Future Weekly
Die zwei Startup Veteranen Daniel Cronin und Markus Raunig sprechen mit jeder Menge Humor über Technologie, Unternehmertum und die Zukunft. Jeden Donnerstag analysieren sie die interessantesten News der Woche und küren Rockstars, die die Welt von morgen prägen. Jeden Sonntag begrüßen sie im Deep Dive visionäre Gäste für einen Blick hinter die Kulissen aktueller Trends und formulieren gemeinsam Moonshots & Predictions. Ein Podcast der verschiedene Welten verknüpft und mit mutigen Thesen inspiriert.
Future Weekly
#450 - AI Gigafactory in Wien, Cluely, Enhanced Games
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🤖 AI Gigafactory in Wien?
🧠 Cluely
🏋️ Enhanced Games
📞 Fonio telefoniert für 1.000 Kunden
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Production: Christoph Nowotny
Musik (Intro/Outro): www.sebastianegger.com
Production: Hanna Moser
Musik (Intro/Outro): www.sebastianegger.com
Einen wunderschönen guten Morgen, guten Mittag, guten Abend und auch gute Nacht und herzlich willkommen zum Future Weekly Dame Starter Podcast. Wieder mal mit mir, Daniel, und wie immer mit dem Markus. Und wir reden über die AI Giga Factory, warum ich davon so mittelprächtig viel halt und Markus scheinbar auch. Wir reden über Cluli und ob Schummel schon in Ordnung ist. Wir reden über die Enhanced Games, wo Dopen the next big thing ist und über Fonio, die wie gedopt abgehen, aber im guten Sinne. So, without any further ado, auf los. Ja, wir starten mit den News. Boah, ist ja wieder mal so ein 2025-Thema, oder? Irgendwie so, wir haben uns eine Woche nicht gesehen, was ist seitdem passiert? Mann, ich fee, ist halt ein Krieg ausgebrochen, nicht ausgebrochen, ausgebrochen, nicht ausgebrochen. Im Livestream, Präsident drops die F-Bomb, wo ich mir denke, okay, der ist wohl auch mit den Nerven so langsam durch. Ist okay. Ist okay. Irgendwie. Irgendwie schräg und alles live auf Twitter. Wie hast du das so alles wahrgenommen? Haben wir jetzt eigentlich Krieg? Oder nicht?
MarkusNein, Donald hat gesagt, es gibt jetzt eine Waffenruhe.
DanielIst das die zweite Waffenruhe jetzt? Ist das die Waffenruhe von der Waffenruhe der Waffenruhe?
MarkusJa. Es wäre ja einer für sich, es ist ja eine Clowns-Show, was er da abzieht. Es wäre ja auch irgendwie lustig, wenn halt nicht Menschenleben betroffen wäre. Insofern, ja, es ist irgendwie, es ist ein trauriges Zeugnis unserer Welt, was sich da abspielt.
DanielSchon. Ja, es ist irgendwie, so ganz verstehe ich das immer alles nicht, was da so passiert. Und ich meine das auch gar nicht so humorvoll, sondern eher so, ich kenne mich da jetzt gar nicht mehr aus. Und das, obwohl ich, also da tagtäglich das verfolge und das auch neugierig verfolge. Was ich aber so unfassbar krass finde, ist, wie sich die Art und Weise, wie Konflikt erlebt wird, verändert, dass man quasi sieht, da sind B2-Bomber gesichtet worden, die verlassen das einen Tag vor, da sind Tanker dort, und dann siehst du irgendwie ein Airspace wird geclosed und man denkt sich, ouiui, ich kann mir schon vorstellen, was da passiert. Und dann passiert das eine Weile später. Das heißt, wir sind eigentlich besser informiert als so ein durchschnittlicher Nachrichtendienst, wahrscheinlich in den 80ern, 90ern, also was die Fernaufklärung betrifft, ist es unfassbar. Und andererseits, dass da all diese komischen, selbstdarstellenden Politiker immer alles auf Social Media sofort darstellen und teilen, weil ich meine, der Iran ist ja auch recht schräg in der Kommunikation, muss man so sagen. Stell das mal so in den Raum und hast du noch Putin, der da mit rumschwurbelt? Ist schon schräg.
MarkusJa, wir haben sie letzte Woche lang und breit diskutiert. Ich habe mich ja bewusst aus vielen sozialen Netzwerken quasi mir einen Riegel vorgeschoben, dass ich da nicht dranhängen kann und dann jeden Sager von jedem Politiker ständig sehe und das Gefühl habe, ich weiß jetzt mehr als die Geheimdienste bei mir. Es ist wirklich Zeitung am nächsten Tag und dann macht es nicht besser, aber es ist immerhin irgendwie gesammelt.
DanielAlso ich sage nicht, dass ich mehr als die Geheimdienste weiß, um Gottes Willen, ich habe nice Ahnung. Aber das krasse ist, dass da Dinge geteilt werden auf social media, wo man sich denkt, aha, es gibt einen Twitter, ich nenne das Ding jetzt einfach weiter Twitter, weil X finished, verstehe ich immer nicht, was this is. Was die machen, ist, die heißt das, die scannen das Bestellaufgebot von Pizzaservices in der Nähe von Pentagon. Und die wissen, wenn mehr Pizzas bestellt werden, ist irgendeine Krise. Und das heißt, du kannst anhand dieses Pizza-Faktors sehen, uh, da kommt jetzt was. Und da tweetet jemand tatsächlich, ui, das Bestellvolumen ist raufgegangen. Da passiert jetzt was, wenn man sich denkt, what the fuck? Wie krass ist das denn? Und was anderes, was ich gesehen habe, was ich ziemlich krass finde, war, ich folgte tatsächlich auch noch der US-Botschaft. Ich sag mal aus besseren Zeiten, weißt du noch, als es Alexa Wesner gab? Kannst du dich noch an die erinnern? Die war cool. Für die, die nicht wissen, wer Alexa Wesner ist, das war mal eine US-Botschaft drin. Die Dame war, was war denn die? Die war auf nationalem Niveau Leistungssportlerin, VC. Ich glaube auch zwei- oder dreifache Mutter und einfach außergewöhnliche Person und enge Freundin von Obama. So hätte ich sie so in Erinnerung behalten. Und hatte noch ihren Assistenten, das war der Eddie, und Eddie war einfach the nicest guy. Eddie hat mir bei meinem Umzug sein Auto geliehen. Und das war das rattigste Auto. Er war so ein totaler kaputter Volvo. Und ich weiß noch, ich wusste nicht, was für ein Auto er hat. Und dann meine ich, ja, was ist, wenn ich da Kratzer reintun? Und er sagt sie mir, dude, there's like nothing you can do with my car. That can be worse nicht mehr. Weiß ich nicht, was er da jetzt hat. Und dann war das wirklich das rattigste Auto. Er hat nicht mehr abgesperrt, weil er immer meinte, ja, er hofft halt, dass das Ding mal jemand klaut. Das Ding war auch irgendwie so 30 Jahre alt schiefes Lenkrad. Aber ernsthaft, er hat mir das geliehen für meinen damaligen Umzug. Also so war das nahe Verhältnis damals mit dem Personal. Die waren super nett und entsprechend folge ich der US-Botschaft aus Social Media, aus besseren Zeiten. Und jetzt haben die tatsächlich, das habe ich mir gescreenshottet vor ein paar Tagen geschrieben, auf Instagram, every visa adjunction is a national security decision. Da steht da bla bla bla bla bla. Anyone applying for F, M, or J, non-immigrant visa, are requested to adjust privacy settings on all of their personal social media accounts to public. Bla bla bla bla bla. To facilitate vetting necessary to establish their identity and admissibility to the United States. Yeah, und so wie du gerade schaust, habe ich auch, ich habe das dreimal gelesen, weil ich mir dachte, say what? What? Es wird aber auch so ganz nonchalant eben so geteilt. So wie man sagt, bitte links aufstellen oder rechts aufstellen und dass du sagst, es muss auf Public. Und ich hab dann gedacht, ich kenne eine Reihe von Personen, die, sag ich mal, ein bisschen exponierter sind und die vielleicht Kinder haben und Personen des öffentlichen Lebens sind, die private Accounts haben. Und dass man dann denen sagt, du musst das Ding jetzt auf Public stellen, das ist ja auch für viele Leute dann auch eine sehr schwerwiegende Entscheidung. Und dann zu sagen, ja, wenn du das nicht machst, dann darfst du gar nicht mehr einreisen, ist schon eher krasser.
