Future Weekly

#439 - Börsencrash, Startup-Staatsekretärin, Crypto Reserve

Markus Raunig & Daniel Cronin Episode 439

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🎈 Handelskrieg sorgt für Börsencrash
🍇 USA baut Crypto-Reserve
🇦🇹 Startups in der neuen Regierung
🦚 GPT 4.5 als Enttäuschung?
😢 Das Ende von Skype
❤️ Deep Dive macht 2 Monate Pause

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Production: Christoph Nowotny
Musik (Intro/Outro): www.sebastianegger.com

Production: Hanna Moser

Musik (Intro/Outro): www.sebastianegger.com

Daniel:

E wunderschönen guten Morgen, guten Mittag, guten Abend und auch gute Nacht und herzlich willkommen zum Future Weekly, dem krisensichersten Podcast, seitdem es das Internet gibt. Ich bin mal wieder Daniel und mit mir ist wie immer der Markus. Ja, wir reden über Trump. Trump, Trompity Trump, Trump und Trump, weil dieser Irre einfach jeden Tag irgendwelchen Irren Mist macht, aber wir reden auch ein bisschen darüber, was das denn so bedeutet. Langfristig, kurzfristig und mittelfristig. Wow, das klang jetzt echt tief, oder? Wir reden darüber, dass es auch möglicherweise eine Kryptoreserve in den USA gibt. Wir reden darüber, dass Österreich tatsächlich, es ist unfassbar, eine Regierung hat, dass GPT 4,5, 4.5 vielleicht eine Enttäuschung ist, vielleicht aber auch nur genau das, was man erwarten sollte. Und dass alles ein Ende hat, sogar endlich Skype. Und dann ganz am Ende haben wir ganz große News. Da müsst ihr mal unbedingt reinhören. Und vorspulen ist absolut nur was für Trump-Wähler. Also bis zum Ende hören. Und ich würde sagen, auf Schluss geht's los. Und es geht los wie immer mit den News. Und also gefühlt, also wir haben uns ja vor einer Woche das letzte Mal unterhalten. Gefühlt, ich weiß gar nicht, was so alles in der letzten Woche ist. Ich weiß gar nicht, wo man da jetzt irgendwie anfangen soll, weil gefühlt ist da irgendwie jeden Tag neue apokalyptische Nachrichten gepaart mit irgendwelchen irren Scheiß. Boah. Also ich finde erstmal krass, ich glaube, es gibt so bestimmte Themen, über die wurde auch schon alles zu Tode geredet, muss man auch so sagen. Und ich glaube, da haben wir alle ganz viel drüber geredet. Man muss mal überlegen, wie sehr wir da in die Tiefe gehen wollen. Aber was ich krass finde, ist, jetzt bin ich 43, ich habe schon eine Menge Nachrichten gesehen über die Jahre, eine Menge Ausschnitte von Pressekonferenzen, bla bla bla. Aber dieses Gespräch zwischen Zelensky, Trump und Vans, ist, glaube ich, das erste Mal in meinem Leben, dass mir einfach physisch schlecht geworden ist, als ich es gesehen habe. Weil ich einfach in dem Moment mir gedacht habe, oh shit, das ist jetzt ganz, ganz, ganz, ganz, ganz schlecht und auf einem Niveau, das ich auch noch nie so gesehen habe. Das war grob. Wie hast du das wahrgenommen?

Markus:

Ja, einfach, man kriegt Bauchweh, wenn man zuschaut, weil es halt einfach so zu ungut ist. Also so der Bulli, der sich jetzt da der Breit macht. Und man kann über die amerikanischen Gründe inhaltlich diskutieren, was man will. Also ich glaube, das kann alles eine Strategie dahinter sein, aber die Art und Weise, wie sie diese Strategie verfolgen, entspricht nicht den moralischen Werten, die ich für richtig halte und die für mich auch in den letzten Jahrzehnten die westliche Welt repräsentiert haben. Und das war auf der Ebene schwer zu verdauen. Gleichzeitig ist es wenig überraschend, wenn man wahrscheinlich Trump als Person versteht. Das ist halt einfach, sein Leben ist eine Fernsehshow und warum würde er dann nicht auch internationale Geopolitik als Fernsehshow verstehen und das so inszenieren?

Daniel:

Wie er am Ende auch sagt, don't worry, this is great television, wo man sich denkt, Alter, bist du bescheuert. Bist du denn komplett bescheuert, mein Freund? Und was ich so krass fand, ist, hat irgendwo auf Instagram ein AI-König oder Königin dieses Gespräch genommen und statt Zelensky saß da Churchill. Und was ich so brillant daran fand, war es dieselbe Situation. Also so im weitesten Sinne, wenn man sich historisch ein bisschen damit beschäftigt und Churchill ist dort auch damals hingegangen in einer Art Uniform, weil Churchill quasi auch ein Präsident im Krieg war und du hast einfach nur Churchills Gesicht und Sprache mit den Worten Zelenskis gesehen. Und es hat diese Situation noch perverser und noch absurder gemacht. Und genau, es war so quasi so, was wäre es, wenn das 1940 wäre, wo eben ein Churchill gegen die Nazis kämpft, wo er sozusagen in der Untermacht ist, wo er auf Amerika natürlich auch angewiesen ist, wo Amerika nicht im Krieg ist, natürlich auch ein bisschen spooky, weil klar, wenn man weiß, 1940, da haben die Amerikaner schon England stark unterstützt. Und es war so ein permanentes, irgendwann geht es dann los. Letztendlich ging es ja, wie wir wissen, durch Pearl Harbor los, aber es gab da schon ein paar Probleme, nehmen wir es mal so. Eigentlich braucht man nicht mehr, wenn man ein bisschen was von Geschichte versteht und einfach dieses Zelensky, äh, Churchills statt Zelensky, es ist erschütternd. Und ja, ist krass. Es ist richtig krass. Und dann gibt es ja auch die Stelle, wo Churchill, äh Trump sagt, der hat ja nicht mal einen Anzug an.

Markus:

Also da hätte ich mir so gewünscht, dass der Zelensky zurücksagt, did you ask the same, did you ask Elon the same? Ja, ja, das wäre brillant gewesen.

Daniel:

Aber das Gute ist, dass er es nicht gemacht hat, weil ich finde auch, dass man bei Zelensky sieht, obwohl er, also ich finde das so rein auch von der Körpersprache, du siehst, wie er wirklich sich windet, dass er nicht komplett eruptiert. Und das macht er aber auch staatsmännisch, wie ein Staatsmann das machen sollte. Und die anderen beiden sind einfach wie irgendwelche Bullies im Pausenhof, die quasi da einfach draufhauen und all ihre Probleme da auch auslassen und es geil finden in der Situation. Und sich auch, du spürst, wie toll sie sich vorkommen und wie die Emotionen übernehmen. Und du weißt es selber und ich kenne das auch von all meinen Pitchtrainings, ich sage immer, weißt du, in dem Moment, wo die Emotionen bei meinem Widersacher kommt, weiß ich, ich habe gewonnen, weil sie nicht mehr rational denken. Und du siehst, die beiden sind aber hochemotional. Das ist, das geht gar nicht auf so einem. Und sie haben sich ja eh schon durch tausend Handlungen disqualifiziert, aber in dem Moment einfach nochmal astronomisch mehr. Aber it is what it is. Und seitdem gibt es irgendwie jeden Tag auch wieder neue neue Strafzölle, neue Verrücktheiten, die da announced werden.

