Future Weekly

#446 - Jony Ive Pläne, Veo 3 Hype, Onlyfans Zahlen

Episode 446

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0:00 | 52:29

💌 Open AI kauft John Ive

🤦 Trump vs Harvard

🌎 Global Tech Ecosystem Rankings

🔥 Veo 3 Hype

🦖 Google Search AI

🎈 Onlyfans Zahlen

🎸 Rockstar: Stephanie Cox

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Production: Christoph Nowotny
Musik (Intro/Outro): www.sebastianegger.com

Production: Hanna Moser

Musik (Intro/Outro): www.sebastianegger.com

Daniel

Einen wunderschönen guten Morgen, guten Mittag, guten Abend oder auch gute Nacht und herzlich willkommen zum Future Weekly. Ja, ich würde sagen, einfach einem richtig guten und überaus bescheidenen Podcast. Wir reden heute über OpenAI und da lacht er schon. Da lacht er schon, der Markus. Im Übrigen, ich bin Daniel, mit mir ist der lachende Markus. Markus. Ist doch fein, oder? Vier Sekunden im Podcast und du lachst schon das erste Mal. Da freue ich mich. Ja, weil wir halt auch bescheiden sind. Da gibt es auch nichts zu lachen.

Markus

Über Bescheiden kann man ja in verschiedenen Richtungen auslegen. Ja, wie hast du es denn ausgelegt? Man könnte auch bescheiden als nicht besonders gut auslegen, aber dem möchte ich dann schon was entgegensetzen, so sehr wie man vielleicht auch.

Daniel

Nein, ich hätte gesagt, herausragender Podcast, aber einfach bescheiden im Wesen. Na gut. Oder? Finde ich auch gut. Ja, so habe ich das auch gar nicht gesehen.

Markus

Auch das würde ich ein bisschen challengen, aber.

Daniel

Ist auch durchaus bescheiden. Also auf jeden Fall bescheidener als Johnny Ivers war. Denn der hat OpenAI eine ordentliche Rechnung entgegengeworfen, als OpenAI gesagt hat, du, ich habe Bock auf dich. Es sieht übrigens so aus, als hätten sie wirklich Bock aufeinander, wenn man sich die Bilder anschaut. Wir reden, das wäre jetzt sofort auch noch unqualifiziert, aber ich finde das ja auch in Ordnung, wenn das so ist. Aber man muss halt ehrlich sagen, wer hat die beraten? Die Bilder sind wirklich sehr seriös, weil ich habe gedacht, es ist ein Fake. Anyway, ich habe auch gedacht, ein Fake ist Trump versus Harvard, aber es ist traurige Realität. Wir reden allerdings auch über wirkliche Zahlen, Daten und Fakten, denn wir haben das Global Tech Ecosystem Ranking für euch dabei. Und Realität verschwimmt mittlerweile mehr und mehr. Wir reden über VO3, respektive die Videos, die täuschend echt aussehen, aber nicht echt sind und deswegen durchaus beeindruckend sind. Und das Google, was Search betrifft, tatsächlich sehr schnell aufgeholt hat. Vielleicht hat man es aber gar nicht so gemerkt. Und wir haben natürlich auch einen Rockstar mit an Bord. Oh ja, und wir reden auch noch über Onlyfans. Das muss man auch nochmal erwähnt haben an der Stelle. Es passiert aber erst gegen Ende. Wenn du das hören willst, musst du bis zum Ende hören. Ich weiß, du Schweinchen, da sowieso Bock drauf. Anyway, auf los geht's los. Ja, los geht's mit den News. Und ich weiß gar nicht, wo man anfangen und aufhören soll. Seitdem wir uns das letzte Mal gehört haben. Fangen wir erstmal an mit dem einen Thema, das mich irre beschäftigt. Johnny Ive. Das ist sooo, so krass. Was passiert? OpenAI hat quasi Johnny Ive respektiv seine Company gekauft für irgendeine irre Summe. Und was erstmal sind irre Implikationen. Ich muss sagen, vielleicht bin ich zu infantil, das ursprüngliche Bild habe ich zuerst, als ich nur das Bild gesehen habe, habe ich gedacht, das ist jetzt irgendein Fake-Ding, weil es sieht tatsächlich aus wie so eine Verlobung von den beiden, was ich auch voll in Ordnung finden würde, aber ich dachte, weiß ich nicht, was das denn für eine schlechte Photoshop-Geschichte? Um dann zu lesen, jeder ist ernst gemeint und dann zu sehen, da ist sehr viel mehr dahinter. Was war so deine erste Impression, als du das Bild gesehen hast, die Schlagzeile gelesen hast?

Markus

Ja, ähnlich. Also auch, das ist ja ein Video rausgekommen, was also ich weiß nicht, schon sehr interessant. Es ist wirklich wie ein Verlobungsvideo von was. Neun Minuten lang, was am Ende null Substanz drin ist. Es ist nur gegenseitig sich quasi zu bespritzen mit Lob und wie toll es ist. Und dann Sam Altman, glaube ich, sagt, dass John Ive hat in den letzten Jahren geschafft, die Gruppe an Menschen mit der highest talent Density aller Zeiten zusammenzubringen. Und es ist für ihn ein unglaubliches Ehre, dass er da jetzt da zusammenarbeiten kann. Und wenn man sich jetzt anhört, was der John Ive in den letzten Jahren gemacht hat, da ist jetzt nicht viel rausgekommen, das super viel Substanz hat. Also natürlich Legacy mit iPhone und den MacBooks ohne zweifel sensationell. Aber dieses Video ist also total out of touch, finde ich. Es ist wirklich auch wieder die beiden sprechen. Das ist schon Parallelwelt. And that is für mich auch die Schwierigkeit, das einzuschätzen, kommt von Anna für sich. Das ist ein begnadet guter Produktdesigner und das is the best of the best when it comes to AI. And that to überdenken, zu sagen, hey, die machen jetzt the next interface of computing, they machen this interface that really native AI is, hat sicher massiv Potential. But when duchess video siehst, dann denke ich mir auch, also when du so out of touch bist, bin mir nicht sicher, ob du den Menschen noch gut genug, or the Menschheit da draußen noch gut genug verstehst, um tatsächlich ein funktionellfähiges Hardware-Produkt zu bauen. Da ist die Frage auch, wie gut funktioniert John Ive ohne Steve Jobs, der ihm halt hin und wieder mal sagt, hey, komm zurück auf den Boden, das soll schon auch nutzbar sein.