MarkusIn was für einer Zeit wir leben, es ist wirklich Wahnsinn.
DanielDas ist doch schon wirklich, also ich fand das auch ziemlich wild, deswegen habe ich das so gescreenshottet.
MarkusAber dann wundert es natürlich auch nicht, dass niemand mehr in die USA fahrt und sie sich darüber beklagen, dass es keiner Tourismus oder viel weniger Tourismus gibt.
DanielJa, und ich meine, ich muss dazu immer sagen, ich liebe prinzipiell die USA. Nicht jetzt gerade, sagen wir mal so, aber ich mag das Land per se. Roadtrips durch Amerika sind grandios. Es ist ein Land von so vielen verschiedenen Kulturen, die da irgendwie so zusammengemischt leben. Es ist ein interessantes, es ist ein spannendes Land, aber die letzten zehn, zwölf Jahre, ich kann es nicht genau betiteln, ist es einfach so bergab gegangen. Es ist von einem Sehnsuchtsort, sagen wir mal so in den 90ern zu einem faszinierenden Ort in den 2000ern, in 2010ern so das Beispielland, wo man sagt, ja, da wie dort ist es unfassbar. Und jetzt ist man so wie No Effingway. Schon Bild? Schon Bild? Ja, was trinkst du da?
MarkusDas ist eine Himbeerlimonade.
DanielSieht aus, als würdest du jetzt schon irgendwelche Longdrinks laufen.
MarkusMan hätte das ja grundsätzlich so viel macht.
DanielIch denke mir auch, es ist 11.17 Uhr und Markus müsste mir so ein, wie heißt das, Highball Glas? Ich glaube, es ist so ein Highball, oder? Nennt man das so? Highball Glas, diese schönen eleganten, großen Gläser. Da drin sind sehr, sehr, sehr aufregend, der sieht aus wie Eiswürfel mit so Sachen und auch so ein paar Blättchen dazu. Ich glaube, der säuft einfach jetzt schon.
SPEAKER_01Lassen wir mal die Menschen im Glauben, dass ich um 11.17 Uhr meinen ersten Drink zu meinen. Das ist nicht der erste.
MarkusAber es sind sehr gute Podcasts schon entstanden, wenn Leute sich dabei betrunken haben.
DanielJa, einer meiner absoluten Lieblingsepisoden ist von First We Feast, also dieses, dieses, dieses, weißt du, wo man immer schärfer isst. Und da gibt es eins, wo Dave Grohl dabei ist, von den Foo Fighters und er nimmt quasi als Gastgeschenk für jeden Chicken Wing, den sie essen, auch noch einen Drink mit. Und am Ende sind die einfach so wundervoll voll und verbrüdern sich und das ist einfach, das ist toll. Das gefällt mir richtig gut.
MarkusJa, ich glaube, da müssten wir die Aurorrings dann wahrscheinlich ablegen.
DanielIch meine, Kontext, ich glaube, ich habe seit über einem Jahr keinen einzigen Tropfen mehr getrunken. Ja.
MarkusViele Leute, auf allen viele Leute, die einen Aura Ring sich zulegen, trinken. Nur sehr selten.
DanielNein, ernsthaft ist es so für mich, also der Aura Ring, Auror Ring, ich kann das bis heute nicht aussprechen, hat wirklich dafür gesorgt, dass ich einfach gar nicht mehr trinke. Und der Auralring ist für mich aber auch so einer meiner absolut wertvollsten Dinge, die es so gibt, was so, ich meine, ich werde ja bald 44 und das ist so ein Alter, wo man sagt, da kannst du halt auch schon richtig abgerockt sein oder du kannst halt halbwegs das Leben genießen. Und der Aurorring hat da durchaus eine ganz gute Rolle dabei. Und da steht, dass ich fünfeinhalb Jahre jünger bin, tatsächlich, biologisch betrachtet. Was ich gar nicht mal so schlecht finde. Du?
MarkusMir steht, glaube ich, 6,5 aktuell. Nein. Das variiert doch.
DanielSechseinhalb Jahre jünger?
MarkusJa. War auch schon mal viereinhalb, nur.
DanielJa, das hatte ich auch schon. Aber beides, schlimm muss, einer steht bis zehn Jahre älter und du wirst bald sterben. Oder? Das muss schlimm sein. Weil ich meine, so, ob jetzt 5,5 oder ich meine, ich bin competitive. Ich möchte jetzt verstehen, wie ich 6,5 hinkriege. Aber ich habe ja was richtig Dummes gemacht. Ich habe mich ja jetzt für einen vollen Marathon angemeldet.
MarkusDas wird dabei, wobei, ich glaube, Marathonlaufen ist ja gar nicht so gesund, oder? Ich glaube, Halbmarathon sagt man, ist gesund und Marathon ist dann schon so ein bisschen.
DanielJa, und ich bin halt so, okay, ich habe mir gedacht, seitdem ich den Halbmarathon gelaufen bin, ich weiß noch, ich bin durchs Ziel gelaufen, ich war sehr überwältigt von Emotionen an, meine Frau zu sehen, mein Sohn. Und ungefähr zehn Minuten später habe ich angefangen, darüber nachzudenken, wie es denn wohl wäre. Also ich muss zur Erklärung sagen, davor immer wieder bei jeder Ringrunde habe ich mir immer vorgestellt, wie es wohl wäre, beim Halbmarathon dort durchs Ziel zu laufen. Du weißt, was ich meine, so diese Stelle, wo das Rathaus ist und das Burg der habe ich immer wieder so vorstellen müssen. Und dann gibt es aber eine Stelle vom richtigen Marathon, ich sage schon richtiger Marathon, die an unserer Wohnung vorbeiführt. Und seitdem das passiert ist, bin ich jedes Mal, wenn ich laufe, so am visualisieren, wie das denn jetzt wäre. Und das lässt mir einfach keine Ruhe. Jetzt habe ich mit ChatGPT so quasi all meine Laufdaten hochgeladen, gesagt, schau mal, und hier, und ich kriege aber bald noch eine Tochter und weiß nicht, ob ich schlafen werde und ist das realistisch und was hältst du davon? Und ich will mich nicht umbringen und so ist mein realistisches Trainings. Und das Ding sagt, ja, es könnte man hinkriegen. Das heißt, entweder nächstes Jahr Marathon, Aufgabe ankommen oder Halbmarathon, ich bin jetzt zwei Stunden, vier Minuten gelaufen, unter zwei Stunden. Das sind so diese zwei Ziele, aber irgendwie so viel.
MarkusNa gut, das hast du auch im Podcast gesagt, jetzt gibt es kein Zurück mehr.
DanielNein, oder? Aber das ist ja, ich finde ja so bei solchen Zielen, ich weiß nicht, wie es bei dir ist, weil für mich, sobald ich ein Ziel erreicht habe, jetzt bin ich schon schon meistens bei der Zielerreichung, so dass ich eigentlich über das nächste nachdenke. Es ist so die Arbeit.