Markus:

Ja. Ja, und jetzt meine man sieht das halt jetzt langsam auch auf den Märkten. Also die Märkte mögen keine Unsicherheit und all das, was Trump macht, sorgt natürlich für massive Unsicherheit. Und deswegen haben wir jetzt seit einigen Tagen einen wahrschechten Börsencrash. Also die ganzen Gewinne, die es eigentlich gegeben hat mit der Wiederwahl Trump, weil sich die Leute gedacht haben, ja, republikanische Präsidentschaft, das bedeutet ein bisschen wirtschaftsfreundlichere Politik und so weiter. Und das ist alles weg. Alles korrigiert, weil eben gerade jetzt allen bewusst wird, ja, das ist vielleicht tatsächlich etwas, was massive wirtschaftliche Schäden jetzt auch verursacht, die Blödheiten, die er macht. Nämlich für alle. Das ist ja auch für Amerika jetzt zumindest mittelfristig wird das die Inflation einheizen bis zum Geld nicht mehr. Es kann sein, dass ja dann vielleicht sich innerhalb des Landes da wirtschaftliche Opportunitäten ergeben und halt wieder mehr eine domestic economy entsteht und man dadurch auch weniger abhängig wird von den Importen, aber bis dahin, das dauert ja, so eine Industrie aufzubauen. Und das heißt, in der Zwischenzeit wird das für Konsumenten, für die, die dann Produkte kaufen müssen, die aktuell einfach importiert werden mit Zöllen, wird das natürlich einfach deutlich teurer.

Daniel:

Und das ist eben nochmal ganz kurz das Spannende. Was war das vom halben, dreiviertel Jahr gab es ein wunderbares Straßeninterview, wo sie Leute interviewen, als damals schon Trump noch nicht als gewählter Präsident erzählt hat, hier von den ganzen Strafzöllen, die er machen möchte. Und wo Konsumenten gefragt wurden, klassische Trump-Wähler, was das denn heißen, ja, die anderen müssen mehr bezahlen. Und gesagt, nee, nee. Nee, nee. Du bist es der. Aber die Großen müssen das, nee, nee, du, du. Und ich habe heute vom Business Insider wurde veröffentlicht, zum Beispiel die Top-Importe in die USA von Kanada. Und das ist zum Beispiel Crude Oil. Und sagt, ja, das ist natürlich schlecht für den durchschnittlichen Arme. Und aus Mexiko sind es tatsächlich Vehicle Parts und Accessories und dann Trucks, Buses und Special Purpose Vehicles und dann Passenger Cars. Und aus China natürlich Cell Phones and Household Goods, gefolgt von Computers und dann Toys and Games. Und wenn du da einfach mal auf alles 25% drauf wirfst. Das ist schon mal eine ganze Menge. Und das sowieso in einer etwas komplexeren wirtschaftlichen Situation. Das ist wild. Ja, und auch das Interessante ist, ich springe mir ein bisschen mit den Themen, aber trotzdem fand ich das krass, genauso wie er dann auch gesagt hat hier mit Krypto. Wir nehmen das jetzt plötzlich auf, auch komplett impulsiv, wie er da sagt, wir machen das. Und die Märkte reagieren und das Ding alles schießt drauf um 5 oder 10 oder 15 Prozent. Nur bis dann seine nächste Irre Aussage kommt und das Ganze ist sofort wieder korrigiert. Und du hast aber das Gefühl, wenn du das so ein bisschen mit Außenwahrnehmung betrachtest, dass du einfach all diese ganzen, ich sag mal, Marktanalysen, die man so bis dato gemacht hat, kannst du alle in den Wind schmeißen, weil du einfach einen Irren hast, der jeden Tag aufwacht, sich denkt, heute bin ich mal sauer auf die. Und dann, ich habe das Gefühl, dass du einfach so ein Glücksrad. Bub, Schweden. 30% auf Schweden. Und da kannst du auch gar nicht mit einem Markt arbeiten. Und da bin ich auch mit meinem Rand vorbei, aber das Schlimmste ist halt, wenn du unternehmerisch arbeitest und du bist, du bist so, dass du natürlich deine Margen hast, deine Mitarbeiter, die du bezahlen musst, deine Produkte, die du fertigst und plötzlich über Nacht, weil normal würde man ja sagen, in fünf Jahren, in drei Jahren kommt die Novelle und dort werden da und da die Sachen erhöht oder etwas erhöht sich sukzessive. Aber wenn mir jemand von heute auf morgen irgendwo eine 25% Steuererhöhung geben würde, puh, das wäre richtig hässlich. Und das ist das, was passiert. Aber nicht in einer Industrie, sondern einfach, weil er einfach so ziemlich jeden Welt abstraft, trifft er einfach Dutzende von Industrien parallel, die aber, glaube ich, auch klassische Magerwähler sind.

Markus:

Ja, das ist sicher das, wo wirklich spannend wird in den nächsten Wochen. Wie reagieren die Leute in den Red States, die halt jetzt massiv davon betroffen sind? Schafft es Trump zu sagen, nein, das ist alles noch von beiden? Und das ist jetzt halt einfach das Resultat der letzten Regierung und ich verspreche euch, wir schaffen das zu drehen. Aber theoretisch leiden ja genau seine Wähler jetzt am allermeisten.

Daniel:

Weil hier ist das Ding, wenn man sich diese Hauptexportgüter anschaut, dann sind es unter anderem Trucks und crude oil. Jetzt stell dir vor, du bist so ein klassischer Redneck und du brauchst einen neuen Truck, der plötzlich von einem Tag auf den anderen 25% mehr kostet und dieser Truck frisst ja auch irgendwie, ich habe keine Ahnung was, 20, 25, 30 Liter ab Kilometer, was denen bis dato wurscht, wenn es plötzlich auch nochmal 25% mehr wird, dann ist das plötzlich sehr, sehr, sehr wild. Und dann geht dem auch noch, dann wirft er vor lauter Wut auch noch sein Handy an die Wand, braucht ein neues Handy, dann kostet das auch noch 25% mehr. Und spätestens, wenn der Griller kaputt ist, dann ist vorbei, weißt du, was ich meine? Und so abstrus das klingt, totally gonna happen. Tja, aber natürlich, ich glaube, er ist ein brillanter Kommunikator. Schuld sind immer die anderen, das ist klar, das sind die bösen Chinesen, die bösen Mexikaner und überhaupt wer auch immer. Ich bin halt neugierig, ich bin halt neugierig, wie das wieder probiert zu drehen. Weißt du, was ich meine? Wann wieder die nächste Ansage kommt, wenn er wieder die Märkte anpumpt, weil das Spiel versteht er ja irgendwie.

Markus:

Ja, wobei, also du hast schon recht, es gibt dann halt immer wieder die Ausschläge, wenn er dann irgendwie was Tolles announced, aber die Kurve, wenn man das jetzt halt ein bisschen klettert, die zeigt klar nach unten, weil Märkte hassen Instabilität. Klar. Er ist lebendig gewordene Instabilität. Und das muss man einfach auch sagen. Und das ist auch der Grund, warum jetzt mehr und mehr Leute weltweit anfangen zu sagen, soll ich mein Geld weiter in ein MSEI World ETF stecken, wenn da Amerika klar über proportional gewichtet ist, soll man mein Geld nicht irgendwie vielleicht woanders einbringen? Berkshire Hathaway zieht massiv Cash ab aus den ganzen ganzen Anwesen. Noch nie da gewesen viel. Es ist auf der Ebene schon eine Rekalibrierung da, global, wo einfach diese Unsicherheit dazu führt, dass Leute auch Dinge, die sehr lange für gegeben gegolten haben, jetzt hinterfragen. Das kann auch eine Chance sein. Das ist besonders jetzt auch aus einer Startup-Perspektive natürlich, eine Zeit mit sehr viel Unsicherheit, mit sehr viel Veränderung, ist etwas, wo der Wettbewerbsvorteil von Startups, nämlich die Agilität, die schnelle Entscheidungsfindung, das kann etwas sein, wo man sich da halt dann auch neue Märkte erkämpfen kann. Aber insgesamt über die Wirtschaft drüber, sage ich jetzt als Gesamtperspektive, ist das Gift, die aktuelle Situation. Und ich bin gespannt, wie viel Druck da auch entstehen wird in den nächsten Wochen aus der eigenen Basis für Trump.