Daniel

Wild. Also das Video habe ich nicht gesehen. Und das Video muss ich mir gleich, wenn wir hier fertig sind, mal reinziehen, weil ich weiß, wenn ich jetzt nebenbei schaue, nicht so abgelenkt. Aber es ist halt schon ein valider Punkt. Ich meine, wenn du einfach, ich meine, Johnny Ive ist seit wann? Seit dem Ende der 90er, Anfang der 2000er in dieser Bubble. Sam Altman ist wahrscheinlich auch seine 15 Jahre in dieser Bubble. Und wenn die halt so tief da drin sind, ist halt wirklich die Frage, ob sie es schaffen, etwas zu bauen für die breite Masse. Aber that being said, für mich ist es trotzdem etwas, für mich ist Johnny Ive einfach einer der brillantesten Produktdesigner der letzten Jahrzehnte. Da hat er etwas geschaffen, ich gebe dir recht gemeinsam mit Steve Jobs aus, aber für die Ewigkeit ist, man kann natürlich diskutieren, ja, das ist alles von Braun und so, weiß ich schon, weiß ich schon. Aber trotzdem ist es perfekt. Und ich bin auch immer der Meinung, ein Großteil der Gründe, warum Apple gekauft wird, wurde, ist Convenience und schönes Design. Das ist alles da. Und dass natürlich so ein Typ jetzt zu OpenAI geht, mit seinem ganzen Klimbim dahinter, bedeutet es, dass da einfach etwas erstmal Hardware gebaut wird. Das ist vielleicht einmal so, bottomline, da kommt jetzt Hardware, muss man davon ausgehen. Und es kommt Hardware, die nicht irgendwie so ein geeky komisches Ding ist wie, ich sag mal, Google Glass oder sowas, sondern es kommt wahrscheinlich sehr sexy Hardware. Sehr geile Hardware, auf die man total Bock hat. Und das ist natürlich, das ist natürlich schon spannend. That being said, wir wissen auch, vor ein paar Jahren hat Apple einen Haufen McLaren-Designer angestellt, um ein geiles Auto zu bauen. Viel drüber gesprochen, ist nichts rausgekommen, ist mir schon klar. Aber trotzdem, Johnny Ive und OpenAI zusammen ist irre. Plus, Johnny Ive war ja bis jetzt eigentlich so der Mann dahinter, dass bei Apple alles irgendwie ganz geil aussieht.

Markus

Ja, das ist natürlich auch für Apple jetzt eher gröber, wenn ich mir nicht sicher, wie sie er jetzt in den letzten Jahren dann noch Feder führen war, weil er hat sich ja selbstständig gemacht schon vor, weiß nicht, sieben, acht Jahren oder so und hat selbst dann, ich glaube, das Logo für die Hochzeit von Prince Willi oder nein, die Coronation von Prince Charles und solche Sachen hat der gemacht. Und dann von der Highest Talent Density zu sprechen. Ich meine, da gibt es Projekte wie das Manhattan Project oder so, wo halt, I don't know, das ist schon ein anderes Output. Und du hast aber recht, natürlich, was passiert ist, es ist, Apples Aktienkurs ist bei dem Announcement. Gleich einmal in den Keller gegangen. Aber ja, also schon mein größtes Frage dahin ist wirklich, wie sehr kann Sam Altmann die Rolle von Steve Jobs einnehmen, der halt den Tony If dann auch in die richtigen Bahnen lenkt, weil die sind von der Persönlichkeit schon sehr, sehr unterschiedlich. Ich glaube, dass Sam Altman, was ähnlich ist, ist beides sicher Founder Led Companies. Also wo, und das ist für einen Designer in der größten Ordnung natürlich das beste Umfeld, weil da kannst du dich halt wirklich ausleben. Aber ich glaube, dass Steve Jobs viel mehr einmal ein richtungsgebender und ein dominanter Charakter ist. Dass Sam Altman ist, glaube ich, eher ein brillanter Diplomat ist bei allem, was Partnerships und Interpersonal Relations und wie kann er Machtstrukturen ein. Das ist ja super. Aber der ist eher so ein Fädenzieher. Und der Steve Jobs war einer halt, der hat in your face ganz klare Ansage. Und ich glaube, ja, ich bin gespannt. Ich glaube, da gibt's, es gibt schon die Möglichkeit, dass die jetzt halt wirklich was Bahnbrechendes auf die Beine stellen. Weil natürlich auf der Software-Seite sind sie durch OpenAI einfach sehr stark unterwegs. Und das wird schon gut ausschauen, was da rauskommt. Aber ob diese Schnittstelle zur Hardware und die Schnittstelle zum User, ob das klappt, bin mir nicht sicher, ob sie dafür nicht zu out of touch sind. Ich bin neugierig. Aber es kommt angeblich nächstes Jahr. Da gibt es ein Hardware-Device von denen.

Daniel

Ja, und es wird sicher Bombe sein, weil es ist halt. Es sind halt einfach verrückte Zahlen, verrückte Dinge, verrückte Personen, wenn man sagt, die Firma I.O. wurde 2024 gegründet, also Johnny Ives Firma und jetzt für 6,5 Milliarden gekauft und Wait ist schon eine krasse Nummer. Und wenn du sagst, eigentlich ist da ein Sam Altman dahinter, entscheidet er noch immer diesen Non-Profit-Charakter, diesen Open Source bla bla bla bla bla, herausstreift und sagt, ja so, das ist so ähnlich wie in China sagt, wir sind noch immer Kommunisten. Man sagt, ja, technisch gesehen nicht mehr so, würde ich behaupten. Könnt ihr gern sagen. Und es gibt auch bestimmt viele, die da unter diesen, aber ja, so richtig kommunistisch seid ihr jetzt nicht mehr.

Markus

Ja, also ich weiß genau, was du meinst. Wenn man sich den Deal anschaut, ist natürlich massiv overpaid. Also für das, was die Company von John After geschaffen hat. Es ist so, der Sam Altman stellt es jetzt hin als Aki-Hire, also quasi ich kaufe dieses unglaubliche Team da. Meines Erachtens, wie gesagt, Bullshit. Ich glaube, was er wirklich macht, ergibt sich halt wieder ein Narrativ. Weil die verbrennen bis zum geht nicht mehr noch Geld, sind ständig am Fundrace und das macht er auch sensationell gut, was Sam Altman. Und das ist halt jetzt sein nächstes, hey, ja, da gibt es GPT5 und das ist natürlich etwas, wo wir hinarbeiten und das kommt und das wird bahnbrechen und the next revolution sein, aber das ist jetzt halt auch noch etwas, wo er eine andere Zielgruppe abgreift, die etwas, das ist schon nochmal ein Quantensprung, wenn da jetzt ein Hardware-Device, ein neues Interface, das nächste Paradigmenwechsel, den er da jetzt beschwört. Und dieses Video da ist, ist halt einfach nur Hype Generation, aber Grange Worthy, puh.