MarkusDas ist bei mir auch so und es ist eigentlich eine sehr schlechte Angewohnheit, finde ich. Ich finde, man muss sich eigentlich die Zeit nehmen, um einen Erfolg auch mal kurz zu genießen und auch zu feiern mit dem Team. Und da bin ich aber auch nicht besonders gut drin.
DanielIch glaube aber, ich habe mich sehr beschäftigt. Ich habe mich vor Jahren für die Stadt Wien, die haben mir gesagt, Daniel, könntest du nicht die Stadt Wien mal pitchen? Dann habe ich einen Wien-Pitch gebaut. Mir ist mir eine Sache aufgefallen, das war zu der Zeit, als Wien noch immer die lebenswerteste Stadt der Welt war, in Reihe, also Seriensieger. Und ich habe mir aber immer gedacht, wenn du ein Wiener oder eine Wienerin auf der Straße fragst, wie die Lebensqualität in Wien ist, dann werden die wahrscheinlich anschauen und sagen, na Eroasch. Und dann werden sie dir genau zeigen, was alles schlecht ist und warum Wien quasi Dschibuti ist und was da alles nicht funktioniert und überhaupt. Und dann habe ich ein bisschen drüber nachgedacht und habe mir aber damals gedacht, wenn du eigentlich einen Gründer oder eine Gründerin fragst über das Produkt, wie das Produkt denn so läuft, dann werden die sagen, ist okay, aber eigentlich bauen wir an der Version, um das noch zu machen und da fehlt eigentlich noch das und das ist in Beta und wir glauben das. Und deswegen glaube ich, dass diese, nem es nicht Unzufriedenheit, aber nemm es Getriebenheit, slash Unzufriedenheit mit etwas, aber auch die Essenz ist dafür, dass man weiterkommt. Und das ist so für mich so, das heißt, ich habe meinen Frieden mit diesem Mindset geschlossen. Ja, und ich finde es aber ein wichtiges Mindset.
MarkusDa hast du recht. Also ich glaube, man muss ja hungrig bleiben. Ich glaube, es ist trotzdem gesund, wenn man halt in dem Moment, wo man dann ein Ziel auf das man lange hingearbeitet hat, dass man dann schon, das muss ja nicht lang sein, es können ja zwei Tage sein oder es heißt auch nur ein Abend, aber dass man dann schon vielleicht sich die Zeit nimmt, darauf anzustoßen oder halt gemeinsam das auch an ein Ritual zu haben, wie man das feiert. Also ich habe mit meinen Reflexionen mal notiert, das ist etwas, was, glaube ich, instinktiv zu wenig mache. Und das ist, glaube ich, schon wichtig, auch besonders wenn man mit einem Team gemeinsam an etwas arbeitet, dass man ja schon auch Milestones feiert.
DanielJa, gebe ich dir recht. Ich meine, ich sage mal so zum Beispiel, bleibe ich beim Beispiel Halbmarathon. Habe ich jahrelang darüber nachgedacht, schien jahrelang auch unerreichbar, irgendwie auf so einer mentalen Ebene, weil ich mir dachte, das ist einfach so irreweit. Also ich freue mich schon noch immer, dass ich das so quasi für mich gemacht habe, weil es einfach für mich recht viel bedeutet hat. Ich glaube, ich feiere das dann nicht, aber ich nehme es dann auch mit so ein bisschen Zufriedenheit und Stolz mit. Lustige Halbmarathonerinnerung war, mein kleiner Mann hat dann mich quasi im Ziel abgeholt mit meiner Frau, dann sind wir nach Hause gekommen und dann wollte er mit mir nur noch um die Wette laufen. Und das Lustige war aber, meine Beine waren dicht, meine Füße waren auch nicht mehr ganz glücklich, ich war steif, mir hat alles wehgetan. Es waren ja zwei Grad an dem Tag. Und der kleine Mann wollte mit mir um die Wette laufen. Und das kann ich mir auch nicht nehmen lassen. Und dann laufe ich auch gern mit ihm um die Wette. Aber es ist so meine schönste Erinnerung, ist daran, mit ihm in der Wohnung die Gänge auf und ab zu laufen. Und er wollte unbedingt schneller sein als ich. Und er wollte aber auch nicht aufhören. Und bei meinem Sohn heißt das, das ist nicht fünfmal, das ist auch nicht zehnmal. Wir reden jetzt von 30, 40, 50 Mal. Der ist nicht zu bremsen und das aber mit so einem Halbmarathon in den Beinen und man ist einfach fertig und das macht alles zu. Das war schön. Und das ist so eine gute Erinnerung. So wie es eben auch Alexa Wesner war. Das war jetzt eine Heinz-Priller-Überleitung, um den Bogen zu spannen zu den komischen Dingen, die da so gerade passieren. Ich finde das immer wieder arg, wenn wir aneinander dann nicht hören für ein paar Tage. Was da dann wieder passiert. Wir bleiben bei Wien, wir bleiben bei großen Nachrichten. Da ist ein bisschen was durch mein LinkedIn gegeistert und das war so eine Überschrift, das hieß AI, also KI Gigafactory. Und da werden irgendwie 48 Billiarden, Milliarden, Trillionen in Wien investiert, möglicherweise unter Umständen. Und es wirkte ja fast schon trompistisch, wenn ich es mal so sagen darf, was da für News verkündet wurden. Wie siehst denn du das? Also ist das ernst zu nehmen? Weil ich meine, da steht ja Österreich für bis zu 1,75 Milliarden in das Ganze bereitstellen und Horido und Hurra und Tralala. Und mein erstes Gefühl, muss ich ehrlich sagen, das klingt jetzt schon fast fatalistisch, war ja, ja eh, macht das mal. Ich habe mir gedacht, bis die sich dabei geeinigt haben, wer denn da die Stabstelle das Unter, was auch immer, leitet und dann darf und dann planen und bla, bis dahin ist KI irgendwie in jedem Dosenöffner aus China und man braucht das Ding nicht mehr. Vielleicht aber sehe ich das auch ganz falsch.
MarkusIch meine, das Ganze ist ein politisches Projekt von der EU gestartet, die eben mehrere solche Gigafactories in Europa bis 2025.
DanielWas ist denn eine Gigafactory?
MarkusEr ist ein riesengroßes Rechenzentrum, das spezialisiert ist auf KI-Anwendungen, also mit sehr teuren und Hochleistungsgrafikprozessoren ausgestattet ist. Und damit halt die Infrastruktur für KI-Entwicklung auch in Europa stärken soll. Das klingt nicht Laptop-Klasse, oder? Ich weiß, was du meinst. Also es ist natürlich nur, weil da jetzt ein Rechenzentrum steht, das noch so gut ausgestattet ist und man muss jetzt auch sagen, noch so gut ausgestattet. Wir reden davon, dass Microsoft und Co. sich in Amerika Atomkraftwerke bauen, weil sie so Energiebedarf ihrer Rechenzentren und alles andere schon so stark übersteigt. Gleichzeitig ist es natürlich jetzt aus einer österreichischen Perspektive, wenn es darum geht, wo siedeln sich in Zukunft auch Tech-Konzerne bzw. Te-Unternehmen an, dann ist das wahrscheinlich schon eine gewisse Signalwirkung, so halt wie Politik immer eine Signalwirkung hat. Das heißt, ich glaube, es macht aus einer österreichischen Sicht Sinn, dass man sich dafür bewirbt, schon allein deshalb, weil man dadurch hoffentlich etwas in Bewegung bringt. Das ist ja ein Konsortium, das ist eine Partnerschaft zwischen Public Money und Private Money. Es braucht da jetzt auch Unternehmen, die Geld in die Hand nehmen. Selbst wenn man dieses Konsortium nicht bekommt, oder wenn man das EU-Geld nicht bekommt, kann ich mir vorstellen, dass aus diesem Projekt trotzdem etwas wird, sei es dann ein bisschen anders, sei es ein anderer Scope, sei es eine andere Zusammenstellung. Aber allein die Initiative, dass man sich da bewegt, ist, glaube ich, schon gut.