Daniel:

Ja, hier ist natürlich das Thema. Er hat natürlich gestern seine Lage an die Nation da gehalten, habe ich jetzt noch gar nicht mehr im Detail angesehen, aber man liest sozusagen nur in den Schlagzeilen, dass es schon wieder ein bisschen wilder ist und wieder mehr Spaltung, aber andererseits dürfte es ja auch mittlerweile einen Brief geben von Zelensky, der sagt, er ist wieder zum Verhandeln bereit. Ich wäre natürlich neugierig, was es bedeutet, angenommen, es gäbe wirklich irgendeine Art Frieden, ob da nicht dann wieder eine Erholung der Märkte kommt und ob Trump da nicht am Ende sich als den ganz großen Verhandler hinstellt. Und dann, um es noch überspitzer zu formulieren, dürfte er ja noch, das sind jetzt die oberflächlichsten News, also ich habe wirklich nur ein paar Minuten heute das gesehen. Hat er nochmal gesagt, Grönland kriegen wir auch noch.

Markus:

Ich meine, es ist der Pausenhof Bulli. Der ist halt auch der stärkste und der mit der unfassbar großen Verhandlungsmacht, das muss man einfach auch sagen. Da haben wir als Europa versagt in den letzten Jahrzehnten, dass wir halt einfach nicht die Souveränität gewonnen haben, dass wir da jetzt aufstehen können und sagen, wir füllen die Lücke. Das kann man, das ist jetzt der positive Aspekt darauf, wir sind aufgewacht, wir haben verstanden, okay, wir müssen auf eigenen Füßen stehen können, aber um da hinzukommen, das braucht, ja, um eine Rüstungsindustrie anzustoßen, um eine Text-Szene tatsächlich mit dem Fundament, das es da braucht, auch zu entwickeln, das braucht alles einige Jahre, muss man tatsächlich sagen, bis man da irgendwelche Resultate sieht. Und genau dieses Vakuum, das wissen auch die Amerikaner, dass es da ist und das weiß auch der Zelensky. Und deswegen kommt er natürlich auch bereit, da sicher Schritte in diese Richtung zu machen. Das Einzige, was man halt sagen muss, wenn man sich jetzt die Zölle anschaut, schau dir an, was mit Mexiko und Kanada passiert ist. Gab ein großes Announcement, dann sind sie gekommen, haben einen Deal gemacht und einen Monat später kommt Trump wieder und sagt, jetzt kommen die Zölle und will halt wieder was fordern. Das heißt, wenn du dich da halt expost und wenn du sofort quasi zurückgekrochen kommst, dann ist halt auch für die andere Seite klar, okay, wir können alles fordern. Und das ist vielleicht schon auch ein Signal an andere, dass vielleicht dein Deal gar nicht so nachhaltig erfolgreich ist, weil er dann immer mehr und immer mehr will.

Daniel:

Ja, es sind sehr wilde Zeiten. Also muss man einfach so sagen, weil eigentlich geht es ja wieder auf diesen Ideologienweg zurück. Weil wenn du so sagst, wenn ich zum Beispiel auf so die Ideologie, die ich kennengelernt habe, als ich in Deutschland im Gymnasium war, was diese nie wieder Krieg, auch diese Grundideologie, eigentlich der Entstehungsgeschichte der EU, die ja zu 100% richtig ist, nie wieder Krieg, Problem ist natürlich, wenn du so eine, ich sag mal, deeskalierende, langfristige Perspektive hast und du dann natürlich immer mehr mit anderen Personen zu tun hast, die eskalierend und aggressiv sind und du bist aber der deeskalierende Friedliche, dass diese Person das als Zeichen der Schwäche ausnutzt. Das ist so ein bisschen so diesen Salat, den wir da gerade haben, weil wir hören ja die EU sagt, sie wollen, was war das, 800 Milliarden in Rüstung stecken und all diese Dinge, wo man sagt, ja, das ist, hätte man es vielleicht ein bisschen früher gemacht und ein bisschen, ich sag mal, ein bisschen andauernder, wäre man vielleicht nie in diese Position gekommen.

Markus:

Ja, man muss natürlich auch sagen, ich glaube, es gab schon viele Jahrzehnte, wo die EU auch oder generell Europa sehr davon profitiert haben, dass man halt weniger Rüstungsausgaben hatte, dass Geld irgendwo anders hinstecken konnte und das Friedenszins, wenn man so will, die Sicherheitsgarantie der Amerikaner war Gold wert. Aber du hast vollkommen recht, spätestens mit der ersten Wahl von Donald Trump wäre es angemessen gewesen, das zu hinterfragen, weil das hat ja etwas Grundlegendes verändert. Dass beim Pausenclown einen Fernsehstar, wenn man so will, einfach, das ist seine Identität, dass so jemand, der postfaktisch unterwegs ist, der vielen moralischen Standards, die wir die letzten Jahrzehnte aufgebracht haben, nicht entspricht, dass es so jemand in so eine Position schafft mit so viel Macht, das hätte meines Erachtens den europäischen Entscheidungsträgern das Signal geben müssen, auch im Hinblick, dass es ja schon damals in Ukraine und Russland, da gab es ja auch schon die erste Annexion von Gebieten, da hätte man meines Erachtens diese Investitionen machen müssen, dann wären wir jetzt in der Position, dass wir etwas, dass wir da mitreden können.

Daniel:

Ja, und das ist halt so ein bisschen das Schwierige und wenn du natürlich sagst, da ist eine Gesellschaft, die so jemanden wählt und so jemanden auch erlaubt, an der Spitze zu bleiben. Was ich mir immer denke, ist, warum gibt es da keine Sicherheitsmechanismen in Amerika, die sagen, Alter, der ist doch völlig durch, der Gute. Das können wir doch gar nicht zulassen. Wie kann es sein, dass der über Twitter, über X sozusagen die Welt geschicke über Nacht immer wieder, immer wieder dirigiert? Ich weiß gar nicht, ob das in einer normalen Demokratie möglich wäre. Weißt du, was ich meine? Ich glaube nicht, dass eine Ursula von der Leyen als Beispiel jetzt über Nacht irgendwie sagen kann, hier, ich habe keine Ahnung, was Hongkong, ihr stinkt, ich finde euch doof, und deswegen machen wir, da würde man doch am nächsten Tag sagen, liebe Ursula, so nicht und bitte danke ab und sie würde abdanken. Und dass es da aber eine Gesellschaft ist, die sagt, nö, das ist völlig okay, und auch alle anderen, die machtlos das mitnehmen müssen, das ist das, was ich einfach so überhaupt nicht nachvollziehen kann. Weil du weißt, was ich meine. Ich meine, ich meine, stell dir mal vor, selbst keine Ahnung, aber ich würde mir vorstellen, ohne jetzt zu sehr da in die Tiefe gehen zu wollen, angenommen, Kickel wäre Bundeskanzler geworden und Kickel hätte plötzlich gesagt, morgen werden wir K und K wieder erleben und wollen mit Ungarn gemeinsam, glaube ich, spätestens da hätten wahrscheinlich alle möglichen Dinge in der Verfassung gegriffen und die gesagt hätten, Moment, na, das geht jetzt nicht einfach hier über Ex. Bei den Amis scheinbar schon.