Daniel

Ich meine, das Lustige ist, ich habe mich die letzten Tage ein bisschen viel mit KI beschäftigt, was ja sowieso ein Thema ist, das ich mag. Und ich habe die letzten Tage eine Konferenz moderiert, vom Herrn Handelsblatt, heißt Tech. Und da ging es eigentlich so darum, die smartesten Köpfe aus Deutschland, eigentlich aus ganz Europa ein bisschen zu mobilisieren und zusammenzubringen und es hieß ja Europe's Cluster of Optimism. Und ich habe da unter anderem einen Oxford-Style Debate moderiert und da waren Leute drauf, wie der Jonas Andrulis von Aleph Alpha oder auch die beiden Jungs hinter Black Forest Labs, also wirkliche Heavy Hitter, wenn man so möchte, von der AI-Welt. Und was so spannend ist natürlich diese Diskussion in Richtung, so viel wird gerade über Deep Seek nicht gesagt. Und das Interessante ist, dass man halt sieht, Open AI, die feuern da Kohle rein, noch und nöcher und die Bett und Milliarden rein und Milliarden rein und Milliarden rein. Und ich habe das Gefühl, dass irgendwie so ein bisschen vergessen wurde, dass da jetzt Deep Seek eigentlich schon bewiesen hat, dass du das nicht brauchst. Und worauf ich hinaus will, ich hab immer irgendwie immer mehr das Gefühl, dass OpenAI sich zu so einem riesigen, zu so einer riesigen Titanic entwickelt, die unsinkbar ist und voller Kraft voraus. Aber so ein bisschen, so ein bisschen müsste man diesen Eisberg schon irgendwo erahnen. Weil Nummer eins, diese enormen Kosten, die da verbrannt werden. Und Nummer zwei, wenn man es noch einen Schritt weiter denkt, da habe ich ein schönes Posting von Robin Haag gesehen, den wir auch mal in unserem Podcast hatten. Und er hat gesagt, bei all den ganzen OpenAI-Geräten, bei all den ganzen KI-Geräte ist eine Sache, die man wirklich beobachten muss, und das ist Energie. Wir werden Energie noch und nöcher brauchen und wer dort einfach Gas gibt ohne Ende, sind die Chinesen. Die haben alles im Bereich Energie, Energiegewinnung, erneuerbare Energien, Atomreaktoren, you name it. Und es wird ein Energiewertren sein, wie es zurzeit aussieht. Und da weiß ich nicht, ob wir uns da nur noch auf alte Kennzahlen konzentrieren. Und das ist, glaube ich, das, was Sam Altman macht. Und da ist, glaube ich, Johnny Ive perfekt zum, hier, ich hab den geilsten Designer drauf, 6,5 Milliarden, was kostet die Welt, da haben wir schon viel mehr versenkt. Let's go. Wie siehst du das?

Markus

Nein, ich glaube auch, dass Energie wird der zentrale Faktor sein. Das sagen aber auch sind sie ja relativ offen, dass sie sagen, hey, am Ende irgendwo kommen wir zu dem Punkt, wo die Softwareseite, die wird abundant sein. Und es wird einfach nur darum gehen, haben wir genug Energie, um diesen Supercomputer zum Laufen zu bringen oder auch am Laufen zu halten. Und das ist dann natürlich eine geopolitische Frage auch. Ja, das ist. Da gibt es schon auch echt unschöne Szenarien. Also da muss man echt sich überlegen, was das heißt.

Daniel

Ja, schön. Hätten wir das wieder so schnell festgestellt. Ich weiß nicht. Ich weiß nicht. Ich würde mich freuen, wenn er einfach wieder die alle so ein bisschen so diesen, ich hätte jetzt schon fast gesagt, Transvergleich mal lassen und alle mal wieder ein bisschen sich wieder auf andere Dinge konzentrieren würden. Das wäre nett, aber zurzeit ist es alles irgendwie komische Zeiten. Bevor wir zu den Global Tech Ecosystem Rankings kommen, jetzt haben wir gerade so ein bisschen so einen negativen Vibe. Jetzt möchte ich doch das eine negative Thema noch aus dem Raum kriegen. Wir müssen ganz kurz über Trump und Harvard reden, oder? Weil Donald ist da auch irgendwie ja auch mittendrin, ein Ding schlimmer zu machen als das andere. Und dann diese Geschichte mit Harvard, ich meine, das geht ja schon eine ganze Weile hin und her. Aber dass er jetzt einfach mal so verkündet, dass Harvard jetzt keine ausländischen Studenten mehr haben darf, das sind so Aussagen und Dinge, die liest man, denkt sich, okay. Und dann, also es ist bei mir zumindest so, ich lese das, mir okay, gut. Und dann zehn Minuten später denke ich mir, was hat der gesagt? Und eine Stunde später denke ich mir, das geht doch gar nicht. Und irgendwie einen Tag später denke ich mir, what the fuck ist da eigentlich los? Und das sind einfach so Abgründe, die sich so einfach über Nacht so tun, so einfach auftun, so als, als, als weiß ich nicht. Mann natürlich mir echt schwer, mit diesem Ding noch irgendwas darüber zu sagen, weißt du?

Markus

Also das ist saudum. Es ist wirklich saudum, weil damit Amerika halt seine Stellung als number one Talent Attractor verlieren wird. Also nehme ich auch, das ist jetzt heute in der Früh so rausgekommen, das ist nicht nur am Harvard mehr. Es werden jetzt alle Studentenvisa, werden jetzt einmal auf Hold gestellt. Also du als internationaler Student. Es ist aktuell die Botschaften in der ganzen Welt sind angewiesen, keine neuen Studentenvisa mal aktuell zuzulassen, weil sie gerade jetzt prüfen, wie sie Strukturen einbauen, sodass man die Social Media Posts von Leuten durchforsten kann bezüglich was für Meinungen die haben. Ja, ich glaube, in Richtung Israel-Konflikt, in Richtung wahrscheinlich auch amerikanische Politik. Und ich meine, das hat nichts mehr mit Meinungsfreiheit zu tun. Das ist komplett jenseitig. Und das schreckt talentierte Leute natürlich ab. Niemand will in irgendeiner Form da kriminalisiert werden. Niemand will, dass die Privatsphäre da von irgendwelchen Behörden durchforstet wird. Das ist, also da sind sie jetzt in eine Richtung abgebogen, die wirklich scary ist. Und dem Standort massiv schadet. Und das Verrückte ist, du hast jetzt eine Situation geschaffen, wo es jetzt so viele Arschkriecher gibt und Leute, die halt jetzt davon abhängig sind von diesem System, selbst wenn die sicher klug genug sind, dass du durchschauen, dass das kein strategisch guter Schachzug ist, aber trotzdem jetzt sagen, ja, ja, genau, das ist richtig und halt nur einfach probieren, in seiner Kunst zu bleiben. Also wow.

Daniel

Ich meine, wow, ich meine, das arge ist ja. Wie formuliere ich das? Das arge ist ja, dass man also ich hätte jetzt ein sehr mulmiges Gefühl, in die USA schon einzureisen, einfach aufgrund dessen, dass ich sehr vocal war. In meinem kleinen, bescheidenen Ökosystem, in meiner kleinen Reichweite habe ich davon ausgehen muss, dass eigentlich das, was ich gemacht habe, die letzten ein, zwei, drei Jahre technisch gesehen ausreichen dürfte, um mich unter Umständen nicht einreisen zu lassen. Und dieses Gefühl ist ein so hässliches Gefühl. Ein so und ein Gefühl, von dem ich nicht erwartet habe, dass es in der Form in der westlichen Welt kommen würde. Und es ist erstaunlich, wie schnell das einfach gekommen ist und wie schnell das einfach da ist und wie schnell es akzeptiert wird. Und wie stark aber auch Big Tech da einfach da auch sagt, ja gut, dann ist das halt so, machen wir das. Und diese Oligarchie, die da in Amerika entstanden ist, das auch einfach mitträgt. Und bei all dem, oder man muss reden, bei all dem Gerede über Diversity letzten Jahre und Meinungsfreiheit und Hurra und Pronomen und weiß der Teufel was, ist es so, kommt ein Typ, sagt halt ein paar Dinge und das ist einfach alles weg. Das ist alles weg und es hat nichts bedeutet und es hat nichts hinterlassen und es hat nichts verändert. Und es wäre eigentlich so, als wären wir in den düstesten Kapiteln, sagen wir, in der deutschen Geschichte aus den 30ern und 40ern nur technisch viel fortgeschrittener. Oder in Ostdeutschland, weißt du man, oder in der DDR oder sowas, wo die Stasi sagen würde, ist ja zu geil, dass ihr uns seit Jahren die Daten geliefert hat und jetzt machen wir.