DanielIch meine, ja, ja, ja, ja, ja. Ich meine, nur wenn man es liest, da steht irgendwas über 100.000 spezialisierte KI-Prozessoren, bla bla bla und die wollen 1,75 Milliarden investieren, es müssen aber verbleibende 3,25 Milliarden tatsächlich von privaten Partnern, Unternehmen finanziert werden. Ich finde das alles super geil, nicht falsch verstehen. Ich bin leidenschaftlicher Europäer und ich liebe Österreich. Ich liebe es einfach. Und es gibt jeden Tag, wenn ich dann irgendwo durch diese wunderschöne Stadt gehe, Dinge, die ich aufs Neue entdecke und die ich mag. Aber was mich halt so unfassbar nervt, ist, es sind einfach so Überschriften und es sind so politische Schnellschüsse. Für mich ist es so, wenn du in der KI-Welt bestehen willst, brauchst du Energie. Du brauchst richtig viel Energie. Und dann kannst du dich auch um irgendwelche Gigafactories sorgen. Ganz ehrlich, würde man sagen, wir machen, ich sage jetzt was ganz politisch Inkorrektes, aber etwas, wo ich auch nicht fundamental glaube, wir bauen ein paar zum Beispiel Atomkraftwerke irgendwo hin, die allerdings nach neuestem Standard gebaut wurden, die so und so viel Energie liefern werden. Möglichst effizient, möglichst vorausschauend. Ich glaube, wer Energie hat, zieht all die anderen an, weil die brauchst du. Wie wenn du früher gesagt hast, du brauchst einen Fluss und den Fluss baust du eine Mühle, und wenn du eine Mühle und einen Fluss hast, kannst du auch alles andere hinkriegen. Du kannst ohne einen Fluss kannst du kein Dorf bauen. Und dieses Energiethema, ganz ehrlich, bau hier 10 Gigafactories hin. Wenn du nicht Strom oder Energie ohne Ende hast, mir ist natürlich vollkommen klar, dass es da einige Technologien gibt, die das vielleicht auch irgendwie in den nächsten Jahren abwenden können. I know. Aber wie du sagst, wenn Microsoft Atomreaktoren irgendwo hinstellt, weil sie selber wissen, sie brauchen das, die Chinesen rampen das raus. auf was erneuerbare Energien betrifft. Das ist ja unfassbar, wenn man sich die Zahlen anschaut, wie das in den letzten Monaten raufgeht. Wie krass die in diesen Bereich investieren. Und wir in Europa sagen, ja, wir machen eine Giga Factory 2028 und der Strom, ja, der kommt aus der Steckdose. Und der Putin denkt sich, yes, das machen wir. Ach, komm schon. Du weißt, was ich meine? Das ist das, was für mich dort fehlt.
MarkusSo, rand over, aber man kann auch ganz grundsätzlich hinterfragen, ob diese Strategie der EU, dass sie da jetzt, was ich glaube, fünf AI-Gigafactories in Europa hinstellen über einen Bewerbungsprozess. Das ist halt top-down und wieder eher zersplittert. Es wäre vielleicht klüger, dass man sich anschaut, wo passiert schon sehr viel im Bereich KI zum Beispiel. Ja, also dass man sagt, da gibt es sowieso schon ein Netzwerk an Startups und Unternehmen, die in dem Bereich wirklich gut dabei sind. Sei das jetzt in Frankreich, sei das in München. Es passiert ja durchaus etwas in Europa. Und dass man sagt, okay, da investiert jetzt auch, man wird europäisches Geld investiert und da wird es gehebelt und kann das gleiche Prinzip sein. Das ist halt das Problem, die EU ist halt immer noch ein Zusammenschluss von den Mitgliedstaaten. Und diese Mitgliedstaaten haben halt alle ihre eigenen Interessen und das hält uns sich ja auch oft auch zurück, weil man dann halt alle glücklich machen muss.
DanielAber es bringt uns ja um. Weißt du, wie man realistisch muss man sagen, genau das bringt uns ja um. Wenn man sich anschaut, die anderen schreiben sich da über Twitter, ich schieße gleich auf dich und die anderen sagen, ja komm, mach doch du, Onk. Und ich sage, ich habe meine B2-Bomber am Weg zu dir. Nicht, dass es richtig ist, das meine ich nicht. Mir geht es nur um die Geschwindigkeit der Execution versus, wir sagen, 2028 ist der Spatenstich, ist es in drei Jahren. Das heißt, bis das Ding steht, reden wir von 2031, dann kommt aber vielleicht die Planungsfirma, die den Flughafen gebaut hat in Berlin. Das heißt, 2045 steht das Ding, aber hat noch kleine Mängel. Und 2050 möchte man dann hochfahren, aber nur bei 30 Prozent, weil der Strom nicht da ist, weil da irgendwo ein Weiler ist in der Nähe, wo seltene Spechsorten irgendwie ihre Eier eingelegt haben. All das ist richtig und berechtigt. Aber man muss einfach sagen, hey, wenn du kein Tempo machst, dann, ja, und ich glaube halt auch sehr an organisches Wachstum. Beispiel ist, wie gesagt, Heilbronn, da gibt es den E-Pi, diesen Innovationspark Künstliche Intelligenz, da passiert schon ganz viel, da nimmt ein private Unternehmen richtig viel Kohle in die Hand. Ganz ehrlich, nimm das Geld und bau den Kraftwerk hin und feuerfrei. Das könnte man machen. Weiß ich nicht. Das klingt ja so negativ, wenn ich das immer sage, aber I'm not so impressed.
MarkusDu hast viele richtige Punkte gesagt. Ich glaube, aus einer rein österreichischen Perspektive macht es trotzdem Sinn, sich da drauf zu bewerben. Aus einer europäischen Perspektive. Glaube ich, gebe es bessere Wege, dieses Thema anzubauen.
DanielWeißt du was? Ich gebe dir ein Beispiel. Das wäre wie wenn ich sagen würde, ich bewerbe mich jetzt hiermit öffentlich als Moderator des Song-Contests. So. Und dann poste ich das ganz groß und sage, ich würde das gerne machen und ich weiß, da werden so viele Millionen Leute zuschauen und warum ich das habe. Und da gibt es eine Ausschreibung. Wir beide wissen, Nummer eins bin ich nicht für qualifiziert, Nummer zwei wissen wir, steht auch sicherlich schon lange fest und das geht auch gar nicht so als außenstehende Person rein. Ich habe übrigens auch keinen Bock auf das Thema, ist auch wirklich nicht mein Thema. Aber was ich sagen will ist, ich könnte jetzt mit einem PR-Agent nehmen, die das auch groß verkünden, dass ich das will und warum ich dafür genau passend wäre, jahrelange Bühnenerfahrungen, zwei Sprachen, bla bla bla bla bla und ein bisschen Tam-tam machen. Und vielleicht greift das jemand auf und schreibt darüber. Und vielleicht kriegt man dadurch ein bisschen Rückenwind. Aber man weiß an Tag 1, yeah, probably not gonna happen und es wäre auch schon viel zu spät, sich damit zu beschäftigen. Jetzt grübelt er, wie das Beispiel ist.
MarkusZu spät, es ist spät ist besser als nie. Also ich schau gut, dass ich sagen. 2028, come on. Ich gebe dir recht, es ist zu spät.