Markus:

Es wird sich als zeigen, was in den nächsten Wochen auch die Gerichte zu den einzelnen Executive Orders sagen. Ob die Spuren und wenn sie nicht spuren, was macht Trump. Ich glaube, der ist durchaus bereit, auch da eben solche Institutionen zu ignorieren. Aber am Ende ist es jetzt auch mit der Kryptoreserve, die du schon angesprochen hast. Ja, ich glaube, man kann einen Case bauen, warum man zum Beispiel Bitcoin, dass es deine Reserve geben sollte, aber dann halt irgendwelche anderen Coins, die natürlich von irgendwelchen Freunden von Trump natürlich auch gut gestützt werden, die natürlich auch Exit Money brauchen.

Daniel:

Ganz kurz dazwischen einfach. Trump kauft seit Wochen Ethereum, wie ein verrückter. Just saying, das sieht man. Er kauft und kauft und kauft. Okay, musste ich nur kurz einhaken. Ja, also das ist halt einfach ein Wahnsinn.

Markus:

Und ja, wie gesagt, ich glaube, über Bitcoin gibt es vor uns oder gibt es die Perspektive, dass das sinnvoll ist, dass es nicht sinnvoll ist, aber ich finde, das ist immerhin wirklich vom Setup nicht so aufgebaut, dass es jetzt einigen wenigen zugutekommt. Aber bei den anderen halte ich das schon für sehr hinterfragenswert. Aber ja, es hat natürlich für ein paar Tage oder Stunden bis Tage dazu geführt, dass die Kryptokurse sich kurz erholt haben. Mittlerweile sind sie wieder weggerasselt. Es ist die allgemeine Instabilität, ist da stärker als jegliche kurzfristige Maßnahmen.

Daniel:

Aber gut, ich meine, das ist auch das. Andererseits muss man sagen, vor zwei Jahren war im Kryptobereich der Bitcoin auf 16.000, jetzt ist er halt bei 84.000 statt 105.000 ist noch immer stark. Am Ende des Tages musste jeder seine eigenen Research machen, aber das war eine Opportunity.

Markus:

Nein, ohne Frage, und jetzt ganz grundsätzlich aus einer Perspektive, zu sagen, das ist jetzt schon die ultimative Validierung, wenn das jetzt eine der größten Volkswirtschaftlichen das als, dass man da eine Reserve aufbaut, das hätte ja das Potenzial, einen unglaublichen Momentum zu erzeugen. Aber es geht halt auch runter in dem ganzen Scheiß, der rundherum passiert. Das ist die Realität.

Daniel:

Ja, nee, komplett. Also das ist ja so ein bisschen das Thema und ich glaube, ach, ich meine, da muss jeder seine eigenen Hausaufgaben machen, aber ich sage ja immer ganz gerne, wenn es um Aktien und um Kryptos und weiß der Teufel, was geht, if and doubt, zoom out. Und was ich ganz praktisch finde, wenn man dann zu sehr auf Tages- oder Wochenbasis schaut. Aber was soll's. Machen wir. Ist lustig, oder? Wir sitzen in Österreich, aber wir reden erstmal 22 Minuten über die Amis, weil das einfach auch so entscheidend ist, was das so für unsere Gesellschaft und unsere Welt auch bedeutet. Ich hoffe im Übrigen nicht, dass wir dann irgendwann alle wieder irgendwelche Masken oder irgendwelche Trockenpulversachen kaufen müssen, weil der irre da wieder rumrum jähtet. Ich hoffe ja immer noch, dass es irgendwann mal einen Frieden gibt, was hier ganz wünschenswert wäre. Wäre ja schön. Aber gut, wir haben mittlerweile eine neue Regierung. Tatsächlich. Ah, unfassbar, oder? Das ist offiziell. Ja, das ist, ähm. Ja, wie finden wir das?

Markus:

Ja, gut, jedenfalls gut. Ich glaube, die monatelang keine Regierung zu haben oder keine tatsächlich Handlungswille, Handlungswillen ist das falsche Wort, aber eine Regierung, die, die jetzt quasi auch neue Initiativen angeht und die bisher irgendwann ja quasi Platzhalter und das ist nie gesund, besonders in einer Situation wie aktuell, wo sich so viel bewegt, braucht es eine Regierung, die sich da auch in der Verantwortung sieht, etwas zu tun. Und die steht jetzt endlich, es ist eine Dreierkoalition, das gibt es zum ersten Mal in der Form, macht sicher einiges in der Koordination innerhalb der Regierung komplizierter. Manchmal ist es aber auch komplizierter so, dass dadurch vielleicht eine Mediationsrolle von einer Partei gibt. Also das kann auch Chancen bieten. Und ich glaube, das Allerwichtigste und das Allerwichtigste Positiv ist, dass es ein klares Bekenntnis zu Europa gibt. Das war ja durchaus unsicher und auf der Basis, glaube ich, sehr erfreulich, dass das gelungen ist. Und nämlich auch besonders in der aktuellen Situation erfreulich, weil es nicht selbstverständlich aktuell. Man sieht es auch jetzt gerade wieder, wie Ungarn und die Slowakei bei dem Thema Ukraine da durchaus andere Positionen einnehmen und gegen auch die europäische Linie gehen. Es ist auch für Startups, das muss man ganz klar sagen, der einzige, es ist überlebensnotwendig, dass es eine europäische Integration, einen gemeinsamen europäischen Wirtschaftsraum gibt. Sonst sind österreichische Startups am Arsch. Das ist die Realität, wenn wir da jetzt in unserem eigenen kleinen Land rum rumoren und überall anders wird es nochmal schwieriger, dann haben wir überhaupt keine Chance mehr. Also das ist, glaube ich, das Allerwichtigste.

Daniel:

Absolut. Wie hast du wie nimmst du so die einzelnen Player in der Regierung wahr? Was ist so dein erster Eindruck? Also, ich fand zum Beispiel die erste Rede, die ich vom neuen Bundeskanzler gehört habe, die hat mich jetzt, also nur so auf so einer emotionalen Ebene jetzt nicht so unbedingt abgeholt. Kann man ja noch dran arbeiten. Ich weiß jetzt nicht, ob emotionaler und mitreißender als Nehamer oder nicht. Die beiden ja mittelmäßig mitreißend. Moonshots erwarte ich mir jetzt keiner.

