen, wie gut es funktioniert, aber es eröffnet einfach eine ganz andere Art der Medizin. Wirklich unglaublich, vor allem wenn man bedenkt, wie viele selbstgesunde Menschen Herz-Kaiserverkrankungen trifft. Und erst letztens wieder im Freundeskreis von meinen Eltern, ein gerade mein 60-jähriger Mann in einem Herzinfarkt verstorben. Also ich glaube, wenn, ja, also wenn das kommt und wir wirklich quasi da eine Impfung haben, um vorzubeugen, dass man wegen Cholesterin einer Herzerkrankung stirbt, ist das ein wahnsinniger Durchbruch. Irgendwie musste ich, als ich den Artikel gelesen habe, an die ganze Entwicklung bei Ossempic denken, dass im Endeffekt sie es geschafft haben, wirklich mit einer Spritze und mittlerweile sogar einer Tablette, einer der größten modernen Risiken für deine Gesundheit bzw. auch einer der größten Gründe, warum Menschen ein ungesundes Leben bzw. sogar sterben bekämpfen. Und zwar Übergewicht. Und Cholesterin ist ja auch dadurch, dass wir uns sehr ungesund im Durchschnitt ernähren, sehr viel Fleisch konsumieren etc. Einfach fast schon eine Pandemie. Also da, dass da smarte Köpfe daran arbeiten, das zu bekämpfen, finde ich super spannend. Das Einzige, was ich irgendwie, was ein bisschen so gegen meine Kern-Core-Beliefs geht, ist, dass man eben so ein bisschen den Effekt behandelt und quasi den, und nicht an dem Ursprung und am Kern quasi, warum wir überhaupt so viele erhöhte Cholesterinwerte etc. haben arbeitet und irgendwie es so im Versprechen ist, egal wie ungesund du lebst und dich ernährst, die Medizin wird es schon richten. Das nimmt einem so ein bisschen die Self-Agency wieder aus der Hand. Spannender Gedanke. Natürlich auch bei Osempi genau das Gleiche. Und nach da muss man wieder differenzieren, es gibt ja Leute, die genetisch veranlagt sind zu Übergewicht und da jetzt der Lebensstil nicht so eine große Rolle spielt, aber bei vielen ist es der Lebensstil. Und da hast du natürlich recht, nimmt das dann ein bisschen vielleicht auch die Agency, dass man selbst was dagegen tut und ist der einfache Weg. Also da gebe ich dir recht. Was ich ganz spannend finde, also diese Studie und auch das Potenzial hat für viele Wellen da draußen gesorgt, auch in vielen breiten Medien. Und gleichzeitig ist der Aktienkurs der Company, die das publiziert hat, hat sich eigentlich gar nicht bewegt. Ist, glaube ich, an dem Tag sogar ein bisschen abgefallen. Und das zeigt für mich auch wieder so ein bisschen das Problem, was wir im Pharmabereich haben, dass die Incentives nicht optimal allein sind. Weil was dann, also die eine These, wahrscheinlich ist der Durchbruch gar nicht so groß, weil sonst wäre ja der Actionkurs explodiert, aber dann haben ein paar smarte Leute gesagt: Ja, das Problem ist, damit schaffst du a one-shot und löst eines der Probleme, wo Leute aktuell die meisten Medikamente nehmen. Also es ist kein besonders lukratives Geschäft eigentlich für die Firma, die das entwickelt. Und das ist halt grundsätzlich, hast du halt im Pharmabereich oft das Incentive. Es ist eigentlich für die Bottomline, für die Profitabilität ist es besser, wenn du Symptome behandelst, als wenn du heilst, weil du dann halt Recurring Revenue hast. Und ja, kann man, glaube ich, in dieser ganzen Branche sicher kritisieren. Und ich glaube immer noch, wenn wir da als Menschheit ein besseres Incentivesystem finden würden, mit dem wir die tatsächlichen Durchbrüche zur Heilung besser belohnen, wäre das sehr dienlich für die Menschheit, weil dann glaube ich mir, dass, glaube ich, auch, dass mehr tatsächliche Instrumente zur Heilung, Medikamente zur Heilung auch entwickelt werden würden. Aber ja, das werden wir wohl in diesem Podcast nicht mehr lösen. Gut. Aber im HealthTech aber andere österreichische Startups lösen Probleme im Health Tech-Bereich. Und da hat ein Deal uns beschäftigt diese Woche. Und zwar habe ich das Gefühl, 2026 können wir uns vor Exit News gar nicht mehr zurechtfinden. Nein, Spaß. Aber ein sehr spannender Deal ist, dass ContextFlow jetzt einen Exit gemacht hat an ein australisches Unternehmen mit 11,5 Millionen Euro und möchte damit jetzt auch quasi die Stunde nutzen, um zu skalieren, um Board D Medicals, das ist der Käufer, Kapazitäten zu nutzen, um noch stärker zu wachsen. Und genau, somit mit dem Medizintechnikunternehmen für Atemwegsmedizin noch ihre Lösung zu skalieren. Was sagst du dazu? Cool. Ist ja ein Startup, das sich auf KI-basierte Radiologie spezialisiert hat, also damit auch auf KI aufbaut. Die letzte Finanzierungsrunde, wenn ich mich recht erinnere, wurde, glaube ich, so zwischen 6 und 7 Millionen Euro kommuniziert. Also ist schon auch einmal ganz nettes Markup. Ist jetzt nicht der Riesen-Ultra-Exit, aber zweistelliger Millionenbetrag ist schon okay. Und glaube ich auch vom jetzt, so wie das strategisch kommuniziert wurde, macht schon Sinn, auch als die australische Company damit auch den Europamarkt öffnet. Ich schätze, man bindet dann auch die Technologie