DanielAber 2028 wollen sie beginnen mit dem Ding. Komm, es ist wie wenn ein Einbrecher von meiner Tür. Schauen es, wie wenn ein Einbrecher von meiner Tür steht und ich sage, Moment! Und dann fange ich einfach an, meinen Ofen anzuwerfen und dort fange ich an, Blei reinzugießen und mit dem Blei probiere ich mir dann eine Knarre zu bauen und warte, bis das Ding abgekühlt ist, dass ich mich verteidigen kann. Ich meine, es ist ein Ansatz, aber wie gesagt, ich glaube, das Timing ist nicht ganz optimal.
MarkusIch muss jetzt kurz recherchieren, dann wirklich erst 2028 Sparten-Stück ist, ob das nicht dann fertig ist. Soll das nicht dann starten?
DanielGeplanter Start ist laut EU-Plan bereits 2028 geplan.
MarkusOb natürlich, wir wissen alle Verzögerungen etc., aber ich glaube, die sollen 2028 schon laufen.
DanielAlso für mich ist der Satz, geplanter Start für die AI-Gigafactory ist laut EU-Plan bereits 2028. Come on. Also schon zweimal das Wort Plan in dem Satz. Bereits 2028. I don't know. Ich finde es geil, aber ich würde es einfach richtig geil finden, wenn man da irgend so einem Chef-Executor das Ding gibt und sagt, bau das Ding so schnell wie möglich hin und bau die Infrastruktur dafür. Feuerfeier. Ich meine, ohne jetzt Namen zu nennen, du weißt, es gibt ja zum Beispiel in Deutschland so ein paar, so super geile Unternehmen. Ah, das wäre geil. Stell dir vor, da würde ich jemanden wie einen Markus Fuhrmann nehmen, der, na, wie heißt das? Grofius. Und sagst zu jemandem wie ihn, Markus, angenommen, du hättest 5 Milliarden und deine Aufgabe wäre, so ein Ding zu bauen und es geht darum, das so schnell wie möglich das Beste hinzustellen. Was brauchst denn du da? Und stell dir vor, und wen bräuchtest du denn da? Und dann würde man sagen, wie wenn man sagen würde, man möchte, dass Europa gegen die besten Fußballspieler aus Südamerika spielt, man sagt, in drei Jahren ist das Spiel oder in zwei, wer wären denn die besten Spieler? Wo wäre denn der beste Trainingsort? Und wer wären denn die besten Trainer? Und ich bin der Überzeugung, wenn du das so angehst, dann passiert auch was. Aber so ist es so, dass man sagt quasi, ja, der Kreisliga-Verein und unter Tupfingen, da fangen wir dann an und dann werden wir es so langsam raufziehen. Aber das große Problem ist, da gibt es keine Duschen. Also wie mit dem Strom. Das heißt, die Spieler müssen dann nach Hause fahren zum Duschen, aber das klappt dann auch sicher. Man sagt Ronaldo, hey, das geht doch gar nicht. Wie soll ich denn meine Frise wieder hinkriegen nach dem Spielen? Da kann ich doch nicht rausgehen, wenn meine Haare nicht gut sind. Und dann ist schon beim Spatenstich klar, Ronaldo kommt nicht.
SPEAKER_01Ja.
MarkusYou have a point. Ich weiß. Auch nicht ganz so einfach, wie du es darstellst aus der anderen Richtung. Also ich glaube, es müsste ja idealerweise müsste ja die Initiative aus der Privatwirtschaft kommen und es ist wahrscheinlich auch zu wenig von davon da. Aber ja, das ist grundsätzlich eines der großen Dilemma. Wie schaffst du es, große Infrastrukturprojekte möglichst agil und von den richtigen Leuten umsetzen zu lassen? Und da gibt es, glaube ich, jetzt keinen Blueprint, der hundertprozentig funktioniert.
DanielIch meine, ein lustiges Beispiel. Stell dir vor, du würdest bei der Bitzen Brazils sagen. Stell dir vor, bei der Bitzen Brazils würde Ursula von der Leyen plötzlich auftauchen und sagen, ehrlich, das wird unser Vorzeigeprojekt. Die von euch, die richtig Bock drauf haben, da drüben reden wir, wir machen jetzt so eine Gruppe und ich mache euch, ich räume euch alles aus dem Weg, was es gibt. Das könnte ja funktionieren.
MarkusNa, wer ist dann die Gruppe? Das ist, glaube ich, das, wo wir.
DanielDie müssen sich bewerben.
MarkusDu bräuchtest sowas wie ein SEAT.000 Buyers und also. Du musst unkompliziert machen.
DanielDu musst das nur machen wie SEAL Team 6. Du musst quasi sagen, aus den besten der Besten gibt es einen Bewerbungsprozess und die, die durchkommen, die kriegen aber auch alles, was sie brauchen. Und wenn du dann da bist, dann kannst du sagen, ich brauche aber hier einen Alu-Zahnstocher mit einem schallgedämpften Heckrotor. Ja, das ist kein Thema. Mach mal.
MarkusJa, wenn Sie sich anschauen, wie NASA und DARPA das in den 60er, 70er Jahren hinbekommen haben.
DanielHalt Militärunterstützung. Nicht, dass ich jetzt der Militarist bin, aber die haben natürlich ganz andere Arten und Weisen, auch Sachen durchzuführen. Und da wird gesagt, so wird gemacht. Und da wird gemacht. Natürlich auch, wir wissen, da gibt es genug Projekte, die nie funktioniert haben. Kennst du die Geschichte von deren Sturmgewehr, wie das tierisch in die Hose gegangen ist? Die haben ein Sturmgewehr entwickelt, das damalige M16. Das kennt man vielleicht, dieses typische schwarze Ding mit dem Griff obendrauf. Große Innovation, leichtes Projektil wurde gemacht. Und das Besondere war, das Ding galt als selbstreinigend. Das heißt, du musstest die Waffe einfach gar nicht mehr putzen. Mit dem Ergebnis, das ist jetzt eine verkürzte Geschichte, dass das Ding eingeführt wurde, hat perfekt funktioniert und dann wurde es im Vietnamkrieg ausgeliefert. Aber man hat nicht die Munition genommen, die empfohlen wurde, sondern von dem billigsten Anbieter. Diese Munition war aber vollkommen anders als das, was der Hersteller im Kopf hatte, mit dem Ergebnis, dass die Waffen komplett, komplett verschmutzt sind und komplette, komplette äh, komplette Einheiten im Kampf umgekommen sind, weil ihre Waffen, wie heißt das, Ladehemmung hatten. Sie haben auch kein Putzzeugs bekommen, weil es hieß, die Dinger brauchst du ja nicht reinigen, aber eben mit der entsprechenden Munition. Und die Munition, die aber ausgeschrieben wurde und der billigste war, hat das nicht gemacht. Das US-Militär wollte das erstmal nicht wahr haben, sprich, man hat es erstmal totgeschwiegen. Die Soldaten haben sich dann selbstständig Putzwerkzeug und bla bla bla besorgt. Jada, jada, jada. Und erst später hat man die richtige Munition dann auch verwendet. Aber du musst dir vorstellen, dass es natürlich dann auch wie sowas nach hinten gehen kann, losgehen kann. Ich weiß nicht, wie ich drauf komme, aber ja, die Soldaten haben es gehasst, haben es den Mattel Gun genannt, was auch so wie ein Plastikgewehr. Ist aber bis heute noch immer in der einen oder anderen Form im Einsatz und jetzt ziemlich refined. Aber sowas passiert natürlich auch, wenn das Militär sich um Dinge kümmert. Also es kann gut funktionieren, es kann auch tierisch in die Hose gehen. Ja, haben wir wieder was gelernt.