Markus:

Ja, auch wenn man sich halt die Entstehungsgeschichte jetzt anschaut. Österreichische Lösung oder keine Lichtgestalt. Ich glaube, das ist halt so passiert. Kann natürlich sowas auch, wie gesagt, es ist auch historisch gesehen waren es nicht immer die großen Redenschwinger, die dann tatsächlich was weitergebracht haben. Es gibt schon auch Zeiten, wo genau das sehr viel Wert hat. Aber sowas ist immer auch eine Chance. Man muss halt Performance machen. Ich glaube, sonst in der Regierung ist das, was natürlich aus Startup-Perspektive interessant ist, dass es eine Start-up-Staatssekretärin jetzt ganz offiziell gibt. Da ist natürlich immer schwer abzuschätzen, was das konkret für Folgen hat. Einerseits glaube ich immer gut, dass das Thema offiziell in einer Person, die Mitglied der Regierung auf oberster Ebene ist, dass dieses Wort jetzt vorkommt. Ich meine, auf EU-Ebene gibt es ja jetzt auch schon die Startup-Kommissarin. Also das kann schon eine echte Chance sein. Andererseits muss man halt auch immer aufpassen, was bedeutet das im breiteren Setup, bedeutet, dass jetzt einfach die Startup-Themen nur mehr bei der Staatssekretärin liegen, was vom Machtgefüge wahrscheinlich eine Herausforderung wäre, nämlich auch für sie, also die Elisabeth Sedner, die kennt sich aus in einem Thema, die ist schon lange da unterwegs. Aber wenn sie mit ihren Themen irgendwo durchkommt und das sonst im Wirtschaftsministerium jetzt halt nicht mehr diese Gewichtung hat und auch in den anderen Ministerien nicht die Gewichtung, dann wäre das natürlich schwierig. Aber ich glaube grundsätzlich von der Gemengelage insgesamt sollte da jetzt schon einiges passieren. Es ist auch im Regierungsprogramm ein paar größere Brocken wieder drin, die wir schon lange fordern, in Richtung Dachfonds, in Richtung digitale und schnellere Gründung. Die Notoriatsackpflicht soll geprüft werden. Also das sind schon gute Akzente. Es ist mit den NEOS auch ein Player dabei, der da bewusst, glaube ich, auch ein bisschen Dinge hinterfragen will. Das heißt, ich sehe gute Chancen, dass etwas weitergeht. Aber wie immer, es kommt auf die Execution an. Und das wird sich zeigen in den nächsten Wochen, glaube ich schon.

Daniel:

Also der ganz große Wurf ist es nicht, aber so ein Schuss ins Knie auch nicht, sondern halt so eine Sicherheitslösung halt.

Markus:

Du, ganz ehrlich, weiter wie bisher, was mich wahrscheinlich vor einem halben Jahr ziemlich genervt hätte. Im Zuge der letzten Entwicklungen bin ich eigentlich schon sehr glücklich, dass es keine Katastrophe ist. Also das muss man auch immer sagen, wo ist die Benchmark? Mit all dieser Craziness, die rundherum passiert, ja, besser so als eine anti-europäische Regierung.

Daniel:

Das stimmt. Ich hätte mir noch ein bisschen mehr Mut gewünscht, irgendwo zum Beispiel, ich habe keine Ahnung, einfach, dass Arbeit ein bisschen billiger wird. Ich weiß, mit den Roten ist das natürlich auch schwierig, aber in Österreich sind die Steuern so dermaßen hoch, dass alles kriechts und ächts und eigentlich ist es ja logisch, wenn man was weiterbringen will, sollte man auch einfach ein bisschen die Steuern runter und dann gewinnt das schon. Mit so vielen Staatssekretären.

Markus:

Ja, also das ist einfach ganz schwierig zu finanzieren mit der aktuellen Lage. Das ist, glaube ich, etwas, wo schon, wenn jetzt man vielleicht wirklich an den Waffen stehst und eine Friedenslösung findet, vielleicht dadurch ein bisschen Stabilität einkehrt, vielleicht auch die Wirtschaft wieder ein bisschen mehr Sicherheit vorfindet, dann könnte ich mir vorstellen, dass es da schon den Willen gibt in der aktuellen Konstellation. Aber ja, Budgetkonsolidierung ist aktuell ganz wichtig.

Daniel:

Du, schau mal, es gibt halt immer dieses Bild, das ich mal vom Gründer von LinkedIn gehört habe in einem Interview und er hat einfach gesagt, es ist so wie ein Schiff. Ein Schiff, egal wie toll es ist, wenn es auf hoher See fährt, sammelt es einfach immer mehr Seepocken an. So diese Dinger, die so am Rumpf hängen. Und jeder Prozess und jede Sache ist einfach eine weitere Seepocke. Und ab und zu muss so ein Schiff einfach mal ins Trockendocken und du musst diese Seepocken abkratzen. Und mein Gefühl ist das einfach, diese neuen Sachen einfach nochmal ein paar mehr Seepocken sind, die an und für sich ein sehr hochseetüchtiges Schiff einfach nochmal schwerer machen, nochmal ein bisschen schwerer, nochmal ein bisschen schwerer. Und das Problem ist aber, dass du bei so einem Bild, und das deswegen mag ich das Bild so, dass es nicht der große Eisbag, der alles niederreißt, sondern es ist die 357.000ste Seepocke, die dazu führt, dass ein paar Milliliter Wasser einfach reinlaufen und ein paar mehr und ein paar mehr, bis dann irgendwann jemand sagt, wo ist denn das ganze Wasser her? Wo kommt denn das jetzt her? Was ist denn da los? Und dann fängt es an, einfach überall und dann ist der Kahn nicht mehr zu halten. Und ich habe so das Gefühl, dass einfach viele, viele, viele, viele Leute ächzen und krezen und nochmal mehr und nochmal weniger. Und wenn man sich anschaut, wie einfach die Mittelschicht erodiert wird in ganz Europa, ist es einfach ein Drama vorprogrammiert für die ganz, ganz, ganz schlimmen Parteien, die wir alle nicht wollen. Deswegen hätte ich mir das so gewünscht, dass da jemand sagt, okay, und ab jetzt, ja, kann ich nachvollziehen.

Markus:

Du hast recht. Das ist, das ist schon auch, ganz ehrlich, das ist ja, glaube ich, auch die Essenz von dem, was in Amerika passiert. Ist ja irgendwo gibt es da einen Funken Wahrheit, dass man halt diesen großen Tanker Staat ein bisschen agiler und wieder wettbewerbsfähiger macht. Aber die schießen halt weit übers Ziel hinaus, dass wir manchmal, oder nein, dass wir eigentlich schon lange deutlich mutiger sein sollten, da gebe ich dir vollkommen recht und das gilt auch fürchte ich in diesem Kontext wieder. Also dafür ist zu wenig große, mutige Punkte, Pensionsreform etc. Es ist alles okay, Schritt in die richtige Richtung, aber es ist wieder nicht der große Wurf.

Daniel:

Genau das. Und deswegen, und ich fand das so interessant, dass einer der ersten Worte vom Stocker waren, auch die Regierung ist eine österreichische Lösung, was ich gar nicht werden fand. Aber ich war überrascht, das auch so von ihm zu hören. Wenn man die ersten Worte ans Volk richtet und sagt, na gut, wir haben da so eine Lösung. Es war jetzt nicht so dieses, okay, und jetzt machen wir es, sondern es ist, wo du dir denkst, okay. Weißt du es, wie du eine Rede beginnst und sagst, meine Damen und Herren, ich möchte Ihnen sagen, ich bin mittelmäßig vorbereitet. Ich werde eine mittelmäßige Rede halten mit mittelmäßigen Ideen und ich werde mittelmäßig auf die Zeit achten. Und dann denkst du dir so, weil egal, was danach kommt, und wenn danach einfach der rhetorische Gott kommt, nach so einem Eröffnungssatz, ist vorbei. Und deswegen, das habe ich mir nur gedacht, ach, ach Junge, ach Junge, selbst wenn es so eine Lösung ist, sag das doch nicht gleich im ersten Satz. Nicht gleich im ersten Satz. Aber gut, lass uns da mal sehen, was da kommt. Wir haben eine Regierung, das ist ganz gut. Schauen wir mal, wann die Dramen kommen. Aber bis jetzt halten wir es auch noch gut. Gibt es da irgendjemanden, auf den du speziell achtest? Irgendjemand, der dich besonders aufregt und interessant findest, wo du sagst, ja, ich glaube, da.