Markus

Ja, wir sind natürlich noch weit entfernt von den Auswüchsen, wie diese Systeme eingesetzt werden, um halt auch Leute zu. Also das, was passiert, ist, glaube ich, damals natürlich viel schlimmer gewesen, als wo wir aktuell stehen. Aber du hast natürlich, es wäre den Anfängen. Ja, du hast vollkommen recht, die technische Infrastruktur ist natürlich.

Daniel

Und was interessant ist, ist auch, wie das Vertrauen in diese Infrastrukturen auch erschüttert wurde und wie aber auch die Nutzung verändert wird. Es gibt ein Beispiel, jetzt diese Konferenz, die ich moderiert habe. Wenn ich vor ein paar Jahren gerade so in dem, ob das jetzt ein Pioneers Festival war oder ob das auch früher Sachen im Mobile-Bereich waren, Handelsverbände, all solche Sachen, wo sozusagen gebildete Personen zusammenkommen aus einer Bobble, ist Twitter immer durch die Decke gegangen. Das war einfach, und vor allem Wenn Journalisten dort waren, da war Twitter einfach feuer frei. And jetzt bei dieser Konferenz, obwohl so viel geteilt wurde, so viel, es war das meiste auf LinkedIn dann, so viel gesprochen wurde. Ich meine, da war die Bundestagspräsidentin dabei, zwei deutsche Minister, die dort waren. Wie gesagt, die absolute KI-Elite dort waren eine Nobelpreisträgerin. Ein Friedensnobelpreisträgerin war dabei. Also von bis, ich habe dann ab und zu auf Ex mal vorbeigeschaut. Nichts. Nichts. Und da wurde aber einfach dieser Kanal so über Nacht einfach genommen und zum Stillschweigen gebracht. Und das Ärgste ist, wenn ich, wenn ich mein Ex öffne und einfach mal nachschaue, das Level an Schrott, das mir da entgegenkommt. Weißt du, ich meine, so Dinge, die ich gar nicht sehen will, schlechte Werbung, irgendwelche total radikalen Spinner, wo ich denke, was ist da, was sehe ich denn da gerade? Und das ist natürlich auch, da wurde einfach ein Kanal der kritisch denkenden Menschen sehr schnell abgesägt, weißt du?

Markus

Ja, nein, absolut. Und ich glaube, das sind natürlich jetzt ein paar Mittel, die in den letzten Jahren durchaus auch von der linken Seite genutzt wurden: Cancel Culture und Co. Die werden jetzt massiv gerade von der anderen Seite einfach auf ein ganz anderes Level nochmal gebracht. Und die wurden halt leider ein bisschen legitimisiert dadurch. Aber das ist echt, also Amerika ist einfach ganz anders jetzt als vor einem halben Jahr noch. Das hat, glaube ich, niemand in der Extremität vorhersagen können. Ich glaube, da war schon bei vielen einfach die Überzeugung, ja, das wird halt wieder wie vor bei der letzten Trump-Präsidentschaft, das ist viel groß heißes Gerede, aber es passiert da nichts und das ist einfach ganz anders. Da ist wirklich wie der Elefant im Porzellanladen. Und wo, glaube ich, viele Leute noch directionally mit ihm wahrscheinlich übereinstimmen, also die Probleme, die er anspricht, die sehen wahrscheinlich viele Leute in Amerika ähnlich, sonst wäre er nicht gewählt worden. Aber die Art und Weise, wie er das jetzt halt mit einer Trampeltaktik macht, da glaube ich, hat er keine Mehrheit, nur er hat jetzt halt einfach die Macht, dass sich keiner mehr traut, das auch öffentlich anzusprechen.

Daniel

Und was brutal ist, ist eigentlich, wie die Bedeutung der Küsten sozusagen einfach abgesägt wurde. Weißt du, ich dachte für mich immer, ja, es gibt zwei Amerika. Es gibt halt einfach die New York, die Bay Area und all diese Sachen, die sind so stark und so von der Meinungsbildung auch so relevant, das ist einfach so komplett überrollt worden. Jetzt ist einfach so The Bible Belt, das in der Mitte ist, die Bible-Basher sind einfach am Ruder und die anderen sind einfach total in die Bedeutungslosigkeit gefeuert worden. Und für mich ist halt die große Frage, wie die sich erholen können. Und das Interessante ist aber auch, wenn man vielleicht so ein bisschen mal auf Ökosysteme schaut. Weil es gab ja bis jetzt, es gab das eine Ökosystem. Amerika, Silicon Valley, Bay Area, da musst du sein, um was zu tun. Jetzt haben wir gerade festgestellt, studentische Visas werden nicht mehr ausgestellt. Die Intelligenz muss ruhig sein, weil man sonst abgedreht wird. Und es hat auch sicherlich Auswirkungen. Und rein zufällig haben wir jetzt natürlich auch den Global Tech Ecosystem Index 2025 dabei. Gibt es denn da schon so erste Dinge, die man daraus ablesen kann und Informationen, die man sieht? Wo vielleicht andere Ökosysteme, wie sie sich bewegen, was passiert.

Markus

Ja, also die amerikanische Vorherrschaft ist in dem Report noch nicht sichtbar verändert. Also das ist weiter in der Tech Welt ein klarer Überhang für Amerika, besonders die Bay Area. Daran hat sich da noch nichts geändert. Ich glaube, das dauert ein bisschen, weil natürlich bei einem Studentenansatz, bei einem Visas-Ansatz, das wird wahrscheinlich ein, zwei Jahre brauchen, bis du da halt dann wirklich auch den Rückgang siehst, aber den werden wir sehen. Also ich bin mir sicher, diese absolute Dominanz, die wird in Frage gestellt werden. Es kann sein, dass das, was halt schon da ist, so verankert ist, auch was die Marktmacht international angeht, dass sie trotzdem dominant bleiben werden, aber es ist sicher ein Spiel mit dem Feuer da. Was sich zeigt in diesem Ranking, ich meine, wie immer bei allen Rankings mit Vorsicht zu genießen, die Methode kann man kritisieren, aber es ist ein klarer Trend sichtbar, eine Bewegung in Richtung Paris in Europa. Also in diesem Ranking hat Paris jetzt sogar London überholt. Man muss sagen, dieses Ranking verwendet einen Schlüssel, der schon recht speziell ist. Also es ist, bei einer anschaust, die Funding-Summe und die Anzahl an Deals, da ist London immer noch deutlich voran. Aber wenn man sich anschaut, wie sehr die Dynamik dahinter ist, wie sehr die Valuations auch gestiegen sind in den letzten Jahren, also wenn du dieses Signal rausnimmst, da hat Frankreich oder hat Paris London überholt. Was schon einfach, muss man sagen, Hut ab an Macron, der ist aus dem, also Frankreich war unter ferner Lief, es war überhaupt kein Thema dort. Und der hat damals gesagt, wir müssen zur Start-up-Nation werden, Paris muss zum Start-up-Hotspot Europa werden, hat die relevantesten Leute in Europa eingeladen, haben wir eh auch im Podcast damals besprochen. Da hast du einfach gemerkt, da ist echt Richtung dahinter, da ist Signalwirkung dahinter, da ist ein klares Signal auch an die eigene Wirtschaft, das hat Relevanz. Wenn wir mitspielen wollen global, dann müssen wir diese Szene fördern, dann müssen wir hier gemeinsam ein Tech-Ökosystem aufbauen. Und das, also Hut ab, es ist ihm wirklich gelungen, ist ihm auch mit recht viel staatlichem Kapital gelungen, muss man sagen, also BPI, France. Die sind sehr aktiv, er hat auch viel Geld in die Hand genommen, aber hood up. Das andere Beispiel, was ich herausstreichen will, ist München. Weil München ist für mich eigentlich so das perfekte Beispiel, was wir in Österreich versäubt haben. Weil die Münchner, also Bayern ist ja ähnlich von der Industriestruktur, ja, ist vielleicht noch ein bisschen stärker industriell mit den Automarken und so weiter. Aber theoretisch, das ist österreichische Wirtschaftsstruktur. Und die haben es geschafft, da ganz oben mitzuspielen. Die sind, wenn es um per Einwohnerzahl geht, sind die Nummer zwei in Europa nach Cambridge. Und da muss man einfach den Hut ziehen und sagen, well done, und da sehr stark auch aus der privaten Initiative kommen mit Unternehmertum, also einem universitären Ökosystem, aber mit privatem Geld. Das ist genau das, was für Österreich, für Wien möglich gewesen wäre und wo wir es halt einfach verschissen haben.