ein. Steam spielt eine Rolle. Also es klingt für mich, als würde es für alle Seiten Sinn machen. Ich schätze, die Investoren haben zumindest auch ein bisschen was, was sie ausschütten können, was sie wieder in neue Startups stecken können. Also ich glaube, schon good news hier. Und Congrats an die Context Flow-Gründer, die da jetzt schon einige Jahre daran gearbeitet haben und sich ein richtig cooles Projekt wirklich bewiesen haben mit Spin-Off der Technischen Universität, waren dann einer der wenigen Startups, die den AIC-Accelerator gewonnen haben. Da hat sie eine ganz, ganz, ganz geringe Aufnahmerate, also hier auch schon sich immer wieder bewiesen, dass sie ein starkes Team und eine starke Lösung sind. Und von dem her bin ich sehr gespannt zu sehen, wie sie jetzt gemeinsam mit dem australischen Anbieter quasi noch weiter wachsen können. Super, wir machen weiter mit Good News. Und zwar Good News von Austrian Startups. Da gab es nämlich gestern ja personelle Neuigkeiten. Vielleicht fangen wir mit unserem Newcomer der Woche an. Genau. Unsere Newcomer kennen vielleicht einige von euch da draußen schon. Und zwar ist es die Elisabeth, die bei uns in einem letzten Jahr das Entrepreneurial Leadership Programm geleitet hat, auch den Star World Cup geleitet hat. And Elizabeth would by us the Chief Operating Officer Rolle. And gemeinsam with me, with Markus, with the board, sowohl auf strategische Ebene, Austrian Startups quasi in the next, in the next chapter, as operatively the Geschäfte here leiten, the team leiten, um sicherzustellen, dass wir noch professioneller, noch stärker in die nächsten Schritte gehen. We haben mit Austrian Startups im letzten Jahr zwei große Themen noch stärker in Angriff genommen. Einerseits eine lautere Stimme noch zu werden für Startups und auch auf politischer Ebene hier noch mehr aufzutreten und die Wünsche und Bedürfnisse der Startups wirklich auch in die Breite zu bringen und auf der anderen Seite die späterphasigen Startups besser zu unterstützen mit Formaten wie den Memberships oder auch den Founders Only, das wir ja vor kurzem zum ersten Mal abgehalten haben. Und da wird Elisabeth eine große Rolle drin spielen, diese Formate auch strategisch weiterzuentwickeln, hier gemeinsam mit dem Team, gemeinsam mit unserer Community-Managerin Marina auch diesen Weg zu stärken. Und ich freue mich sehr, dass Elisabeth van Holte-Tot-Echten is by the way your ganzer name here jetzt eine neue Rolle im Team angenommen hat. The internen hirings sind immer die besten, weil die hat man schon gesehen im Einsatz. Und ich finde, das ist immer ein Signal, wenn jemand quasi gezeigt hat, was er kann, und dann mehr Verantwortung bekommt. Das verheißt immer Gutes. Und gleichzeitig haben wir auch einen Rockstar der Woche, der jahrelang Austrian Startups geprägt hat. Über wen rede ich da? Den one and only Adrian Zettel. Adrian hat schon im ersten Jahr von Austrian Startups die Organisation als Voluntier mit aufgebaut, war lange hier sehr aktiv, hat damals schon unsere Social Media Channels aufgebaut und wirklich diese Ebene, die für Austrian Startups auch gerade am Anfang so wichtig war, Facebook, unsere Gruppe zu skalieren, hier ganz, ganz viel Arbeit geleistet, alles auf volontärer Basis. Dann war im Vorstand von Austrian Startups für einige Jahre, hat da die strategische Richtung weiter mitgestärkt. Und die letzten drei Jahre war es Co-Managing Director an meiner Seite und hat hier vor allem die Themen Later Stage Community, unsere Events, unsere auch Kommunikation sehr, sehr stark ausgebaut, hier neue Initiativen ins Leben gerufen, hat unsere Community online gebracht mit der Plattform und zwar wirklich ein ganz, ganz wichtiger Treiber für die Weiterentwicklung von Austrian Startups. Und er wird uns mit Ende des Monats als operatives Teammitglied verlassen, aber wird natürlich in der Community weiter dabei sein und wird weiterhin in der Startup-Szene sichtbar sein. Aber hat quasi neue Projekte, auf die er sich auch fokussieren möchte und neue Wege, die er gehen möchte, wo wir ihm ganz, ganz viel Erfolg wünschen. Aber uns hier auch in dem Podcast mit dieser Ehrung als Rockster, der größten Ehrung, die man im österreichischen Startup-Ökosystem bekommen kann, Rockstar Weekly bedanken. Für vor allem die letzten drei Jahre, aber auch die letzten 13 Jahre bei Austrian Startups. Ja, schwer verdient, du bleibst im Unternehmertum erhalten und bin mir sicher, er wird uns immer wieder über den Weg laufen. Super, das war Future Weekly für diese Woche. Wir sagen danke Hannah fürs Co-Hosten, wir sagen danke euch da draußen fürs Mit dabei sein. Wir hören uns wieder am Sonntag mit einem sehr, sehr coolen Deep Dive. Wahrscheinlich das heißeste Startup in Österreich aktuell. Beehrt uns. Ich lasse das mal so stehen, ihr könnt es euch raten, wer da jetzt am Sonntag dann bei mir sein wird. Ja, in diesem Sinne, bis dahin noch eine schöne Woche und wir hören uns am Sonntag. Ciao!