Markus:

Ich meine, ich glaube, was sicher interessant ist, ist wieder, wie sich die Bildung verändern wird. Mit dem Christopher, ob der, weil das in meiner Erfahrung ist einfach ein Ministerium, das extrem ideologisch aufgeladen ist, aber auch extrem starr ist, wo ganz viel Widerstand für Veränderung da ist. Also der ganze Betrieb nicht nur das Ministerium, sondern halt einfach das Bildungssystem als Ganzes. Und da die NEOs als, die im Namen haben Neues und die Reformen, das wird spannend, ob er es schafft, da durchzudringen. Ich glaube auch, ob der Sepp Schellhorn als Staatssekretär im Außenministerium schafft, da jetzt tatsächlich die Entbürokratisierung voranzutreiben. Das ist eine schöne österreichische Lösung, oder? Dass man statt dass man im Außenministerium diesen Job gibt. Let's see, ja. Das ist schon jemand, der halt auch gerne poltert.

Daniel:

Und ich finde halt, das Bildungsministerium ist auch nicht unwichtig, wenn du so ein bisschen ein bisschen holistischer betrachtest, weil da hängt auch das Thema Familiennachzug ein bisschen dran, der ja jetzt gestoppt wurde. Und wenn man da sagt, okay, Bildungsministerium, weil da gibt es so eine Zahl, die es richtig, richtig krass zur Zeit gibt. 630 Erwachsene und Kinder, die nach Österreich kommen, aus Syrien pro Jahr. Das bedeutet, das sind 4000 Kinder für die Volksschulen mehr pro Jahr, alleine in Wien, was die Schulen komplett überlastet. Die können nämlich gar kein oder wenig Deutsch, das ist jetzt ORF, den ich da gerade zitiere. Und das bedeutet, dass die Schulen sozusagen ja auch nicht jetzt gerade angehalten werden, da jetzt so sukzessive so ein bisschen mal ein paar iPads zu verteilen, sondern die sind an einer ganz substanziellen Krise, die allerdings auch aus ganz vielen anderen Faktoren zusammenhängt. Sehr emotional, sehr ideologisch getrieben. Da hat er auch eine Aufgabe. Also vor zehn Jahren, wenn das eher so ein bisschen, ja, ein paar Computer in die Schule stellen und gut ist und ein paar Fotos mit Lehrern, das ist jetzt schon eine echte Challenge, mit der er zu tun hat.

unknown:

Ja.

Daniel:

Muss ich einfach so sagen. Also schauen wir mal, was da kommt.

Markus:

Die haben alle Riesenchallenges. Das ist wirklich, ich glaube, es gab schon lange keinen undankbaren Job mehr, als dann in der aktuellen Situation diesen Karren in eine positive Richtung zu schieben mit diesem Damokles-Schwert, wenn wir das nicht schaffen, dann haben wir beim nächsten Mal wahrscheinlich 40% FPÖ.

Daniel:

Ja, du, ich habe gerade eine ganz verrückte Idee. Eigentlich müsste man, eigentlich müsste man, wenn eine neue Regierung ins Amt kommt, wenn ein neuer Minister oder Ministerin, müsste man eigentlich sofort an Tag 1 den Personen einen Anker in den Kopf setzen. Und damit meine ich einfach ein, was maximal realistisch zu erwarten ist und was minimal realistisch zu erwarten ist und was sozusagen der Spielbereich ist, weil man denkt ja immer mit jedem, so ab jetzt wird es wieder so, wie es 1973 total schön bei Mutti am Tisch war. Und man sagt, ja, nein, realistisch ist. Du weißt, was ich meine, so bei optimaler, so ähnlich, das Lustige ist, ich laufe ja bald ein Halbmarathon und da wurde halt einfach gesagt, okay, welche Zeit wirst denn du laufen? Und in dem Moment, wo man sich aber da mal hinsetzen muss, und habe ich noch nie gemacht, und dann einfach mal überlegt, ja gut, was ist denn da realistisch? Und dann überlegt man sich, was ist denn so nach oben realistisch? Was ist denn nach unten realistisch? Was ist denn eine okay Zeit? Und in dem Moment muss man einfach das kommunizieren. Das ist ziemlich witzig, das zu tun. Und das wäre eigentlich ganz fein am Anfang. Zu sagen, okay, realistisch schaffen wir das. Wenn es richtig perfekt läuft, das, was trotzdem auch wahrscheinlich jedem enttäuschen würde, aber man sagt, schau, das ist das Maximum, das überhaupt geht. Und ich glaube, es sind mir alle, wenn man denkt, man meldet sich an, bleiben wir beim Halbmaler zum Beispiel, ja, der wird wohl gewinnen. Der macht es zum ersten Mal, der wird wohl gewinnen. Da muss man sagen, nein, nein, nein, Ankommen ist das Ziel. Und mich nicht komplett demütigend unterwegs und alle paar Meter stehen bleiben und mich übergeben, wäre auch fantastisch. Aber so sechs Minuten, das wäre es am Kilometer, das hätte ich gerne. Fünf Minuten laufe ich auf zehn. Und du weißt, was ich meine. Und dann ist man plötzlich, man macht sich zwar realistischen Druck, weil man will ja auch nicht sagen, 20 Minuten am Kilometer, dann kann er ja auch nebenbei irgendwie.

Markus:

Nein, finde ich gut. Machen wir das so. Messbares Goalsetting für Politiker.

Daniel:

Haben wir doch schon mal drüber gesprochen.

Markus:

Wäre nicht schlecht.

Daniel:

Ach, komische Überschriften. Was wollen wir denn noch so machen?

Markus:

Es gibt ChatGPT 4.5. Ich glaube, darüber haben wir jetzt ein Jahr lang gesprochen, wie geil, und das kommt sicher und das wird alles verändern. Jetzt ist es gekommen und verändert eigentlich. Also ich meine, das Modell selbst verändert für uns als User relativ wenig. Vielleicht Second Order Effekt.

Daniel:

Aber schau mal, ja, ich meine, ich sehe das ja so ein bisschen entspannter. Das ist für mich wie das iPhone. Das erste iPhone war von Nerds was, das zweite war cool, das New iPhone oder so iPhone 3 war Bombe. Ehrlich, iPhone 13, 14, 15, 16 sind mir alle so dermaßen Latte. Und der Punkt ist aber der, es ist einfach wie alles. Am Anfang ist eine Innovation radikal, reißt alles nieder, Bombe, und irgendwann ist dann auch mal wieder gut. Und dass das jetzt.

Markus:

Ja. Nein, es ist schon, finde ich, jetzt, die Releases von O1, O3, Deep Research, das waren schon wieder Quantensprünge in den letzten Monaten. Das hat halt diese Technologie, also diese Reasoning Modelle, die haben halt, waren dann so viel besser als das, was es bisher gab, dass jetzt die GPT 4.5 ist ja quasi die Weiterentwicklung vom ursprünglichen Grundlagenmodell. Das halt jetzt einfach in der Form überholt, weil das ist viel teurer als die anderen, das macht es einfach nicht mehr wettbewerbsfähig. Gleichzeitig muss man schon sagen, diese Grundlagenmodelle sind ja auch die Basis für die Reasoning-Modelle. Also ich glaube, die Hoffnung, die da jetzt da draußen schon vorherrscht, ist, dass durch dieses neue GPT 4.5 potenziell bald ein neues Reasoning-Modell rauskommt, was dann wieder ein Quantensprung ist.