MarkusIch glaube, das war eine wunderschöne Überleitung zu unserem nächsten Punkt, oder?
DanielRichtig, und jetzt darfst du es aufgreifen.
MarkusAlso etwas, was auch sehr gut funktionieren kann oder tierisch in die Hose gehen, ist eine Art von Marketing, bei der man probiert, Grenzen auszureizen, also besonders zu provozieren und besonders aufzufallen, indem man halt Dinge sagt, die eigentlich, ich nenne das mal, politisch nicht ganz korrekt sind.
DanielJa, die beiden Brüder. Entschuldigung nicht an das Wort, weil diese Baulegs sind ja ganz fantastisch da drin. Gibt es die noch?
unknownGott.
MarkusIch glaube, also habe ich schon sehr lange nichts mehr gesehen. Ich bin mir nicht sicher, ob ich sie mal geblockt habe auf LinkedIn. Ich glaube sie auch. Ja, so wirklich.
DanielAnyway, ist mir nur gerade eingefallen.
MarkusEs gibt ein amerikanisches Startup, das hier jetzt mal wieder sehr stark auffällt und dadurch auch viel Öffentlichkeit bekommt, namens Cluli. Und Cluli sagt relativ offen raus, wir sind überzeugt, dass Schummeln einfach aktuell, also Schummeln mit Large Language Models in Job Interviews, in Schulprüfungen, was auch immer, dass das einfach mittlerweile nicht mehr verpönt sein sollte und dass das eigentlich voll okay ist und wir machen ein Produkt anders super laut. And außerdem sind wir mit allem, was wir machen, filmen wir und wir machen eigentlich eine Media Show draus. Das ist halt circa Clouly. Es gibt dann diverse Storys, dass halt einer von den Gründern ist bei der Uni rausgeflogen, weil er dieses Tool halt offen genutzt hat und ein anderer hat es von seinem Job gekündigt worden, weil er im Interview das benutzt hat. Ja, was sagst du? Würdest du bei einem Jobinterview Cluli nutzen?
DanielEs ist extrem spannend, die Frage. Extrem spannend. Also würde ich das bei einem Jobinterview benutzen? Nein, weil ich glaube nämlich an was anderes. Muss ich kurz dazu sagen. Ich glaube halt daran, dass ein Körpersprache und Mimik immer irgendwie verrät, ob man nun ehrlich ist oder nicht. Und ich bin jemand, der fundamental an authentisches Verhalten glaubt und an Ehrlichkeit. Und das ist für mich das Wichtigste überhaupt. Wenn du natürlich ein Setting hast, wo du bei einer Bewerbung bist, wo es darum geht, bestimmte Kriterien zu erfüllen und alle machen das und alle, nehmen wir mal Amerika als Beispiel. Du kennst diese typischen Beispiele, wo es Unis gibt, wo die Kids nur durchkommen, wenn sie so und so Medikamente nehmen, um besser zu lernen und das nehmen dann alle und dann werden die sich alle noch irgendwo bewerben und dann nehmen das alle, ja klar. Musst du dann halt auch mithalten. Generell ist das ja immer nur ein Ergebnis von einem Prozess. Dass man natürlich effizient arbeitet, davon halte ich auch sehr viel. Das ist so für mich so, geht es darum, effizient zu sein, ja klar, geht es darum, die Unwahrheit zu sagen, nein, davon halte ich genau gar nichts. Das heißt, lange Antwort ja, um effizient zu Antworten zu kommen, die ich ohnehin geben würde. Nein, wenn es darum geht, die Unwahrheit zu sagen. Macht das Sinn? Ich gebe dem Beispiel, vor vielen Jahren auf der WU gab es diese Knockout-Prüfung, du weißt, diese typischen Multiple-Choice-Dinge. Ich habe da nicht inhaltlich gelernt, sondern es waren eine Marketingprüfung, es gab 1200 Fragen und ich wusste bei der Frage, wenn dort obwohl steht, suche ich nach Sondern in der Antwort. Ist das Schummeln? Nein, das ist effizientes Lernen. Und in dem Kontext, ja, würdest du es benutzen?
MarkusIch finde, deinen Scope ist wahrscheinlich gut für all das, was eh nur auswendig gelernt wird und wo du das Gefühl hast, dass es nach der Prüfung nichts mehr wert. Dann kann man sich das wahrscheinlich so ersparen. Ich glaube, das, was passieren wird, jetzt ganz grundsätzlich einfach in unserem Bildungssystem, ist, dass es eine Veränderung geben wird, dass genau solche Prüfungen einfach nicht mehr so funktionieren, dass man wozu führt das natürlich? Diese Prüfungen sind in erster Linie ein Aussieben. Also es geht einfach darum zu schauen, wer hat die Hardnäckigkeit und die Durchhaltekraft, dass er halt da genug lernt, um durchzukommen. Das heißt, was das Resultat sein wird, ist, dass deutlich mehr Leute dann halt auch betreut werden müssen oder halt dann auch tatsächliche Bildung erfahren. Und da kann dann schon auch wieder AI dazukommen über Personal Tutoring etc. Also ich glaube, ganz generell Bildungssystem wird sich stark verändern auf Basis von solchen Tools, von generell künstlicher Intelligenz. Im Bewerbungsverfahren würde ich es nicht nutzen, aus dem Grund, den du angesprochen hast. Denn Bewerbungsverfahren ist ja immer beide Seiten. Also ich will ja auch als Bewerber, dass ich als Person dort gut reinpasse und dass das, was ich halt auch so wie ich bin, das dort Wert hat. Insofern, wenn ich mich dann groß verstelle und auf Basis von AI Antworten gebe, die ich normalerweise nicht geben würde, dann glaube ich, hilft es keinem von beiden langfristig. Ich glaube, auch auf Basis davon wird sich halt auch Interviewverfahren wieder stark verändern und wird wieder mehr in-person sein. Also es ist sicher jetzt ein Push zurück in Face-to-Face-Interactions, weniger Digitalität, wenn es um menschliche Funktionen gibt.
DanielAlso so zwei Gedanken dazu. Nummer eins muss ich sagen, für mich Bewerbungsverfahren oder auch die Art und Weise, wie man sich kennenlernt. In meinem Job als, speziell als Moderator, ist es ja sehr oft so, dass ich in sehr kurzer Zeit Teams kennenlernen muss, mit denen ich lernen muss, umzugehen. Das heißt, ich komme irgendwo zu einem Kunden und das ist ein großes Team, sagen wir mal, manchmal 20, 30, 40 Leute und man lernt die Leute halt face-to-face kennen. Und das Witzige ist für mich, ich würde behaupten, ich bin neugierig, wie du das siehst, sehr häufig, wenn man den Leuten in die Augen schaut und sich die Hände schüttelt und sich zunickt und einfach mal sich vorstellt und die ersten ein, zwei Minuten mit den Leuten verbringen, kann man schon so viel über eine Person merken. Und das ist so viel wert für mich oft. Und sehr häufig merkt man auch, oh, die Person könnte trickreich werden, die Person ist so, die Person ist so, aha, aha, aha. Ich glaube, da wird es einfach bei Bewerbungsgesprächen einfach noch mehr der Fokus drauf kommen und all diese Aussiebdinge. Ich glaube, das wird so auf die Spitze getrieben, dass dann Dinge passieren, wie zum Beispiel die Enhanced Games, die ja nächstes Jahr starten, du weißt, die Enhanced Games, was ist das Olympia mit Doping? Quasi, wenn alle dopen, ist man irgendwann so an so einem Punkt, wo man sagt, okay, lassen wir es doch für alle. Die dürfen das einfach alle benutzen und dann schauen wir mal, wer sich da raus rauskämpft. Weil sind wir es ehrlich, Technologie wird so schnell vorangehen, ob das nun irgendwelche Chips sind, die in den nächsten Jahren in unsere Hirne getan werden, Kontaktlinsen, irgendwelche coolen Metaglases, you name it. Da kommt, es wird einfach so viel kommen, dass du einfach verstehen musst, dass da wahrscheinlich Leute dabei sind, die etwas haben, was noch keiner drauf hat. Ja, go for it. Such nach anderen Dingen, die da hervorstechen. Ich bin übrigens total gespannt auf die Enhanced Games nächstes Jahr. Also wo man quasi drauf losdopen darf, wie man möchte. Ich glaube, das wird ziemlich geil. Glaubst du nicht?