Daniel

Ja, nee, das kann man und muss man genauso auch sagen. Manchmal bin ich es halt leid zu sagen, ja, das hätten wir wieder tun können. Führen wir die Diskussion gar nicht, aber drehen wir es mal um, was ich halt krass finde, ist, wie schnell München auch einfach auch Berlin den Rang abgenommen hat. Weißt du, es war eigentlich, Berlin war uneinholbar vorne, es war einfach die eine Stadt, wenn du in Berlin bist. Und auch jetzt für mich, jetzt auch die letzten Tage bei Gesprächen mit den Leuten, ob das VCs waren, ob das Founder waren, da war eigentlich ganz klar ja, die meisten, also das sind echt viele, die jetzt gerade Richtung München ziehen. Weil Berlin ja, nee, das ist ein bisschen, da sind sie alle in München. Und von Fact ist, was man auch nicht vergessen darf, und es wird wahrscheinlich auch kommen, ist tatsächlich, wo ich gerade die letzten Tage war, Heilbronn, wo einfach gerade probiert wird, ein KI-Ökosystem zu schaffen, wo die Schwarzgruppe Milliarden investiert, um einen AI-Campus dort aufzubauen, um zu dem Herz zu machen, wo all die ganzen AI-Unternehmen sich ansiedeln. Da passiert was. Und wenn man dabei bleibt, OpenAI hat ja gerade in München Office eröffnet, was natürlich auch eine klare Ansage ist für den Standort München und für Deutschland. Und ich finde immer das Spannende, wenn du solche Leute hast, kann man natürlich meckern und sagen, boah, da werden die uns die ganzen gut bezahlten Leute wegnehmen. Ja, weiß ich nicht. Wahrscheinlich wird man die ganzen Top-Leute aus aller Welt anlocken, die dann vielleicht auch nach ein, zwei, drei Jahren bleiben und dann ihr eigenes Ding machen und tada, hast du ein Ökosystem.

Markus

Ja, und super Timing jetzt auch. Mit den ganzen Amerikathemen. Es gibt sicher viele Forscher, die sich gerade überlegen, vielleicht auch aus Amerika, wo kann ich hingehen? Ist immer noch Meinungsfreiheit? Wo gibt es gute Infrastruktur, gutes Talent und da spielt München jetzt sicher mit in dieser Diskussion. Die Sprache ist natürlich auch dort ein Hindernis, dass es nicht einfach machen wird, aber grundsätzlich echt cool und ja, ich meine, es ist natürlich, sind wir jetzt spät dran in Österreich, aber man könnte sich daran schon wirklich jetzt auch ein Beispiel nehmen. Und es zeigt auch, dass es möglich ist. Es zeigt, dass man nicht sagen muss, na Berlin ist eh unrealistisch, dass wir da je hinkommen oder München jetzt oder Paris. Man kann sowas schon mit Political Leadership, aber auch mit dem privaten Geld, mit den Industriecompanies, die halt dort auch genau das angepackt haben, dass wir nur jammern, wie schlecht alles ist und wie schwierig kann man halt auch einfach in die Offensive gehen und sagen, hey, wir schaffen die nächste Generation an Unternehmen und wir sind da proaktiv dabei. Aktuell ist Wien Nummer vier im Dachraum laut diesem Ranking. Ja, hinter München, Berlin und Zürich. Was ist okay, also es ist jetzt auch nicht katastrophal, aber es könnte natürlich noch viel mehr sein.

Daniel

Ja, ich meine, für mich ist ich glaube ja immer noch irgendwie an Wien. Ich sage bewusst irgendwie, weil es ist ja alles da. Weißt du, was ich meine? Es ist eine studentische Stadt. Ich glaube, 9,8% aller Menschen in Wien sind Studenten und Studentinnen. Du hast einen grandiosen globalen Flughafen. Also es liebe ich an Wien so, du bist egal wo du wohnst oder fast egal, wo du wohnst, du bist in circa einer halben Stunde, 40 Minuten am Flughafen. München ist eine Katastrophe, was Flughafen betrifft, beispiel. Berlin ist ein Albtraum, was das betrifft. Und man kann nicht überbewerten, wie wichtig es für eine globale Community ist, dass du einen Flughafen hast, der einfach funktioniert. Das ist wie die Buschstation, die man haben muss. Das heißt, du hast Talent, du hast den Flughafen, ist eine unfassbare Wohnqualität. Aber was halt leider noch immer so wahnsinnig fehlt, ist einfach jemand mit ein bisschen Weitsicht und ein bisschen Mut, die halt einfach sagen, so machen wir das. Und ganz ehrlich, hätte man jemanden vom Schlager eines Macron oder wem auch immer, die diesen Mut auch beweisen, könnte man was machen. Andererseits ist es halt wie ein Auto rennen, wenn alle Staaten und Gas geben und man selber auf Halbgas rum rumzuckelt, reichen alle PS, die man unter der Haube hat, nicht, wenn man nicht Gas gibt. Und wenn man sich nicht traut, in die Kurve reinzustechen, bringt es auch nichts, wenn du das geilste Auto hast, wenn du dich nicht traust, das zu tun.

Markus

Und es gilt aber, nämlich es gilt genau für die Politik, Beispiel Frankreich, und es gilt aber genauso auch für die private Seite, also für die Industrieunternehmen, die halt in Österreich auch geschlafen haben bei dem Thema. Das muss man jetzt auch offen ansprechen. Das ist genau das, was München geschafft hat und wo wir halt in Österreich ein bisschen geschlafen haben. Wäre notwendig, dass anstatt dass wir jetzt nur über wie schaffen wir es unsere Wirtschaft zu retten, vielleicht auch sprechen, wie schaffen wir es uns neu zu erfinden.