Daniel:

Was ich halt so interessant finde, ist, du weißt, ich habe ja diese KI-Vorlesung an der WU. Die im Übrigen wieder komplett überbucht ist. Was saugeil. Das machen wir jetzt das zweite Semester am großartigen Entrepreneurship and Innovationsinstitut. Sensationell überbucht, das ist so cool, wenn du so ein E-Mail kriegst, überbucht, können wir noch ein paar aufnehmen? Ja, ja, ja. Und the more the merrier. Aber eben, musste INEI machen, musste einen Bachelor machen, weil ich ab und zu auch Leute habe, die mich anschreiben auf LinkedIn und Co. Die sagen, kann ich da als Zuhörer sein? Nein, kannst du nicht. Aber wir werden dann nochmal was dazu machen. Auf jeden Fall ist das Lustige, da habe ich einen in dem Team der Vortragenden, das ist der Andi. Und Andi ist absoluter KI-Experte. Und das wilde ist, ich habe ihn gestern in unserem letzten Call gefragt, ich habe gesagt, kennst du dich eigentlich noch genau aus, wann du, welches Modell, welche Plattform hast, weil er meinte, irgendwie, ja, ich habe Perplexity für dies benutzt und dann das O3 für das. Kennst du dich noch genau aus, wann du welches Modell benutzt? Und ich sagte ja. Aber nur weil ich mich jeden Tag rund um die Uhr damit beschäftige. Und ich für meinen Teil, ich weiß schon gar nicht mehr, wann ich welches Modell benutze. Obwohl ich mich auch sehr viel damit beschäftige, obwohl ich eine Vorlesung dazu habe, obwohl wir unseren Podcast haben. Und worauf ich hinausfülle ist, was ich so spannend finde gerade, ist, ist diese alte Andresen und Horowitz-Prediction, dass einfach Innovation funktioniert in Bundling und Unbundling. Bundling und Unbundling. Das heißt, du hast sozusagen eine Endbündelung der Services und eine Bündelung. Und worauf ich hinausfülle, ist zurzeit, es gibt so viele verschiedene Lösungen und alle paar Tage was Neues, was rausschießt. Ich bin gespannt, wann die nächste Bündelung on top kommt. Das einfach alles zu einem. Sozusagen zur Erklärung, was ist das? Zum Beispiel zur Zeit des Internets, wo man einfach alle möglichen Websites hatte und plötzlich war das, ja gut, aber ich kann mir das doch nicht alles merken und plötzlich kommt so etwas wie Google on top, wo ich einfach eine Plattform habe, wo ich suchen kann. Oder ganz viele Apps auf meinem Handy, plötzlich kommt der App Store, wo alles gebündelt wird. Schreit doch danach, oder?

Markus:

Ja, hat glaube ich auch Sam Altmann schon schon geteasert, dass sie dann arbeiten, dass man halt einfach mit OpenAI Chat spricht und je nach je nach dem konkreten Prompt wird dann halt auch das bestpassende Modell ausgewählt für einen.

Daniel:

Ich glaube, that's coming. Aber wenn die das machen, ist das ja auch wieder nicht optimal, oder? Weil ob die dann da irgendwie ein Mistral oder sowas einsetzen, würde mich doch sehr wundern.

Markus:

Nein, sicher nicht. Das ist halt die, ich meine, du kannst natürlich auch sagen, vielleicht macht ein Infrastrukturplayer wie Apple das Heimer iPhone, wenn man halt dann einen Prompt eingibt und die erkennen, welches KI-Modell ist dann das Beste. Aber ja, ich glaube, boah, mal schauen, vielleicht kann Apple sowas entwickeln, aber das ist glaube ich nicht einfach. Hast du eigentlich schon mal mit der Ray Ban Meta gespielt? Nein. Ich auch nicht.

Daniel:

Ich finde das so cool.

Markus:

Ja, habe ich jetzt auch schon ein paar Mal gesehen. Vielleicht haben sie ja geschafft, da jetzt dann doch irgendwann dieses, die Glasses. Vielleicht gelingt da jetzt doch irgendwann da drin.

Daniel:

Weil darauf will ich hinaus, weil ich finde, das iPhone ist so absolut am Ende. Also nicht am Ende, aber es ist einfach so, es ist, es ist da halt. Es ist so. Letzte Woche habe ich eine E-Mail bekommen, das iPhone 16E ist da. Ich gedacht, ach wirklich, habe ich gar nicht mitbekommen. Was ist das denn jetzt? So, aber irgendwie so das mit den Brillen oder gar Kontaktlinsen und das natürlich mit einer KI zusammen, die dann für mich entscheidet sozusagen im Layering, was da das Beste ist. Das wäre natürlich schon ziemlich, ziemlich, ziemlich cool. Und dann noch einen fetten Filter, der mir sagt, alles, was Donald macht, will ich einfach nicht wissen. Dann könnte man den Filter über Nacht rausfeuern und dann hört nur noch JD Vernsters und alle anderen in der Welt hören, nicht mehr, was Donald sagt. Und das ist dann gut. Ja, weil alles hat ein Ende, oder? Selbst der wird irgendwann mal verschwinden. Weißt du, es gibt so Dinge, die einen stören und man sich denkt, wann gehst du endlich weg? Wie zum Beispiel Skype. Das fand ich gerade. Ja, total. Mein Skype hat irgendwie nie funktioniert. Ich fand auch dieses Geräusch immer ziemlich eklig. Und irgendwie die Anmeldung, seitdem es dann irgendwie bei Microsoft war, hat einfach, also weil schau, ich meine das jetzt nicht wertend, doch total. Auf mich und Microsoft-Produkte ist immer so ein Thema als Apple-User die Anmeldungen, die immer irgendwie nicht so ganz funktionieren. Teams ist mittlerweile stabil, hurra. Aber immer die Skype und dann willst du irgendwas von mir wissen. Und weißt du, einmal im Jahr, die eine Person, die mit mir in Skype call wollte, in den letzten paar Jahren, das war immer ein absolut, wie man auf Englisch sagt, Clusterfuck, dass er immer nie von vorne funktioniert.

Markus:

Aber hast du nicht, also vielleicht bist du da zu alt, aber für mich hat Skype schon ein bisschen Nostalgie, auch vor den Microsoft-Zeiten natürlich, aber es wohl, was wird das gewesen sein? Früher 2000er war Skype schon alt. Du hast ICQ wahrscheinlich genutzt oder so irgendwas.

Daniel:

Ich habe Menschen getroffen.

Markus:

Nein. Doch. Unglaublich. Ja, wirklich. Ich habe trotzdem nicht so einen Scheiß gebraucht. Du hast echt keine Instant-Messaging-Tools da online genutzt, gleich WhatsApp.

Daniel:

Eigentlich ja. Ziemlich wenig. Also ich habe eher Menschen echt getroffen und dann hatte ich keinen Bock, mit Leuten zu chatten, sondern ich habe wirklich Menschen getroffen. Und das Einzige, wo ich mit Leuten über sowas kommuniziert habe, war In-Games. Und das dann aber direkt in den Chatfunktionen. Ich habe für mich einfach so dieses ICQ und Skype und so. Ja, hatte ich, aber einfach so nebenbei beiläufig. Ich fand das nie so prickelnd.