MarkusJa, bis dann. Ja, ich meine, ich glaube, das wird halt auch. Werden schon ein paar Weltrekorde, werden da wahrscheinlich schon purzeln, gleichzeitig. Ich weiß nicht, ob es schon auch etwas, wo einfach die Langzeitfolgen nicht abschattet sind. Also ich glaube, es schreckt auch viele Sportler ab. Also die wollen einfach dieses Risiko nicht eingehen. Also es ist wieder die Frage, sind dort wirklich die Besten? Also dieses Delta zwischen nicht die Besten, die es so nicht schaffen, an die Spitze zu kommen, aber eben vielleicht mit Doping einfach dieses Delta überhaupt.
DanielIch hätte Vorschläge. Ich hätte Vorschläge, wie man es besser machen könnte. Also schau, ich finde zum Beispiel, die Athleten sollten nicht für Länder starten, sondern eher für Pharmakonzerne. Okay? Das heißt, du startest für zum Beispiel Bayer und ich starte für Novartis. Und dann schaut man aber auch, wer von uns noch nach fünf Jahren übrig ist, wer noch nach zehn Jahren beide Köten hat, wer vielleicht nach 20 Jahren irgendwie schon längst Amok gelaufen ist. Und so schaust du halt immer so nach den Gewinnern. Weißt du? Das ist doch ganz geil.
MarkusIch meine, moralisch ist das schon ziemlich schlickrat ist, oder?
DanielJa, das ist total schlimm, moralisch. Das ist halt wie MMA, nur auf noch krasser.
MarkusJa, und es passt wunderbar in unserer Welt, du hast schon recht.
DanielOder? Ist doch perfekt. Weil ich meine, es gibt ja sowas, das nennt sich Roid Rage, habe ich mir mal sagen. Das sind die Leute, die halt Steroide nehmen wie irre, die sind auch hyperaggressiv und die haben halt alle so ihre Probleme. Stell dir vor, dass da irgendwie, keine Ahnung was, irgendwie das Staffelschwimmen und dann sind die alle total Roid Rage und gehen sich gegenseitig an die Kehle beim Schwimmen. Das hat schon witzig irgendwie. Dann haben die auch noch alle Bartbuchs. Ich finde die Herren dort super, das sind nicht die Herren, das sind die Damen. Oh, oh, oh, oh, oh, oh. Weil da gibt es so schöne Aufnahmen von Stefan Raab vor vielen, vielen Jahren, wie er dann irgendwie bei irgendwelchen Gewichthebersachen waren und sagt, Chugisi, haben Sie irgendwie hier ein bisschen gedopt? So eine Dame, die offensichtlich aussieht wie ein Herr? Was ich auch total in Ordnung finde, ich meine, jeder wie er will, und diese Person sagt, nein, ich werde doch nie was nehmen. Es hat einfach so eine Komik an sich. Ich finde das total geil.
MarkusJa, also ich weiß nicht, für mich ist aktuell eher so das Gefühl, dass ich mich davon entferne. Also für mich. Bewusst bei solchen Dingen dann halt auch fast die Gegenrichtung einschlage und ich finde es einfach teilweise so graslich, dass ja ich nicht mehr dran ergötzen kann.
DanielNö, das kann ich noch immer, aber schau realistisch. Ich finde es geil, wenn ich laufe, gehe, ich nehme Wasser mit und ich finde das super. Und ich finde, es gibt nichts Schöneres als Langstrecken laufen, was für mich so eine der puresten Sportformen ist. Weißt du, was ich meine? Es ist man selber und fertig. Und ich würde nie in meinem Leben irgendwas nehmen, was da mir auf die Sprünge hilft. Also ich lehne das an.
MarkusAber auch der Konsum von sowas finden. Konsum nicht im Sinne von, du nimmst, aber sich sowas anzuschauen, ist ja auch Junk, oder?
DanielJa, aber es ist für mich so, es ist für mich das Ergebnis von etwas. Weißt du, nehmen wir mal das Fahrradfahren zum Beispiel. Du weißt aber, seit den 80ern oder 90ern liest man immer mal wieder darüber, dass grundsätzlich, um an der Spitze mitzuhalten, wahrscheinlich die meisten da mal so ein bisschen das eine oder andere Spritzlein genommen haben könnten unter Umständen. Ich weiß, es gibt vielleicht ein, zwei von euch, die sich besser auskennen, bitte man möge mich korrigieren. Aber so grundsätzlich ist das ein Sport, der viel Leistungssteigerung erlebt hat, nennen wir es mal so. Und irgendwann muss man sagen, hey, wahrscheinlich machen die das eh alle. Und wenn man dann einfach sagt, okay, nachdem ihr das eh alle macht, nachdem eh alle unehrlich sind, ja gut, dann halt nicht. Dann macht das halt so. Und dann macht man eine offene Klasse.
MarkusJa, also ich verstehe genau, was du meinst, aber meines Erachtens ist das schon auch mal ein großer Unterschied von, nämlich, ist genau das, was du jetzt auch in der Politik siehst. Es ist die, davor ja, gab es Arschlöcher, die das System ausgenutzt haben und haben unter der Hand Scheiße gebaut. Und jetzt machen das halt die Leute einfach offen raus. Da ist Korruption in Trump-Umfeld, das ist einfach Gang und Gäbe und da schämt sich auch niemand mehr davon davor. Und ich glaube, dass das schon von der Signalwirkung und von dem, was das mit der Gesellschaft macht, ist das schon noch einmal eine Stufe drüber.
DanielJa, du hast komplett recht. Nein, aber wie gesagt, ich kann mir nicht vorstellen, wie das gut sein kann, außer für komplett unerwünschte Nebeneffekte. Nennen wir es doch mal so. Also, oder ich drehe es mal um. Interessiert mich, das irgendwelchen Sportlern zuzusehen, von denen ich weiß, dass sie sich alle was reingepfiffen haben? Nein, natürlich nicht, weil du weißt ja nicht, wer, was, wie, wo, in welcher Form sich reingepfiffen hat. Das heißt, es ist ja vollkommen uninteressant dann. Okay, cool. Aber das muss ja nach hinten losgehen, irgendwie in irgendeiner Form. Weil da gibt es so viele, wahrscheinlich so viele Feinheiten, wie das sich triggert. Weil ich kann mir nicht vorstellen, dass es so perfekt durchdacht ist. Dass es da irgendwelche Handicaps gibt und weil du seit drei Jahren dir das reinpfeifst, aber ich seit vier Jahren, aber ich nehme die Steroidefilm für Pferde, aber du für Meerschweinchen. Das kann doch nicht irgendwie so vergleichbar sein. Das heißt, es muss nach hinten losgehen. Und dann sind es aber Produkte, die auch durchaus mal ein bisschen auf die Emotionen schlagen und auf den Körper per se, Bartwuchs, Haarwuchs, Akne. Das muss doch einfach zu einer perversen Komik führen, die das ganze Ad absurdum führt.