Daniel

Ja, und das ist genau das Thema. Es wäre mal gut, sich so ein bisschen neu zu erfinden. Weil es geht ja da genau darum, nicht die Sachen, die bestehen, immer noch ein Stückchen besser zu machen, weil irgendwann ist es okay, mit inkrementeller Innovation kommt man halt nur so und so weit und es wird halt nicht nie ein großer Sprung geschaffen. Und eben den Mut, mal ganz was Neues zu tun, ganz was anderes zu wagen und was zu machen, das wäre notwendig. Könnte natürlich auch passieren, dass es da vielleicht einzelne Personen gibt, Industrielle, die sagen, da haben sie jetzt Bock drauf und die das wollen. Und ich bleibe jetzt wieder bei meinem Beispiel. Es gibt die Schwarzgruppe in Deutschland, die jetzt wirklich Milliarden gerade in dieses Thema investiert, weil sie das eben wollen. Und da gäbe es bestimmt auch in Österreich Leute, die könnten, wenn sie wollten. Ich kann auch, also da darf man ihnen jetzt auch keinen Druck machen, wenn sie andere Dinge haben, aber da gibt es ein paar wirkliche High-Net-Individuals, die, wenn sie wollten, natürlich etwas über Generationen hinweg schaffen könnten. Ja. Hoffen wir fürs Beste. Hoffen wir fürs Beste. Aber ja. Du hast sicher auch das Video gesehen. Genau wie du zu Hause auch. Das eine Video, wo man sich denkt, was ist denn das? Ein Straßeninterview in New York, wo ein Typ zwei Mädels interviewt und denkst du, ja, was ist das denn? Interessiert mich nicht. Und dann steht da irgendwo, dieses Video ist nicht echt. Dieses Video ist KI. Weil ich weiß noch, ich hab mir gedacht, es sieht aus wie so ein random, irgendjemand interviewt irgendjemanden und die sagt wahrscheinlich irgendwas Doofes oder ich hab, du weißt, was ich meine oder sagt irgendwas Lustiges oder interessiert mich nicht. Und dann sagt, nee, nee, nee, schau dir mal das Video an. Schau mal näher. Schau mal näher, fällt dir was auf? Nein. Und genau das ist es. Es ist ein KI-Video, das einfach zu 100% authentisch aussieht und dadurch gerade beeindruckend und irgendwie auch ganz schön spooky ist, oder?

Markus

Ja, es fängt den Vibe sehr gut ein, finde ich. Das ist schon so ein bisschen halt typisch auch wieder Mustererkennung. Also das erkennt halt, welche Videos auf TikTok und Co. halt irgendwie resonieren und wo halt Engagement da ist. Und da ist immer irgend sowas, irgendetwas ist ein Attractor dabei. Und es ist oft gar nicht so klar zu verbalisieren. Es ist in solchen Videos, da ist irgendwie so eine Magic Source drin. Und das finde ich bemerkenswert bei dieser Google KI, die eben für Videos WO3 heißt das. Und bei all diesen Videos habe ich das Gefühl, es fangt den Vibe eines gewissen Settings sehr gut an. Und besser als alle anderen Video-Tools, die ich bisher gesehen habe. Es ist immer noch nie, glaube ich, hat immer noch gewisse Limitierungen, aber es ist halt so ein Punkt, wo ich bisher gedacht habe, das wird ganz schwierig, dass das AI schafft, weil das halt so schwierig zu greifen ist, aber es ist am Ende halt gar nicht so schwierig, weil es wahrscheinlich Muster sind, die ich vielleicht nicht erkennen kann, aber AI durch eine hohe, einfach eine viel höhere Datenbasis, als ich sie habe, das besser verarbeiten kann und besser diese Muster erkennen kann. Und das ist fand ich eine interessante Erfahrung, weil da ist sie schon ein bisschen übermenschlich, finde ich.

Daniel

Das ist Lustige, ich sehe das Video jetzt nebenbei, dieser 8-Sekunden-Ausschnitt, der da so ein bisschen viral gegangen ist. Was interessant ist für mich einfach, ich gebe dir recht, es ist, es ist. Am Anfang waren einfach so perfekte Ergebnisse oder völlig übertriebene Ergebnisse oder unmenschlich aussehende, aber tatsächlich, es wirkt wie eine laue Sommernacht, du siehst die Reflexion, du siehst diese zutiefst menschlichen Reaktionen, wie dem einen Mädel, das fast unangenehm ist, was sie sagt, die andere schaut links und rechts auf die Passanten, wie die vorbeigehen, der Typ schwenkt ein bisschen mit der Kamera, weil er das quasi, wie als würde er sein Smartphone in der Hand in so einer Selfie-Funktion halten. Es gehen Leute vorbei, das Licht gleist, weißt du, der Boden ist imperfekt und hat Schmutz drauf. Ist toll, aber vielleicht ist es genau dieses Muster, das erkannt wurde, dass das so typische menschliche Bewegungen sind, die man macht. Und das Spannende ist, wenn du überlegst, es gibt ja großartige Schauspieler, die schaffen, Menschen zu imitieren. Und wie schaffen sie es zu imitieren, indem sie die ein, zwei, drei Dinge analysieren in dem menschlichen Verhalten, die für sie sind. Und ich habe mal vor Jahren das große Glück gehabt, mit Kevin Spacey auf der Bühne zu stehen, bei Bits ⁇ Brazzel vor vielen Jahren. Und als ich als ich meine Schauspielausbildung gemacht habe, habe ich ein Video gesehen, wie er Menschen imitiert hat. Und das hat er perfekt gemacht. Aber natürlich habe ich mir gedacht, klar kann der ein Robert De Niro imitieren, weil er ihn wahrscheinlich lange studiert hat. Klar kann er einen, wen, Harvey Keitel imitieren, weil er den lange studiert hat. Dann stand ich auf der Bühne mit ihm und er stand neben mir und ich habe gesprochen. Und plötzlich sehe ich aus meinem Augenwinkel, ich sehe, wie das Publikum plötzlich auf ihn schaut und anfängt zu schmunzeln und zu lachen. Und ich sehe aus dem Augenwinkel, wie er mich beobachtet und plötzlich eine Handbewegung imitiert hat, die für mich super typisch ist, die aber mir noch nie aufgefallen ist. Was ich sagen will ist, Kevin Space hat es geschafft, in diesen zwei, drei Minuten, die wir zu dem Zeitpunkt schon gemeinsam auf der Bühne waren, etwas zu finden an mir, was typisch für mich ist, was alle erkannt haben, was typisch ich ist. Leider gibt es kein Video davon, was für ein grandioser Moment. Dinge, die einem niemand glaubt an der Bar. Aber das kann ich so im Podcast erzählen bei Minute 35, weil wir uns schon lange genug alle kennen und wenn ihr hier noch zuhört, dann wisst ihr, wie ich das meine. Das ist jetzt kein Flex, sondern es war einfach krass, dass der das geschafft hat, so schnell das zu identifizieren und dass alle anderen aber auch erkennen, das bin wohl ich. Und das muss diese Mustererkennung eben sein, die zutiefst menschlich ist, die man wohl auch trainieren kann. Die wir aber nicht bemerkt haben. Weißt du, was ich meine? Und jetzt ist es auch so, du denkst nach, Schoss, links, Schoss, rechts, hast du ein bisschen so an deinem Gesicht herumgetan. Und jetzt sage ich das, jetzt reagierst du auch drauf. Und ich geb dir noch ein lustiges Beispiel, weil ich jetzt so gerade offen darüber denke. Gestern bei der Veranstaltung hatten wir auch einen Fishbowl-Moment. Und da, also Fishbowl ist sozusagen, man hat ein Panel, ich weiß, du weißt es aber nur, vielleicht für die von euch, die das nicht kennen, ist eine Panel-Diskussion auf einer Bühne. Das heißt, es sind, sagen wir, vier, fünf Speaker, Moderator, und aber ein Platz ist frei. Und da kann jemand aus dem Publikum einfach dazukommen und sich draufsetzen. Und da war ein Panel, da war unter anderem ein Christian Miele dabei und ein Ministerpräsident, also so schwere Kaliber. Und dann kam eine junge Frau und setzte sich dazu und hat dann gesprochen, hat was super Smartes gefragt und ist von der Bühne gegangen. Und irgendwie aus Interesse habe ich sie, wie sie abgegangen ist, beobachtet. Und du konntest sehen an ihrem Gesicht, wie sie innerlich das sozusagen zu Recht auch gefeiert hat, wie sie stolz war, wie sie sich aber nichts anmerken lassen wollte, wie sie so geatmet hat, wie sie so und ich konnte mich selber erkennen darin, dass ich wahrscheinlich genauso reagiert hätte wie sie. Das sind so diese Nuancen. Das ist. Du weißt, was ich meine, oder wenn man so nach so einem Großmoment von der Bühne geht und sich denkt, boah, fuck, Gott sei Dank, ihr habt dat. Bloß nicht zeigen, dass du stolz bist, geh langsam, alles cool. Oh mein Gott, oh Gott, oh Gott, oh Gott, das glaubt mir keiner. Und dann irgendwas machen, was sehr unscheinbar ist, danach gleich wieder das Notebook öffnen und so tun, als würde man das nächste E-Mail schreiben. Aber eigentlich will man jubeln und schreien und du spürst das aber. Ja. Müsst ihr auch mal ein bisschen darauf achten. Einfach mal ein bisschen Menschen beobachten, aber nicht creepy sein. Aber in so ganz normalen, in so ganz normalen Situationen mal darauf achten, was ist es eigentlich, was uns menschlich und normal macht. Ich habe natürlich auch eine Faszination dafür. Ich meine, ich habe eine Schauspielausbildung gemacht, ich bin Marketer, ich liebe sowas. Aber das Video ist halt echt krass. Das ist echt krass. Und echt spooky. Allerdings, jetzt nicken wir beide von uns hin. Worüber wollen wir noch reden?