Markus:

Falsche Zeit. Falsche Zeit da. Nein, gutes Leben. In den 90s-Kids, glaube ich, haben da schon ordentlich ICQ, Skype, MSN und da ist Skype schon ein bisschen eine Institution, aber du hast schon recht. Weißt du, was wir gemacht haben?

Daniel:

Wir haben gesagt, morgen 15 Uhr beim Obstbaum. Ja, Wahnsinn. Und alle waren da. Ich weiß, ich klinge jetzt so richtig alt, aber es war richtig gut.

Markus:

Aber was ist, wenn du dann halt ein bisschen länger gebraucht hast bei.

Daniel:

Dann wussten wir, wo man einen findet. Bei der Müllhalde links. War wirklich so. Was für eine Welt. Das war fantastisch. Das war schon ein bisschen einfacher.

Markus:

Na gut.

Daniel:

Muss ich einfach so sagen. Man muss sagen, auch aus Skype war wahrscheinlich noch einfacher als das, was heutzutage abgeht. Schade, oder? Das ist echt, wie ich ja auch immer sage, auch immer diese wunderbaren WhatsApp-Gruppen von Kindergarten, wo immer kommt, mein Blablabla hat Läuse. Und man denkt sich, nein.

SPEAKER_01:

Nein.

Markus:

Aber was du erzählt hast, ist bitte, also Skype ist schon ein ganz klares Beispiel, wo ein großer Player ein Unternehmen gekauft hat, um es zu killen, oder?

Daniel:

Ja, ja. Das finde ich auch. Und ich meine, das ist ja das Thema und deswegen sprechen wir es an. Jetzt mal allen Spaß beiseite und bei aller emotionalen Aufgeladenheit. Skype war einfach mal richtig groß und richtig relevant und ist einfach so weggerotzt und es jetzt einfach wird abgedreht. Und das ist einfach das, was passiert. Natürlich, alles hat seine Zeit. Und deswegen werde ich auch nicht müde zu sagen, irgendwann werden wir auch das letzte iPhone sehen. Obwohl man sagt, das ist doch so dominant und so toll und so wild. Auch das wird es irgendwann geben. Ob das in einem Jahr ist oder in zehn Jahren, I have no idea. Aber irgendwann wird das auch mal das Ende vom Cycle geben. Und bei Skype? Ja. Ja. Ich nehme an, es wird aber irgendein österreichisches Amt geben, das deswegen kollabieren wird. Glaubst du nicht? Die gesagt haben, von Fax haben wir auf Skype. Auf Skype umgesiedelt und jetzt werden die Brieftauben wieder reaktiviert.

Markus:

Du hast möglich. Aber gleichzeitig ist Skype schon für die europäische Startup-Szene, war das echt ein ganz wichtiger Player. Und viele, die heutzutage entscheidende Rollen spielen, da haben irgendwo einmal bei Skype begonnen. Wo ist Skype noch? Nur mal her, hilf mir. Ich kann mich gerade nicht dran erinnern.

Daniel:

In Skandinavien. Ich glaube. Finland, kann das sein? Ich kann mich da gar nicht mehr so erinnern, wo das jetzt genau herkommt.

Markus:

Also Definitiv Nordics, vielleicht ist auch Estland. Ah nein. Schwedischer und dänischer Gründer. Und es wurde in Luxemburg gegründet.

Daniel:

Senström! Ach, jetzt bin ich auch auf der Leitung gestanden. Natürlich, Niklas Senström war dahinter. Ach, siehst du, das ist schon so Microsoftisiert in meinem Kopf, dass ich da einfach diese Combination nicht mehr. Also diese. Ach, Senström. Oh.

Markus:

Ja, also ich war auch komplett falsch mit Finnland. Naja, irgendwas mit Europa. So sollte es ja sein, oder?

Daniel:

Ja, scheißegal, wo in Europa. Hauptsache das. Jetzt ist er übrigens im Aufsichtsrat von HM. Stark. Wurde für 3,1 Milliarden von Ebay übernommen. 2005. Stark. Okay, okay, okay, das war so ein bisschen das Nostalgia. Aber dass wir das beide es nicht wissen, zeigt einfach, wie weit das weg ist, sozusagen von uns und dass es auch schon lange kein europäisches Role Model mehr ist, sondern 2005, das ist schon lange her. So, apropos. Wir haben auch noch was zum Teilen, oder? Jawohl. Erzähl mal, was passiert.

Markus:

Also zuerst einmal eine große Empfehlung. Falls ihr den Deep Dive am Wochenende mit dem Andreas O'Neill euch noch nicht angehört habt, das ist wirklich einer der besten, die wir bisher überhaupt hatten. Und es war auch das erste Mal seit sehr langer Zeit, dass wir das Ganze offline aufgenommen haben. Also auch da noch einmal eine Empfehlung. Und gleichzeitig wird es der letzte Deep Dive für eine Weile sein, wahrscheinlich um die zwei Monate. Und Deep Dive geht in die Pause. Und zwar, weil ich im April wahrscheinlich, also Ende März, Anfang April, in den Papa-Monat gehen wird. Also auch wir erwarten Nachwuchs. Und das bedeutet dann auch eine gewisse Pause. Die News werden weiterlaufen. Wahrscheinlich, also sobald es dann auch tatsächlich da ist, erstmal ohne mich für einen Monat oder so, da wird der Daniel dann dann im Lied sein. Aber die Deep Tives machen mal eine Pause und da kommen wir dann, sobald ich wieder zurück bin, kommen auch die Deep Types dann von neuer Form zurück.

Daniel:

Und ich freue mich so, dass du dann endlich drüber sprichst. Ich weiß, dass es ja schon eine Weile, dass du Papa wirst, also obwohl gemerkt, nicht wir beide werden, sondern du mit deiner Frau natürlich. Und das ist einfach richtig, richtig cool. Und ja, das wird, glaube ich, auch den Podcast dann ein bisschen auch mit beeinflussen, weil du dann wieder kommst als Mann mit Verantwortung für so ein kleines Lebewesen. Was einfach gut ist. Ja, jetzt sind diese Hallo-Dri-Jahre vorbei. Du wirst schon sehen, das ist super. Und freue ich mich sehr drauf. Also ich finde das total klasse. Und ich bin auch gespannt, wie das unsere Themen ein bisschen beeinflussen wird. Und das ist schon gut. Und freue mich. Es hat mir immer sehr schwer gefallen, das nicht immer mal irgendwie beiläufig zu erwähnen. Weil das ist ja irgendwie so ein Riesenthema. Aber nur so ganz offiziell gratuliere ich dir natürlich und deiner Frau. Und wir wünschen euch nur das Beste. Und das wird cool. Wahrscheinlich wird es dann auch so ein bisschen Babige Schrei im Hintergrund immer mal wieder geben, wie bei mir. Das ist möglich. Das ist wahrscheinlich sehr möglich. Finde ich toll. Finde ich klasse. Ach, wird es so ein bisschen mehr papa-podcastig. Das ist toll. Ja, finde ich auch. In dem Sinne, die Deep Dives werden ein bisschen pausieren, weil wir uns da um andere ernste Themen kümmern werden in der Zeit. Und ja, normal würde ich das Ding jetzt nicht machen, aber mach doch du mal.

Markus:

Ja, in diesem Sinne wünschen wir euch eine schöne restliche Woche. Wir wünschen euch, dass ihr in dieser Zeit von viel Turbulenzen trotzdem eine innere Ruhe gewinnt und weiter an euren großartigen Projekten arbeitet, was auch immer es ist. Und Daniel, vielen Dank fürs wie immer spannende Kosten. Und wir hören uns dann nächste Woche am Donnerstag wieder.