MarkusGlaube ich auch, dass der Unterhaltungswert natürlich unglaublich groß ist. Es ist halt Brot und Spieler. Gleichzeitig, ja, glaube ich, aus einer gesellschaftlichen Sicht einfach führt es zu einer weiter Verrohung jeglicher moralischen Standards.
DanielJa, das haben wir ja sowieso schon, oder?
MarkusJa, aber es ist ein weiteres Puzzlestück. Aber ja, es ist.
DanielIch meine, schau dir nur mal die Zahlen an, die Onlyfans schreibt. Welche unfassbaren Umsätze das schreibt. Onlyfans als Beispiel. Dann schau dir mal an, welche Leute gerade sich auf Social Media Berühmtheit erfreuen, noch dazu on top. Dann schauen wir uns die politische Klasse an. Das stimmt alles, oder?
MarkusAber muss man ja eigentlich dagegensteuern und nicht noch mehr in diese Richtung, oder?
DanielJa, aber das tun wir doch in unseren Privatkindergärten. Das sind die Bubbles, die wir haben, wo die Welt noch halbwegs in Ordnung ist, wo man sich über Dinkelbrot unterhält. Und so solche Dinge, Dinkelbrot, Wuhmfahrräder und solche Sachen und in welchem Kinderhotel man ist, aber so außerhalb davon. Man sollte der politischen Klasse einfach sagen, ihr dürft nicht mehr mit Limousinen fahren, ihr müsst mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren. So als Reality-Check. Da lernt man viel.
MarkusRecht weiter Sprung, finde ich.
DanielJa, ich finde schon.
MarkusIch lerne da extrem viel. Ich fahre ja viel mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Ich habe jetzt das Gefühl, was ein Trump abliefert, ist weitaus weniger anmutend als das, was ich in öffentlichen Verkehrsmitteln erleben darf. Ja, ja. Das ist und ich genau das gleiche kriege ich halt auch, wenn ich mehr und mehr solche Formate sehe, die halt einfach null inhaltlichen Wert mehr haben und einfach nur banalste Brot und Spiele sind.
DanielIch gebe dir ein Beispiel noch, was für mich so ein bisschen Oliver Pocher und dieser, wie heißt denn der Typ da, dieser Proteintyp, mit dem der Eric den Podcast hat. Ich weiß es nicht. Christian, du weißt, wie ich mein Erik und ein zweiter haben Podcast-Status.
MarkusJa, haben einen Podcast, ja, irgendwas ein Fitnessdude, ja. Und der ist der Podcast.
DanielGenau, und ich finde das ganz cool und blablabla und der Fitnessdude, der ist auch auf Social Media relativ vocal. So. Und aus irgendeinem Grund haben der und Pocher sich miteinander angelegt. Und das ist dann auch schon eine sehr spezielle Baustelle, muss man einfach so sagen. Ich lasse es mal so im Raum stehen, aber ein Oliver Pocher, der für mich so sowieso unterste Schublade ist, ein unterstes Niveau und eigentlich weiß ich nicht. Und der Typ, die sich dann, und es ging darum, dass der Typ irgendwie bei der Geburt seines Kindes seiner Frau irgendwelche Proteinshakes gegeben hat, was ich ja vollkommen nachvollziehbar finde. Und Oliver Pocher hat sich dazu eingemischt und dann haben die das auf LinkedIn und auf Instagram miteinander ausgefochten.
MarkusJa. Social Media Beats.
DanielJa. Haben wir noch so zum drüberstreuen noch irgendwas Kluges? Ich habe was Kluges, ich werde heute noch den Demo-Day vom i2C moderieren, was für mich immer so ein absolutes Highlight ist, weil ich weiß, da sind ein paar Startups, die präsentieren, Studentinnen und Studentinnen, und da werden bestimmt ein, zwei dabei sein, indem wir in ein, zwei, drei Jahren in unserem Podcast drüber sprechen. Einfach super smarte, super gut ausgebildete, super driven Personen. Und das ist für mich so immer einer meiner jährlichen Highlights. Ganz kleine Veranstaltungen, richtig smarte Leute, die richtig geil delivern. Und das ist so meine kleine Bubble, in der ich mich auch immer total wohlfühle. Wollte ich mal erwähnt haben.
MarkusWir haben auch eine richtig coole Story aus Österreich. Ein echter Champion, der sich da mittlerweile herausbildet. Alte Bekannte waren auch, glaube ich, schon mal vor einigen Monaten Rockstars, aber Phonio, die KI-Telefonassistenten machen, haben mittlerweile mehr als 1000 Kunden, mehr als 500.000 Telefonate. Sind bootstrapped, aber bereiten jetzt schon eine Series A-Runde vor. Das ist ein sehr heißer Space, wo sich unglaublich viel tut, auch international. Israel hat da auch ein Startup, das gerade unfassbare Bewertungen ausruft, wie man sich erzählt. Und es ist gut, dass wir da einen Player haben aus Österreich, der mitmischt und halt auch wirklich gut am Exekuten ist. Jetzt hoffe ich, dass das weiter so vorangeht, weil es schon gut ist, wenn sich da auch eine nächste Generation an echten Startup-Champions herausbildet und da gibt es jetzt gute Signale.
DanielIst ein schöner Name auch. Sehr catchy. Oder? Hat so einen Unicorn-Charakter. Erinnert mich natürlich auch an bekannten Startup, aber hey, if it works, it works. Geht's dir auch so?
SPEAKER_01Nein, habe ich jetzt nicht. Das ist nicht eine Person. Person, ja oder was? Ja, gut, ich glaube, die Lee und die Yo-Startups, die sind natürlich in Rahmenmengen.
DanielIch weiß eh, aber ich finde den Namen einfach gut. Der Name klingt gut. Und der Name hat, was immer sind, so Namen. Die braucht man. Weißt du, so Namen, die dir schon sagen, ja, mach Platz, hier kommt was sehr Geiles. Also zum Beispiel wie der Lamborghini Aventador. Da weißt du, ja, das wird böse. Während ein Opel Astra, da weißt du, das, ja, nee, das wird nichts. Ich habe nicht gedacht, dass du so ein Lambo-Geil bist. Ich finde, die haben einfach sehr geile Namen. Lambos sind halt nicht so mein Ding, aber die Namen sind halt geil, weil sie einfach seit Jahren es nach Kampfstieren benennen. Das ist schon geil. Kampfstiere, die sich im Kampf bewahrheitet haben.
MarkusDann freue ich mich, wenn unsere Freunde von Porsche zuhören, das ist ein Signal für euch, der Daniel hätte gerne einen Porsche Galardo. Ein Porsche Galardo, was ist das denn?
SPEAKER_01Ein Porsche mit einem tollen Stiernamen, oder? Porsche 911 ist sowieso der geilste Name ever.
DanielDa muss man gar nicht drüber reden. Das ist einfach, es gibt nichts, was schöner klingt als das. Also so in der Autowelt, muss ich natürlich sagen. Aber don't get me triggered on Chaos, weil sonst rede ich da noch Tage und Wochen und Monate drüber. Wie zum Beispiel den Porsche 963SP. Ich eigentlich auch. Ich muss in einer Stunde auf einer Bühne stehen. Aber dem muss man mal googeln. Porsche 963SP in der Tradition des Porsche 917 Straßen zugelassener Le Montwagen in Silber mit braunen Leder sitzen. Einfach zu geil. In dem Sinne hätten wir es wieder geschafft, oder? Jawohl. Dann wünschen wir euch noch eine schöne Woche. Ich wünsche dir eine schöne Woche. Und in dem Sinne, auf los. Geht's los? Nein. Anyway, bye bye. Auf Wiedersehen.
SPEAKER_01Auf Wiedersehen.