Markus

Ich meine, was naheliegend ist, warum hat dieses Video von Google gekommen? Weil die natürlich auf einem massiven Datenschatz an Videos sitzen. Also YouTube ist natürlich Gold wert. Und ähm Google hat den Start der Generative R-Welle massiv verschlafen. Da sind Alarmglocken losgelegangen intern, weil potenziell ihnen da der Rang abgelaufen wird als zentrales Interface, als Suchmaschine auch. Also das ist ja schon etwas, wo sich in den letzten Monaten mehr und mehr Leute halt jetzt auch einfach, ja, die haben halt direkt über OpenAI-Dinge gesucht, über ChatGPT und haben Google so nicht mehr genutzt. Und der Grund, warum damals, oder ein Auslöser, warum damals OpenAI gestartet worden ist, ist, weil sich da Elon einen Beef mit Google hatte und die Überzeugung war, okay, die sitzen am Ende am längeren Ast, weil sie diesen Datenschatz haben und weil sie in einer Zukunft, die von AI dominiert sind, dadurch in einer quasi unangefochtenden Machtposition sehen. Und das hat ihm überhaupt nicht gefallen. Und so ist dann ein bisschen diese Diskussion mit dem Sim Altmann entstanden und ja, viele Streits später, steht jetzt halt OpenAI da und jeder hat sein eigenes AI-Business. Aber es zeigt sich jetzt halt schon langsam die Macht, die Google tatsächlich durch den Datenschatz hat. Weil die haben das verschlafen, aber jetzt nach und nach kommen sie halt schon mit sehr guten Resultaten daher. Also das Videoding ist das eine, aber das andere, was man jetzt, ich bin mir sicher, die meisten von euch auch schon selbst jetzt gesehen haben, es ist halt, wenn man keine ganz normale Google-Suche macht, es muss nicht einmal eine Frage sein. Allein wenn man so ein bisschen verkappt vielleicht eine Frage durchscheinen lässt, dann schickt Google jetzt als erstes eine KI-Antwort und nicht mehr die klassischen Resultate. Es ist sicher eine Reaktion natürlich auf den vielleicht auch Abgang von manchen Leuten in Richtung OpenAI als zentrales Interface für Suche und Wissen und Navigation. Aber das ist relativ gut. Man merkt schon, dass ja, wie gesagt, sie sitzen da, glaube ich, auf einem Datenschatz, den sie jetzt schon gut wissen, einzusetzen.

Daniel

Das ist wahnsinnig lustig. Jetzt habe ich das gerade probiert, einfach zu reproduzieren. Jetzt die letzten drei Google-Anfragen ist nicht gekommen. Ich weiß auch nicht warum. Keine Ahnung. Aber ja, ich hätte es die letzten Tage immer wieder bei spontan suchen und es war einfach beeindruckend, wie gut das gekommen ist. Kommt das bei dir?

Markus

Ja, ich habe jetzt größtes Land der Welt eingegeben und dann kommt es. Also ich glaube, du musst es muss keine explizit gestellte Frage sein, weil größtes Land der Welt ist nicht eine Frage, aber es ist impliziert eine Frage. Und ich glaube, dann kommt es.

Daniel

Was kommt bei dir als größtes Land der Welt?

Markus

Nach Fläche ist es Russland.

Daniel

Ich wollte nur checken. Mit 17.98.242 Quadratkilometer. Hast du dasselbe Ergebnis? So ist es. Sehr gut. Man weiß ja nicht, dass es halluziniert. Sechs größte Land der Welt ist Österreich, weil.

Markus

Nein, aber es gibt ja immer Quellen dazu und die Quellen sind schon relevant. Das muss man sagen, vielleicht haben sie halt dadurch, dass sie die Suchmaschine im Hintergrund haben, ein bisschen einen Vorteil, weil sie die Relevanz von Quellen auch besser einordnen können.

Daniel

Ja, klar. Und ich meine, eins darf man natürlich nicht vergessen, das ganze Open AI-Thema. Ich meine, es gibt so viele Leute, die sagen, Googlen ist nur für Boomer, ich frage nur ChatGPT, bla bla bla, das ist alles nett und lustig, aber in Wahrheit ist das super bedrohlich für diesen riesen Automatismus, äh, für diese riesen Maschinerie namens Google, wenn da plötzlich einfach da jemand so schnell dran rumkratzt. Und ich meine, Google ist einfach eine Money-Making-Machine. Aber so ganz wollen die das auch nicht. Im Übrigen, ich sehe hier gerade eine ganz krasse Statistik, gibt es den Michael Jackson, ist ein Venture Capitalist auf LinkedIn, der immer sehr, sehr schöne Sachen postet. Und es ist Revenue per Employee. Hast du es auch gesehen? Schon öfter diese Grafik. Es ist so wild. Oder OpenAI 1,1 Millionen, Meta 2,2 Millionen, Apple 2,4 Millionen, Nvidia 3,6 Millionen, zweiter Platz. Und erster Platz, also Nvidia, 3,6 Millionen Revenue per Employee. Zweiter Platz, 3,6 Millionen. Und erster Platz Onlyfans, 37,6 Millionen.

Markus

Ich will nicht wissen, was die für Gehälter zahlen, weil das Employee kannst du das ja auch sensationell gut nutzen, als Argument zu sagen, hey.

Daniel

Ja. Es ist so wild. Und ich muss ganz ehrlich sagen, das klingt jetzt ein bisschen komisch, aber ich glaube zum Beispiel so Sachen wie Onlyfans und so weiter, das ist ja völlig an mir vorbeigegangen. Ich meine, ich weiß davon, aber ich habe mich noch nie damit auseinandergesetzt, wie das jetzt so genau. Jetzt kann man ja sagen, natürlich hast du das. Ehrlich? Onlyfans habe ich so, also ich finde es halt extrem faszinierend zu sehen, wie viele Influencer darauf verlinken. Das scheint halt wirklich so ein Thema zu sein. Und ich glaube, man muss sich tatsächlich auch aus vielen Perspektiven mal damit so wirklich auseinandersetzen, was es damit auf sich hat, was es auch für Implikationen hat, wie viele das nutzen, warum auch so viele bereit sind, dafür Geld auszugeben und da ist, ich meine, dass es so ein Revenue kreiert und so stark ist, das ist ja da ein bisschen mehr als nur ein bisschen Schweinkram. Weißt du, was ich meine? Das ist ja dann tatsächlich etwas.

Markus

Also, es ist ein Thema, was recht tiefgängig, glaube ich, ist, weil das schon viel auch über unsere Gesellschaft aussagt. Ich weiß nicht, ob das nicht eine längere Diskussion nächste Woche vielleicht erfordert. Aber meine, man müsste sich, glaube ich, mal anschauen, wie viele Leute sind es tatsächlich, die das machen, oder es sind halt eine begrenzte Anzahl an Leuten, die dann unglaublich viel Geld da lassen, weil das für sie vielleicht ein Main Interface für soziale Interaktionen ist, wo sie Beziehungen aufbauen zu Menschen und dadurch aber auch sehr viel Geld pro Person dort lassen, weil das das Main Interface für Beziehungen ist, dann spart man halt sehr viel Geld an anderen Ecken des Lebens. Aber natürlich ist es etwas, was gesellschaftlich ein Pull-Verfass ist und ja, schon auch hinterfragen, ob es jetzt. Aber ja, es ist halt natürlich funktioniert es auf der finanziellen Ebene für die Creator sehr gut. Ob es das moralischste Geschäftsmodell ist mit dem Hintergrund, wie halt warum das Menschen machen und wie sehr sie damit auch soziale Interaktionen mit anderen Menschen im realen Leben ersetzen, meine Hypothese. Boah, ja.

Daniel

Es gibt 3,5 Millionen aktive Creator und davon 1,1 Millionen aus den USA. Musst du mal vorstellen, 1,1 Millionen Creator auf Onlyfans sind aus den USA. Und wenn du das dann natürlich runterbrechen würdest, würdest du wahrscheinlich sagen, okay, es gibt einfach nur vom Alter her so und so viele, die da rausfallen. Das heißt, wenn du so runterbrichst auf die mögliche Zielgruppe, die da rauffallen. Das ist krass hoch.

Markus

Frage ist aber auch noch einmal, wie viele User sind das?

Daniel

350 Millionen. 350, ja.

Markus

Und Amerika siehst du auch, oder?

Daniel

Das sehe ich jetzt nicht genau. Es sind halt so ein paar Sachen.

Markus

Aber ja, 350 Millionen ist schon nicht wenig.

Daniel

Das ist eine krasse Zahl, oder? Und OnlyFans received 252 Millionen Visits globally in 2025. Creator sind gewachsen um fast 30%. Revenue 2023, 6,63 Milliarden. Ah hier, 84% der Creator sind female. 84% der Creators sind female, aber fast 80% der User sind male. Das ist halt.

Markus

350 Millionen User haben sie. Fuck, du hast recht, oder? Ja, du hast recht. Wahnsinn!

Daniel

Und hier steht, Top Earner like Black China, keine Ahnung, made up to 20 Millionen Dollars per Month in 2021. Fucking hell. Komme ich mir gerade echt vor, wie so ein Boomer, da irgendwie, also ja, kann man sich gern drüber lustig machen übrigens, aber ich.

Markus

15% der Weltbevölkerung ist echt heftig.

Daniel

Das ist brutal. Und wenn du dann aber sagst, okay, wer nutzt Onlyfans, wahrscheinlich sind das halt eher die Jüngeren, wahrscheinlich sind das, die Zugang zu Tech haben, das sind Leute, die ein paar Euro auf der Seite haben. Das heißt, wenn du, wenn du mal die wegbrichst von der Weltbevölkerung, die ohnehin keinen Zugang zu so etwas hätten, sondern sozusagen sagst du von denen, die tatsächlich sich Zugang leisten können und die technischen Fähigkeiten dazu haben, dann ist es ein deutlich höherer Prozentsatz, der dabei rauskommt. Und wenn du dann noch sagst, sozusagen von der Alterskohorte, die darauf zutreffen würden, da müssen da bei bestimmten Demografien erstaunlich hohe Prozentsätze dabei sein, die das in die eine oder andere Richtung nutzen. Es ist wirklich wild.

Markus

Nein, man widerlegt meine Hypothese komplett. Dann ist es nicht ein ganz nischiges Ding, was halt Leute aber extrem intensiv nutzen und extrem viel Geld auch pro Person dort liegen lassen, sondern es ist halt schon 5% der Weltbevölkerung. Das ist krass, oder? Nein, alle Zahlen muss man hinterfragen und aber. Natürlich.

Daniel

Wow, haben wir ja wieder was entdeckt, oder? Wir beschäftigen uns mit Onlyfans. Fantastisch. What do people do on OnlyFans? Ah, krass. Da gibt es ein paar YouTube-Videos über die Psychology dahinter. Ah, das finde ich aufregend. Vielleicht beschäftigen wir uns ja wirklich mal mit dem Thema in den nächsten Wochen einfach so, weil wenn es in so vieler Weltbevölkerung sind, ist das nicht schlecht. Markus, Zeit fliegt. Ja, vor allen Dingen, wenn man Spaß hat.

Markus

Was wollen wir noch machen? Wir machen noch eine Rockstar der Woche. Das ist eine alte Bekannte, die gemeinsam mit uns auch im Austrian Startups Vorstand ist und war. Und das ist die Steffi Cox. Und die Steffi hat announzt, dass sie die Geschäftsführung von Ashoka Österreich übernehmen wird. Ashoka ist eine super coole Organisation, die international sich dafür einsetzt, dass Menschen Unternehmertum als Tool auch sehen, um einen positiven Impact zu schaffen und diesen Menschen auch den Weg dahin bereitet, unterstützt mit Fellowships und Co. Und da glaube ich, ist die Steffi genau die richtige, um das auch in Österreich aufs nächste Level zu bringen. Und das freut mich sehr und ein herzliches Congrats an dich, Steffi.

Daniel

Ja, absolut perfekte Besetzung dafür. Stark, stark. Matchmade in Heaven, wenn man das so sagen darf. Stark, toll. In dem Sinne, es war uns eine Freude mit euch. Wir wünschen euch eine schöne Woche und dann sehen und hören wir uns beim nächsten Mal. Dankeschön und bye bye.